Magglinger Konvention gegen Korruption und Manipulation im Sport

Magglinger Konvention gegen Korruption und Manipulation im Sport

Was die Konvention beinhaltet:

– verpflichtet die Staaten, Strafnormen zur Bekämpfung von Manipulation im Sport zu schaffen

– die Zusammenarbeit und die gegenseitige Rechtshilfe sollen verstärkt werden

– gibt Empfehlungen zum Umgang mit Anbietern von Sportwetten und Sportorganisationen

– Erlassung geeigneter Selbstregulierungsvorschriften

– Maßnahmen zur Verhinderung von Wettkampfmanipulation durch Behörden

Mit der Erlassung geeigneter Selbstregulierungsvorschriften könnten zum Beispiel Wetten auf eigene Veranstaltungen und die Weitergabe von Insiderinformationen untersagt werden. Auch wird es für einen geeigneten Plan gehalten anonyme Meldestellen für Sportler und Sportlerinnen zu schaffen.

Generell soll alles in die Richtung gehen, dass die Behörden langfristig Maßnahmen zur Verhinderung von Wettmanipulationen ergreifen. Mit diesen Maßnahmen sollen Korruption und Wettkampfmanipulation verhindert werden, weil diese eine Gefahr für den Sport im Allgemeinen darstellen.

Kein Glücksspiel mehr in Macau

Kein Glücksspiel mehr in Macau

Das neue Konzept sah vor, dass das Glücksspiel vor Ort weniger Bedeutung bekommen sollte, um so die Kriminalität und Korruption zu verringern. Doch wie schon bei dem Boom geht es in Macau alles ziemlich schnell voran. Neusten Meldungen zu Folge, soll das Glücksspiel nun komplett von der Halbinsel verbannt werden.

Die Regierung greift durch

Während der eigentliche Plan lautete, das Glücksspiel vor Ort weniger zu pushen und somit Macau für Familien und Urlauber attraktiver zu gestalten, geht es nun in eine viel drastischere Richtung. Es ist zu erwarten, dass die Regierung nicht zufrieden mit den Ergebnissen der Anti-Korruptions-Kampagne ist. Zu viele Schlupflöcher gibt es für illegale Anbieter und kriminelle Geschäfte, bei denen große Geldbeträge über die Spieltische wandern. Eigentlich hatte die Regelung bisher nur die VIP-Spieler von der chinesischen Halbinsel verbannt. Nun soll das Glücksspiel bis zum Jahresende komplett aus Macau verschwinden.

Für die Casinos in Macau, zu denen einige bekannte Komplexe zählen, bedeutet dies nun, dass das Feld bis Jahresende geräumt werden muss. Die Regierung will hart durchgreifen. Casinos sollen somit ab 2017 in Macau komplett verboten sein, wodurch sich die chinesische Halbinsel dem Festland anpasst.

Glücksspiel treibe die Menschen in den Ruin, daher sollen nun auch die Anbieter in Macau nicht mehr von dem Leid der Spieler profitieren. Das Familienkonzept wird vor Ort verstärkt und so haben die Casinobetreiber vor Ort nun die Chance, auf diesen Zug aufzuspringen und ihre Etablissements für Urlauber und Familien umzugestalten. Ob dies jedoch einen ähnlichen Ertrag für die Anbieter mit sich bringen wird, bleibt weiterhin fraglich.

Macau befindet sich weiterhin im Sinkflug

Macau befindet sich weiterhin im Sinkflug

Bereits in den ersten Wochen nach dem Start dieser Kampagne war ein deutlicher Besucherrückgang in den Casinos von Macau zu verspüren, die High Roller blieben aus und damit auch die Gelder. Eine aktuelle Monatsbilanz macht deutlich, dass der Sinkflug von Macau weiterhin voranschreitet und deutliche Spuren hinterlässt.

Folgende Fakten zum Sinkflug in Macau:

– die Monatsbilanz ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig

– Rückgang von 9,53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

– Junket-Betreiber müssen bis Euro 6,7 Milliarden an Schulden abschreiben

– stagnierender VIP-Sektor

– fehlende High-Roller in den Casinos vor Ort

Trotz der negativen Tendenz, gibt es auch einige positive Faktoren. Zum einen wird es von den Experten als positiv angesehen, dass der Rückgang deutlich kleiner ist als im Vergleich zwischen den Jahren 2014 und 2015 und auch der Rückgang im Vergleich zum Vormonat ist bereit geringer. Die Frage, die sich den Betreibern und Analysten nun nur noch stellt ist, wann der Sinkflug endlich abgebremst werden wird.

Neben den Casino Betreibern leiden auch vor allem die Junket-Betreiber unter der aktuellen Lage in Macau. Die Junket-Betreiber waren mit dem Beginn des Zockerparadieses in Macau lange Zeit verantwortlich für den stetig anwachsenden Boom. Durch die Anti-Korruptions-Kampagne der Politik und den damit verbundenen strengen Regeln, wird den Reiseveranstaltern jedoch jede Möglichkeit genommen, vor Ort weiterhin Erfolg haben zu können.

Trinkgeld-Skandal in Las Vegas

Trinkgeld-Skandal in Las Vegas

Dieser Versuchung scheinen einige Mitarbeiter aus dem Aria Casino in Las Vegas nachgegeben zu haben. Der Trinkgeldskandal fand an den Pokertischen statt. Hier sollen sich einige Mitarbeiter ein wenig mehr Trinkgeld in die eigene Tasche gewirtschaftet haben.

Die Gerüchte rund um den Poker-Skandal im Aria Casino besagen, dass bei der Austragung des traditionellen 500.000 Dollar Highroller Events einige Mitarbeiter einfach zu viel Geld in die eigenen Taschen wandern ließen. Den Gerüchten zu Folge habe die Auszahlung der Gewinner in einem Raum ohne überwachung stattgefunden. Die Mitarbeiter sollen hier große Trinkgelder bekommen haben, die nicht den eigenen Vorgesetzten gemeldet wurden. Die Angestellten sollen unfreundlich gegenüber den Gästen darauf aufmerksam gemacht haben, dass sie Trinkgeld bekommen sollten und auch die Treuepunkte Spieler wurden von den Angestellten angeblich über den Tisch gezogen, damit diese sich zusätzliche Einnahmen in die eigenen Taschen stecken konnten.

Korruption unter Mitarbeitern im Casino

Korruption unter Casino-Angestellten ist gerade für die Casinobetreiber ein schwieriges Thema. Aktuell handelt es sich bei dem Poker-Skandal noch um ein Gerücht, jedoch gibt es bereits Hinweise, dass vor Ort tatsächlich etwas in der Art vorgefallen sei. In diesen Tagen wurde nämlich der General Manager des Ppkerraums im Aria, Leon Wheeler, entlassen, auch wenn dies nichts mit den Meldungen über den Skandal im Aria zu tun haben soll. Das Casino ist aktuell darum bemüht, keine Details über die möglichen Fälle preiszugeben, um den Skandal intern aufzulösen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Glücksspielring in China zerschlagen

Glücksspielring in China zerschlagen

Somit werden vermehrt Razzien vor Ort durchgeführt, die bereits von Erfolg gekrönt wurden. Im Zuge einer groß angelegten Aktion konnte ein chinesischer Glücksspielring zerschlagen werden, was letztendlich zu insgesamt 1000 Festnahmen führte. Ein großer Erfolg für die Behörden!

Illegales Online Glücksspiel ist in China ein bekannter Begriff, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass Glücksspiel in China streng reguliert ist und kaum ein Angebot legal veranstaltet werden darf. Daher haben sich vor Ort Gruppen gebildet, die professionell und gleichzeitig illegal Glücksspiel vor Ort anbieten. Die sogenannten illegalen Glücksspielringe stellen auch Online Glücksspielangebote illegal zur Verfügung.

So verhielt es sich auch mit dem Glücksspielring in Guangdong, der durch die groß angelegte Aktion der Polizei nun zerschlagen wurde. Die Beteiligten hatten insgesamt 200 Glücksspielseiten betrieben, die über einen Server in Thailand in China angeboten wurden. Mit Hilfe von Agenten, die sich einmieten konnten, wurden die Zugangsdaten an Spieler weitergegeben.

Spieler haben kein Problem mit der Nutzung illegaler Angebote

Doch nicht nur die Betreiber verhielten sich illegal, indem sie das Glücksspielangebot präsentierten. Auch soll es insgesamt mehr als 400.000 Spieler gegeben haben, die gerne auf das illegale Online Glücksspielangebot zugegriffen haben. Es wurde demnach gewettet was das Zeug hält, was den Anbietern im Monat Dezember 2014 beispielsweise einen Umsatz in Höhe von 1,34 Milliarden Euro einbrachte. Mit der Razzia-Aktion konnten über 1000 Personen festgenommen werden, von denen noch heute circa die Hälfte in Untersuchungshaft sitzt. Auch beschlagnahmte die Polizei eine Geldsumme in Höhe von fast 50 Millionen Euro.