NRW-Spielbanken vor dem Aus?

NRW-Spielbanken vor dem Aus?

Während einige Spielbanken in Deutschland in diesem Jahr wieder Auftrieb erlebten, stecken die Spielbanken in NRW weiterhin tief in der Krise. Die Zahlen in diesem Jahr sehen auch nicht besser aus, die Spielbanken machen weiterhin Verluste, wie diese Verluste weiterhin abgefangen werden sollen, ist den Betreibern aktuell noch unklar.

In diesem Jahr rechnen die Betreiber der Spielbanken in Aachen, Dortmund, Duisburg und Bad Oeynhausen mit einem Fehlbetrag in Höhe von neun Millionen Euro. In der Vergangenheit konnte der Betreiber Westspiel die Beträge nur mit dem umstrittenen Verkauf von zwei Bildern des amerikanischen Künstlers Andy Warhol ausgleichen. Durch den Kunstverkauf kann das operative Ergebnis jedoch langfristig nicht beeinflusst werden, die Spielbanken laufen schlecht und wenn es so weitergeht steht den Spielbanken in NRW definitiv das Aus bevor.

Sanierungsplan zum Scheitern verurteilt

Sowohl die Besucherzahlen als auch der Bruttospielertrag der Spielbanken NRW ist um die Hälfte abgesunken, im Laufe der vergangenen Jahre. Der Kunstverkauf konnte die Krise ein wenig abschwächen, doch dies ist kein langfristiges Konzept zur Rettung der Spielbanken in NRW. Zu den Sanierungsplänen gehört weiterhin der Bau einer neuen Spielbank in Köln. Experten sehen diese Pläne kritisch, denn wenn es schon nicht möglich ist, die bereits existierenden Spielbanken aus der Krise zu holen, wie soll eine neue Spielbank die Verluste der anderen Spielbanken abfangen?

Griechenland: Ist Glücksspiel gegen Schulden die richtige Lösung?

Griechenland: Ist Glücksspiel gegen Schulden die richtige Lösung?

Kein Wunder also, dass bei der aktuellen Finanzlage in Griechenland, das Glücksspiel vor Ort für die Menschen immer interessanter wird. Griechenland steckt tief in der Schuldenkrise und das Glücksspiel vor Ort erlebt einen erneuten Boom.

Das Glücksspiel als Lösung für die Finanzkriese? In der Vergangenheit war das Glücksspiel bereits hilfreich für Griechenland, denn als zu Beginn des Jahres 2013 die Finanzkrise einen ihrer Höhepunkte hatte, konnte die Regierung durch den Verkauf von einem 33 prozentigen Anteil am Glücksspiel- und Lotterie-Anbieter OPAP an Emma Delta Geld in die Kassen bekommen und erste Schuldenberge abbezahlen.

Der Glücksspielmarkt in Griechenland erlebt nun seit dem Jahr 2014 einen enormen Aufschwung. Begründet wird dieser Aufschwung mit der Spielfreudigkeit der Griechen, denn diese erhoffen sich durch das Spiel eine Chance auf das schnelle Geld. Sowohl in den landbasierten Casinos als auch in den Online Casinos ist ein starker Besucherzuwachs zu vermerken.

Regierung erhofft sich wirtschaftlichen Aufschwung durch Glücksspiel

Auch wenn vom Glücksspiel die Gefahr der Spielsucht ausgeht, so scheint die Regierung Griechenlands erfreut über das Wachstum des Glücksspielmarktes zu sein. Es sei wichtig, diesen Wirtschaftszweig zu stärken, um so einen Weg aus der Krise zu finden. Mit der Vergabe von neuen Lizenzen für Betreiber von Online Casinos soll zusätzlich Geld in die Staatskassen gespült werden. Durch die Vergabe von weiteren Lizenzen soll die Ertragssteigerung durchgesetzt werden, um so auch den Schuldverpflichtungen des Landes entgegenzukommen. Ob dieser Plan aufgehen wird und ob sich das positiv auf die griechische Bevölkerung auswirken wird, bleibt vorerst noch abzuwarten.

(Bildquelle: spiegel.de)

Schwere Zeiten für die Spielbanken

Schwere Zeiten für die Spielbanken

Mit den sinkenden Einnahmen der Spielbanken sinken auch die Einnahmen der Städte. Die Spielbankenabgabe fällt weit geringer aus, die Finanzministerien haben zudem die Möglichkeit, die Spielbankenabgabe weiter zu senken, wenn die Einnahmen der Spielbanken weiter zurückgehen. Grundsätzlich gilt, dass die Spielbanken 80 Prozent des Bruttospielertrages an das Land abzuführen haben.

Gesetzliche Regelungen als Nachteil für die Spielbanken

Gründe für den stetig anhaltenden Abwärtstrend gibt es viele. Zum einen liege dieser an der veränderten Einstellung der Spieler. Diese seien seit der wirtschaftlichen Krise weniger risikofreudig. Vor allem aber haben die Spieler ihre Spielgewohnheiten insofern geändert, als dass die die Anonymität und die Flexibilität des Online Casinos vorziehen.

Demnach wächst das Online Angebot immer weiter an und erlebt einen stetigen Boom. Nichtsdestotrotz ist das Spielen im Internet ebenso wie das Angebot von den Betreibern größtenteils illegal. Eine weitere, viel genutzte Alternative zu den Spielbanken, sind die Spielhallen. Diese sind vor einigen Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen und erschweren den Spielbanken den Betrieb.

Neben der Konkurrenz aus dem Internet und durch die Spielhallen haben die Spielbanken zudem mit den gesetzlichen Regelungen zu kämpfen. Im Glücksspielstaatsvertrag wurden einige Regelungen festgelegt, wie beispielsweise das Rauchverbot, die Ausweiskontrollen und das Werbeverbot. Diese Regelungen machen den Spielbanken den Betrieb noch schwerer. In Rheinland Pfalz ist noch nicht klar, ob der Betrieb aller Spielbanken in Zukunft aufrecht erhalten werden kann. Schließungen seien bereits im Gespräch, auch wenn diesbezüglich bisher noch keine Entscheidung getroffen wurde.

Glücksspielboom in Griechenland

Glücksspielboom in Griechenland

Der Standort in Mazedonien, in der Nähe der Stadt Thessaloniki, wurde von Seiten des österreichischen Unternehmens erst im Herbst letzten Jahres erworben und zwar genau aus dem Grund, dass bekannt war, dass die Nachfrage nach Glücksspiel in Griechenland besonders gro? ist. Griechenland verfügt lediglich über drei Casinos und diese können sich über gut laufende Geschäfte freuen. Während die Nachfrage immer weiter zu steigen scheint, müssen die Betreiber sich über Platzprobleme und eine Vergrö?erung des Angebots Gedanken machen.

Die übernahme des Casinos FlaminGO erfolgte erst im Herbst des letzten Jahres. Bisher wurden 40 Millionen Euro in das Casino investiert, weitere Investitionen sollen laut Novomatic folgen. In Zukunft soll die Spielflächen weiter ausgebaut werden und auch Arbeiten an dem Hotel sind von Seiten des neuen Betreibers geplant. Statistiken zu Folge verfügt das Casino über einen regen Besucherzulauf, insgesamt 1500 Gäste können pro Tag in dem Casino in Mazedonien begrü?t werden, so der Durchschnitt. Griechenland scheint für den österreichischen Glücksspielkonzern ein vielversprechender Konzern zu sein.

Das Glücksspiel ist in Griechenland streng reguliert. Neben den drei Casinos gibt es au?erdem eine begrenzte Anzahl an Lizenzen für Spielhallen. Auch hier mischt Novomatic mit und betreibt insgesamt 33 von 65 genehmigten Automatenspielhallen in Griechenland. Von Seiten Novomatics ist es geplant in naher Zukunft sechs weitere Etablissements dieser Art zu eröffnen. Novomatic ist in Griechenland als Betreiber somit sehr bekannt und gilt als zweitgrö?ter, österreichischer Investor in Mazedonien.

Der Konzern Novomatic hat sich nun als Sponsor den dreifachen Formel-1-Weltmeister Niki Lauda ins Boot geholt. Dieser hatte nach eigenen Angaben vorher keinerlei Berührungspunkte mit dem Glücksspiel, jedoch gibt er sich selbst beeindruckt über die Modernität des Unternehmens Novomatic. Zwischen den beiden Parteien wurde nun ein 4-Jahres-Vertrag geschlossen, nach dem Lauda im Jahr zehn Auftritte vor Ort im Casino absolvieren muss. Der erste Auftritt war ein voller Erfolg und die griechischen Gäste zeigten sich begeistert.

Bilanz von Sachsens Spielbanken

Bilanz von Sachsens Spielbanken

Das Jahr 2013 war für die Spielbanken in Sachsen besonders erfolgreich, denn diese haben für das vergangene Jahr höhere Erträge vorzuweisen. Die Spielbanken GmbH in Leipzig ist erfreut über die positiven Neuigkeiten und vor allem über den um zehn Prozent angestiegenen Bruttospielertrag, der auf neun Millionen Euro angestiegen sei.

Die Spielbanken in Sachsen befinden sich in Leipzig, Chemnitz und Dresden. Alle drei Spielbanken konnten im letzten Jahr mehr Erträge erwirtschaften. Grundsätzlich haben sich die Spielbanken in Sachsen nicht einheitlich entwickelt, sondern die Erträge des letzten Jahres fielen für die einzelnen Etablissements sehr unterschiedlich aus. Das Angebot aller drei Casinos hingegen ist gleich, alle drei Spielbanken bieten Automatenspiel an. Die jeweilige Entwicklung der Casinos wurde von Seiten der Geschäftsführung bei Bekanntgabe der Gesamtentwicklung nicht aufgedröselt.

Grundsätzlich sei eine positive Entwicklung zu erkennen und darauf komme es an, so Siegfried Schenek, der Geschäftsführer der Spielbanken GmbH in Leipzig.

Grundsätzlich haben es die staatlichen Spielbanken noch immer nicht besonders leicht. Die Konkurrenz ist sehr groß, denn Spielhallen, die weniger reglementiert sind, haben sich in den vergangenen Jahren zur immer größeren Konkurrenz entwickelt. Auch die Online Casinos stellen eine Herausforderung für die traditionellen Spielbanken dar. Ein weiteres Problem wird außerdem in dem neuen Standort Günthersdorf gesehen.

Dieser sei laut Schenek nicht ausgewählt worden, weil die Lage so günstig ist, sondern vielmehr, um das Potential von der Spielbank Leipzig mit abzuschöpfen und davon zu profitieren. Damit würde sich der Standort Günthersdorf mit Eröffnung zur zusätzlichen Konkurrenz für das Casino in Leipzig entwickeln.