Steuergelder beim Glücksspiel verspielt

Steuergelder beim Glücksspiel verspielt

Gemeldet wurde dieser Skandal von seinem Pateikollegen Ünal Dogrul, der bei Facebook ein Bild des Steuerbetrügers auf Facebook veröffentlichte. Der Politiker von der CHP, Ünal Dogrul, spielte selber gerne die eine oder andere Partie in einem bulgarischen Casino, daher ist nicht klar, wieso dieser den Spieltrieb seines Parteikollegen an den Pranger stellt. Es wird davon ausgegangen, dass die beiden Politiker sich zuvor wegen Geld oder Frauen gestritten hatten.

Dem Istanbuler Distrikt-Bürgermeister Özcan Isiklar wird vorgeworfen Steuergelder in bulgarischen Casinos verzockt zu haben. Nach aktuellen Vorwürfen sei der Politiker regelmäßig mit seinem Dienstwagen nach Bulgarien gefahren, um vor Ort die Casinos zu besuchen. Sein Stammcasino soll das Nymphes Princess Casino in der Stadt Svilengrad gewesen sein, in dem er die Steuergelder der eigenen Bevölkerung an den Spieltischen eingesetzt haben soll. Der Skandal wurde bekannt, weil sein Parteikollege Dogrul Bilder von den Casinobesuchen und von dem Dienstwagen auf dem Casinoparkplatz in dem sozialen Netzwerk Facebook veröffentlicht hatte.

Auseinandersetzungen innerhalb der CHP Partei Istanbul

Neusten Meldungen zu Folge habe dieser Skandal innerhalb der Partei für sehr viel Unruhe gesorgt. Es soll Auseinandersetzungen zwischen den Parteimitgliedern der CHP Istanbul gegeben haben. Einige Stadträte sollen sogar aus Protest ihre ämter aufgegeben haben. Der Partei wird natürlich, aufgrund des Skandals, Korruption unterstellt. Nun, so kurz vor den Parteiwahlen, ist es an dem Parteioberhaupt wieder Klarheit in die Angelegenheit zu bringen und gegen die Korruptionsvorwürfe vorzugehen.

Weiterhin rückläufige Einnahmen in Macau

Weiterhin rückläufige Einnahmen in Macau

Mit dem Boom scheint es in Macau nun jedoch vorbei zu sein. Die Zahlen zeigen deutlich auf, dass die Einnahmen weiterhin zurückgehen. Dennoch konnte im März eine positive Neuigkeit festgestellt werden, denn der Rückgang der Einnahmen im März fiel geringer aus, als die Rückgänge in den vorangegangenen Monaten.

Experten hatten im Vorfeld vorhergesagt, dass der Boom in Macau bis zum Jahr 2016 anhalten würde. Diese Vorhersage trifft nun in der Realität leider nicht zu, denn bereits seit dem letzten Jahr werden in Macau erhebliche Rückgänge der Einnahmen verzeichnet.

Im Februar 2014 konnte der erfolgreichste Monat aller Zeiten in Macau verbucht werden, was die Einnahmen in Höhe von umgerechnet rund 4,42 Millionen Euro deutlich machten. Der Umbruch fand im Juni des letzten Jahres statt, denn hier begann der Rückgang der Einnahmen. Vorher waren die Einnahmen in Macau seit dem Jahr 2009 stetig angestiegen, bevor im Sommer des letzten Jahres erstmalig ein Rückgang der Einnahmen festgestellt wurde.

Kein Ende des Abwärtstrends in Sicht

In 2014 mussten dann letztendlich geringere Einnahmen als im Vorjahr bilanziert werden. Der Abwärtstrend scheint nun auch im Jahr 2015 weiterhin anzuhalten. Die Bilanz des Monats März ist nach Angaben von Experten die schlechteste Märzbilanz seit vier Jahren. Insgesamt wurde hier ein Rückgang in Höhe von 39,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr festgestellt.

Die Gründe für die schlechten Zahlen liegen auf der Hand. Vorrangig wird die Anti-Korruptions-Kampagne der Politiker für die sinkenden Einnahmen in Macau verantwortlich gemacht, denn diese sei der Grund dafür, warum die VIP-Spieler in Macau weiterhin ausbleiben.

Drastische Maßnahmen in Macao

Drastische Maßnahmen in Macao

Die Regierung hatte entschieden der Korruption in Macau den Kampf anzusagen, als Folge daraus blieben die VIP-Spieler nach und nach aus und die Glücksspielanbieter mussten starke Umsatzrückgänge hinnehmen. Damit die Einbrüche nicht weiterhin anhalten müssen die Casinobetreiber sich etwas einfallen lassen, erste drastische Maßnahmen wurden nun in Macau bereits umgesetzt.

Die Casinobetreiber haben ihr Personal dazu angehalten unbezahlten Urlaub zu nehmen. Die Wynn Resorts zum Beispiel haben diese Anforderung an ihre Mitarbeiter gestellt, die nun in unbezahlten Urlaub gehen sollen. Der Kampf gegen Korruption in Macau macht sich bereits seit dem vergangenen Sommer bemerkbar. Die Maßnahmen der Regierung sorgen dafür, dass immer weniger Spieler vom Festland den Weg nach Macau antreten. Die Casinomitarbeiter fühlen sich nun durch ihre Arbeitgeber unter Druck gesetzt, viele der Angestellten stimmen dem unbezahlten Urlaub zu, damit sie nicht als unkooperativ gelten und Angst vor einer Kündigung haben müssen.

Glücksspiel via Telefon

Durch die ausbleibenden Besucher und die zurückgehenden Umsatzzahlen müssen die Casinobetreiber derzeit alle Mittel anwenden, damit die Kassen klingeln. Aktuell setzt sich der Trend des Proxy Bettings durch. Hierbei schicken die Spieler vom Festland Mittelsmänner nach Macau, die dann vor Ort spielen und sich via Telefon Anweisungen geben lassen. Die Betreiber lassen dies zu, um so Spieler in die Casinos zu locken. Auch wenn der Trend wieder aktuell geworden ist sieht die Zukunft für Macau dennoch nicht so rosig aus. Die Regierung kündigte bereits an, dass schärfere Kontrollen eingeführt werden sollen, um die Korruption stärker zu vermeiden.

Strengere Kontrolle im Kampf gegen Korruption

Strengere Kontrolle im Kampf gegen Korruption

Der Kampf wird gegen illegales Glücksspiel, illegale Geldgeschäfte und Prostitution geführt. Neusten Meldungen zu Folge sollen die Maßnahmen gegen die Korruption verstärkt werden, so ist die überwachung der Beamten vom Festland geplant ebenso wie die Einführung von einer speziellen Identitätsprüfung für VIP-Spieler.

Zu den intensivierten Anti-Korruptions-Maßnahmen in Macau zählt die überwachung der Beamten vom Festland. Diese sollen sich bewusst sein, dass sie genau überprüft werden. Gerade diejenigen, die bereits einen negativen Eintrag in der eigenen Akte haben, sollten es vermeiden eine Fahrt nach Macau auf sich zu nehmen, um vor Ort dem Glücksspiel nachzugehen, so hieß es von Seiten der chinesischen Regierung. Die Reise nach Macau soll den Beamten in Zukunft schon noch erlaubt sein, aber es soll streng überprüft werden, ob die Beamten versuchen einen Spielpalast zu betreten, denn dies sei nicht gestattet. Welche Methoden dazu angewendet werden sollen, um die Beamten vom betreten eines Spielpalastet abzuhalten, wurde nicht öffentlich gemacht.

Identitätsprüfung bei VIP-Spielern

Damit die VIP-Spieler in Macau an den High Roller Tischen spielen dürfen, müssen diese sich seit neustem einer ausführlichen Identitätsprüfung unterziehen. In der Vergangenheit gab es zahlreiche Meldungen darüber, dass die Anti-Korruptions-Kampagne der Regierung verantwortlich dafür sei, dass die Einnahmen in Macau drastisch zurückgegangen seien. Jedoch gibt es hierzu auch noch andere Meinungen, denn die Betreiber der Spielparadiese haben neben dem Angebot des Glücksspiels auch die Möglichkeit, den Besuchern auf Macau ein entsprechendes Unterhaltungsangebot zu präsentieren.

Dies ist tatsächlich auch das Ziel der Regierung, die Korruption von Macau zu verbannen und die Glücksspielmetropole für Besucher attraktiver zu gestalten, die eine erholsame Zeit mit einem umfassenden Unterhaltungsangebot auf Macau genießen möchten.

Korruption und Spielschulden in Macau

Korruption und Spielschulden in Macau

Sehr früh schon wurden Korruption, Spielsucht, Spielschulden und Kriminalität mit dem Glücksspiel in Verbindung gebracht und ein aktuelles Beispiel aus Macau scheint diese Einstellung zudem noch zu bestätigen. Der CEO der Immobilienfirma Dongding, Shao Dongming, ist derzeit im Fokus der Regierung. Dem Unternehmer wird Korruption vorgeworfen und zudem soll er im Laufe der Jahre Spielschulden in Höhe von 160 Millionen Dollar in Macau gemacht haben.

Dongming ist in China als Zocker bekannt. In Shanghai gilt der Unternehmer als einer der reichsten Männer der Region. Bereits seit dem Jahr 2011 soll der Zocker dem Glücksspiel in Macau nachgegangen sein. Hier sei er mit dem Namen "Red King of Gambling" bekannt geworden. Doch wie es beim Glücksspiel leider oft der Fall ist, hat nicht jeder Spieler dauerhaft Glück. So scheint das Spiel auch dem Unternehmer nicht dauerhaft gut bekommen zu sein. Nach Angaben eines Casinos in Macau habe der Spieler im Jahr 2012 einen Schuldenberg in Höhe von umgerechnet 160 Millionen Dollar angehäuft.

Drohung statt Rückzahlung

Die Regierung prüft aktuell die Vorwürfe gegen Dongming. Es ist nicht bekannt, welchem Casino der Unternehmer die 160 Millionen Dollar schuldet. Bekannt wurde lediglich, dass das Casino den Spieler bereits um die Rückzahlung der Schulden gebeten habe, doch dieser Zahlungen jeder Art verweigerte. Nach Angaben des Casinos soll der Spieler dem Casino sogar gedroht haben, dass jeder der ihm Probleme mache im Gefängnis landen werde.

Der Unternehmer hat dank seines Bekanntheitsgerades jede Menge Kontakte und soll einen Repräsentanten des Casinos eingeschüchtert haben, als dieser um die Rückzahlung bat. Korruption wird aktuell in Macau stark verfolgt und so bleibt abzuwarten, ob sich die Vorwürfe Gegen den Unternehmer als wahr herausstellen und welche Folgen dies für ihn bedeuten werden.