Außer Spesen nichts gewesen?

Außer Spesen nichts gewesen?

Die Verantwortlichen sind sich noch nicht einmal einig, wo die Spielbank errichtet werden soll. Der Bau wurde nicht begonnen und Ausgaben gab es bisher einige, doch von der Spielbank ist nicht nichts zu sehen. Wird die Spielbank in Köln nach den motivierten Plänen überhaupt noch jemals ihre Tore für spielfreudige Gäste öffnen?

Die Lizenz für die Spielbank in Köln wurde bereits vor drei Jahren vergeben, doch trotzdem ist bisher noch nicht viel passiert in Köln. Die Erwartungen wurden schon jetzt enttäuscht, obwohl die Spielbank noch nicht einmal gebaut ist. In Köln hatte man darauf gehofft, sich echtes Spielbankenflair in die Stadt holen zu können und zahlreiche Besucher in die Casinohallen zu locken. Noch ist immer nicht klar, wo und wann die Spielbank nun endlich errichtet werden wird. Von Seiten Westspiels wird probiert Zuversichtlichkeit zu signalisieren, man würde sich höchstwahrscheinlich bereits auf der Zielgeraden befinden.

Kostenintensive Vorplanung

Auch wenn bisher noch nichts entschieden geschweige denn etwas gebaut wurde, so wurde bereits viel Geld in die Vorplanung für das Casino investiert. 1,2 Millionen Euro wurden bisher investiert, dies sind Spesen, die bisher noch zu nichts geführt haben. Auch für Westspiel wäre es sinnvoll, wenn sich in Bezug auf den Bau der Spielbank etwas tun würde, da die Lage des Betreibers nicht besonders rosig ist.

Illegales Glücksspiel statt Reinigungsangebot

Illegales Glücksspiel statt Reinigungsangebot

Das Geschäft des 44-jährigen Wäschereibesitzers lief so schlecht, dass der Thai entschied illegales Glücksspiel vor Ort zu veranstalten, um so die eigenen Einnahmen aufzubessern. Der Plan des 44-jährigen ging letztendlich jedoch nicht auf, denn die illegale Veranstaltung wurde der Polizei gemeldet, sodass nun kein Gewinn sondern noch mehr Kosten für den Wäschereibesitzer entstanden sind.

Offensichtlich hielt der 44-jährige Thai den Plan für eine sichere und gute Idee, denn bei der Razzia, die von Seiten der Beamten in der Nacht eingeleitet wurde, waren alle Teilnehmer an der illegalen Veranstaltung so überrascht, dass die gesamte Truppe von den Polizisten festgenommen werden konnte. Vor Ort fanden sich ausreichend Beweise, um sowohl den Betreiber als auch die Spieler vor Gericht zu bringen. Als Beweismaterial wurden Würfel und Spielbrett sowie eine große Menge an Bargeld beschlagnahmt. Die Beteiligten wurden noch in der Nacht festgenommen und auf die Polizeiwache in Pattaya gebracht.

Anklage wegen illegalem Glücksspiel

Die festgenommen Personen wurden noch in der Selben Nacht wieder freigelassen. Auf der Polizeiwache wurden von den Beamten die Personalien der Beteiligten and der illegalen Glücksspielrunde aufgenommen. Diese müssen nun eine Anklage wegen illegalem Glücksspiel erwarten. Der Betreiber wird nun eine andere Alternative finden müssen, wenn die eigene Wäscherei auch in Zukunft nicht mehr ausreichende Einnahmen einfahren wird, denn mit dem illegalen Glücksspielangebot war der Thai in diesem Fall nicht besonders erfolgreich.

Kostensenkungsprogramm bei Bwin

Kostensenkungsprogramm bei Bwin

Die Bilanzen des ersten Quartals 2014 waren bei dem Glücksspielkonzern nicht sonderlich positiv, wodurch nun Maßnahmen ergriffen werden müssen, um so Kosten zu sparen. Schon im vergangenen Jahr waren die Einnahmen um fast ein Fünftel zurückgegangen. Das an der Börse notierte Glücksspielunternehmen hat nun Pläne beschlossen, mit denen die Kosten gesenkt werden sollen, um so die sinkenden Einnahmen abfangen zu können.

Allein in diesem Jahr sind die Umsätze des Unternehmens Bwin.Party um acht Prozent gefallen und lagen bisher bei einem Betrag in Höhe von 165,7 Millionen Euro. Den Plan der Kostensenkung kündigte nun der CEO des Unternehmens, Norbert Teufelberger, an. Es sollen insgesamt Kosten in Höhe von rund 20 Millionen Euro eingespart werden. Durch die Integration der eigenen Plattformen in Frankreich und Italien ist zudem geplant, auch im nächsten Jahr weiterhin Kosten zu senken. Gleichzeitig mit dem Rückgang der Umsätze, musste das Glücksspielunternehmen auch einen Kundenrückgang verzeichnen. Im vergangenen Jahr sank die Anzahl der Spieler auf den Plattformen des Glücksspielanbieters um etwa 23 Prozent.

Eine weitere Neuerung von Seiten des Unternehmens ist nicht nur der Kostensenkungsplan, sondern auch der Abgang des Aufsichtsratschefs Simon Duffy. Der Nachfolger steht bereits fest und wird durch Philip Yea (59), bekannt aus dem Vodafone Kontrollgremium, verkörpert. Während die Zahlen des Glücksspielriesen bisher noch weiterhin sinken, scheint die Konkurrenz mehr Glück zu haben. Der Online-Konkurrent GVC hat bereits eine Verdopplung des Gewinns erreicht und scheint sich weiterhin um Auftrieb zu bemühen.

Eindämmung der Casinoflut

Eindämmung der Casinoflut

Hier wird nun vermehrt gegen diese nicht enden wollende Flut vorgegangen. Die Spielhallen sollen eingegrenzt werden und durch strengere Auflagen sollen weitere Eröffnungen verhindert werden.

Dieser Schritt ist für die Stadt besonders, denn während das Stadtbild unter den Spielhallen leidet und die Spielsüchtigen einer besonders großen Gefahr ausgesetzt sind, so bieten die Spielhallen für die Stadt gleichzeitig eine hohe Einnahmequelle. Durch verschiedene Gebühren, wie der Vergnügungssteuer, der Verwaltungsgebühr und der Bearbeitungsgebühr fließen Gelder in die Stadtkassen und bieten für den Staat ein besonders erträgliches Geschäft. Dennoch wolle man auch auf Kosten der Einnahmen weiterhin versuchen, die Spielhallenflut einzudämmen und die Anzahl der Spielhallen zu reduzieren.

Der Kampf gegen die Casinoflut hat in Worms bereits vor einigen Monaten begonnen. Hier erließ der Stadtrat ein Verbot, dass in der Region rund um den Dom keine weiteren Casinos eröffnet werden dürfen. Mit diesen Verboten sollen weitere Ansiedlungen verhindert werden. Während in der Innenstadt demnach keine weiteren Neueröffnungen von Spielhallen erfolgen, so boomt das Geschäft der Neueröffnungen am Stadtrand. Die Dichte der Geldspielgeräte ist in Worms besonders hoch. Neben dem Eröffnungsverbot wurden auch die Anzahl der Geldspielgeräte in den einzelnen Etablissements angepasst und dennoch sind in Worms viele Geräte für wenige Personen vorzufinden.

Die Vergnügungssteuer wurde in Worms erst eingeführt, um den Spielcasinos den Kampf anzusagen. Die Steuer zählt zu dem Eindämmungsversuch des Staates, der etwas gegen die Spielhallenflut zu unternehmen versucht. Weitere Ideen wurden bereits vorgeschlagen, die dabei helfen sollen die Spielhallenflut einzudämmen.

Beispielsweise existiert der Vorschlag, die Geldspielgeräte in Gaststätten gänzlich zu verbieten. Ob diese Idee umgesetzt werden kann, bleibt vorerst noch abzuwarten. Das Hauptziel im Kampf gegen die Spielhallen ist der Schutz der Menschen. Diese sollen vor den Fängen der Spielsucht und deren Folgen bewahrt werden.

Änderung der irischen Glücksspielgesetze

In Irland scheint man gerade in der heißen Phase zu sein, bei der es darum geht, die bestehenden Glücksspielgesetze abzuändern. Unter anderem soll die Besteuerung der Einsätze erhöht werden.

Darüber hinaus sollen ausländische Unternehmen in Zukunft Kosten in Höhe von 15 Prozent auf die irischen Wetteinsätze übernehmen. Die Beratungen gehen so langsam dem Ende zu, laut Angaben der Regierung, und bald sollten die Abänderungen entschieden werden.

Die änderung, also die erhöhten Steuern, sollen pro Jahr zusätzlich 20 Millionen Euro in die Staatsklassen fließen lassen. Ein Teil dieses Geldes ist auch schon verplant, denn die irische Regierung möchte die finanziellen Mittel nutzen, um intensiver gegen die Spielsucht vorzugehen und in die Suchtprävention zu investieren.

In Bezug auf die Wetten in Irland gab es laut Aussage von Noel Harrington ein Gesetz, welches jedoch einige Besonderheiten nicht bedacht hatte. Die Regelungen, die bezüglich der Wetten in Irland festgelegt wurden, betrafen nur irländische Anbieter und ließen in gewisser Weise ausländische Anbieter außen vor. Auch wenn demnach irische Anbieter alle Pflichten befolgten, gab es eine Vielzahl an ausländischen Anbietern die nach gut dünken in Irland agieren konnten.

Dies sah der Finanzminister des Landes auch als Grund mit einem neuen Gesetz bzw. einer Abänderung des alten Gesetzes gegen diese Lücke vorzugehen. Durch diese änderungen gäbe es dann in Zukunft mehr Pflichten für die Wettanbieter aus dem Ausland. Vor 10 Jahren etwa, lagen die Steuereinnahmen der Regierung in Irland fast 10 Millionen Euro über den heutigen Einnahmen und dies trotzdem die Glücksspieleinnahmen als solche in diesem Jahr ungefähr 1,1 Milliarde mehr als im Jahr 1991 betragen werden.

Durch die Steuerhöhung die angestrebt wird, könnte das Land zusätzlich 20 Millionen Euro einnehmen, die teilweise in die Suchtprävention investiert werden sollen.