Raubüberfall im Bellagio

Raubüberfall im Bellagio

Dank der Videoüberwachung konnte der mutmaßliche Räuber schnell identifiziert werden und so konnte die zuständige Behörde eine Fahndung anhand der auf dem Video erkennbaren Merkmale ausschreiben. Die Polizei nahm nun einen Mann fest, der auf die Beschreibung des Verdächtigen zutrifft. Noch ist unklar, ob es sich bei der festgenommenen Person tatsächlich um den Täter handelt, es wurde jedoch bekanntgegeben, dass es sich bei der Person nicht um Jones handelt.

Überfall trotz Sicherheitsbestimmungen

Eigentlich eignen sich die Casinos in Las Vegas tendenziell eher nicht für Raubüberfälle, da die Etablissements zum einen durch die Security-Männer gut überwacht sind und zum anderen über eine Videoüberwachung verfügen. So kommt es, dass Täter bei einem Raubüberfall in einem Casino nicht ungesehen bleiben und wenn sie auch nicht bei der Tat geschnappt werden können, so können sie meist identifiziert und im Nachhinein festgenommen werden.

Trotz der Sicherheitsbestimmungen ist dies nicht der erste Raubüberfall gewesen, der auf das Bellagio verübt wurde. In diesem Fall erbeutete der Kriminelle eine Summe zwischen 30.000 und 50.000 Dollar, die er aus dem Kassenbereich entwendete. Der Täter war bewaffnet und konnte sich so das Geld problemlos aneignen.

Erst im Jahr 2011 wurde bereits schon einmal ein Raubüberfall auf das Bellagio verübt. Damals konnte der Täter, Anthony Carleo, Sohn des früheren Las Vegas Municipal Richters George Assad, als Verdächtiger festgenommen werden. Dieser hatte zum damaligen Zeitpunkt eine Summe in Höhe von etwa 1,5 Millionen Dollar in Casinochips erbeuten können.

Auch in diesem Fall wurde der Täter nicht sofort geschnappt, sondern befand sich einige Wochen auf der Flucht und versuchte die Chips auf illegale Weise gegen Geld einzutauschen. Der Raubüberfall von Carleo wurde zum damaligen Zeitpunkt durchgeführt, weil der Täter sich mit dem Geld seine eigene Drogensucht finanzieren wollte. Die Gründe für die Tat in diesem Fall sind heute noch unklar.

Überfall auf die Spielbank Binz

Überfall auf die Spielbank Binz

Offensichtlich hatten sie den Feierabend der zwei Mitarbeiter des Casinos abgewartet, die sie beim Verlassen der Spielbank, etwa um drei Uhr morgens, angriffen. Beide Mitarbeiter wurden von den Angreifern niedergeschlagen, gefesselt und in die Kofferräume der Angreiferautos gesperrt. Die Fesselung erfolgte mit Kabelbindern und die Kriminellen klebten den Angestellten sowohl Mund als auch Augen mit Klebeband zu.

Was die beiden Angreifer mit dem Überfall bezweckten ist derzeit laut Polizeiangaben noch nicht ganz klar. Es werde nach Angaben der Polizei davon ausgegangen, dass die Täter es auf die Zugangsdaten der Spielbank-Angestellten abgesehen hatten. Die Opfer des Überfalls erlitten bei dem übergriff leichte Kopfverletzungen.

Nach einiger Zeit konnten die zwei Angestellten sich selbst auf der misslichen Lage befreien und alarmierten sofort die Polizei. Die Polizei führte noch in dieser Nacht die Spurensicherung durch und auch Polizeihunde nahmen die Fährtensuche der Kriminellen auf. Bisher jedoch konnten die Täter nicht gefasst werden. Die Brutalität der Kriminellen schockierte sogar die Polizei, da übergriffe dieser Art für die Region nicht üblich seien.

Die Spielbank sei erst mehrere Monate zuvor ein erstes Mal überfallen worden. Bei der Tat im September 2013 wurden mehrere tausend Euro durch die Kriminellen erbeutet, die in der Spielbank sowohl Gäste als auch Angestellte bedrohten. Ob es zwischen beiden Fällen einen Zusammenhang gibt, ist derzeit noch unklar. Die Polizei verfolge weiterhin die flüchtigen Täter und versuche einen Zusammenhang zwischen beiden überfällen nachzuweisen.