Krisenmanagement in Atlantic City

Krisenmanagement in Atlantic City

Um Schließungen in Zukunft zu verhindern soll ein entsprechendes Krisenmanagement eingeführt werden, welches die Casinos vor der Pleite bewahren soll. Den Anfang machte nun bereits das Borgata Casino in Atlantic City, denn hier wurde ein Plan erstellt, mit dem der Krise entgegengewirkt werden soll.

Der Rettungsplan des Borgata Casinos in Atlantic City sieht das Angebot von Skill Games vor. Hier sollen sogenannte Freiwurf-Turniere angeboten werden. Bei den Freiwurf-Turnieren können die Spieler gegen einen Einsatz von rund 20 Dollar Basketball-Freiwürfe ausführen. Der Sieger dieses Turniers erhält dann den Gewinn. ähnlich wie beim Poker ist hier neben dem Wetteinsatz das Können der Spieler gefragt. Gute Spieler haben somit die Chance mit dem eigenen Können entsprechende Gewinne einzustreichen.

Skill Games gegen die Krise

Die Behörden haben bereits die Erlaubnis für das Angebot der sogenannten Skill-Games erteilt. Das Casino erhofft sich mit diesem neuen, eingeschlagenen Weg, die Kunden in das Casino locken zu können. Auch von Seiten der Regierung kamen anerkennende Worte, denn gerade in solch schwierigen Zeiten sei es besonders wichtig, Wege zu finden, mit denen die Kunden begeistert werden können.

Das Angebot von Skill-Games sei ein neuer Weg, der vielversprechend aussehe. Das Casino erhofft sich mit weiteren Angeboten dieser Art die Krise langfristig abwenden zu können und wieder ausreichend Einnahmen zu erzielen. Es wird damit gerechnet, dass in Zukunft weitere Casinos dem Beispiel des Borgata Casinos folgen werden.

Krisenmanagement in Portugal

Krisenmanagement in Portugal

Diese Gelder, die damit frei werden, sollen dafür genutzt werden, das Haushaltsdefizit auszugleichen, so der konservative Ministerpräsident Pedro Passos Coelho. Die Veränderungen sollen dem Land dabei helfen, die internationalen Geldgeber zu überzeugen und deren Vertrauen zu gewinnen, so Coelho.

Für die Bevölkerung bedeuten die Kürzungen nichts Gutes. Bisher gibt es schon unzählige Bürger, die unter der Gehaltsgrenze von 1500 Euro liegen. Weitere werden hinzu kommen und weitere Nidriglöhner werden durch die neuen Regelungen und Einsparungen noch weiter sinken. Die Einbußen müssen von den Bürgern einfach hingenommen werden. Noch besteht Hoffnung, dass die Maßnahme nicht durchgesetzt werden kann und an dem Verfassungsgericht abprallt.

Die Kürzungen würden auch Bürger betreffen, die gerade mal knapp über dem Minimum liegen und damit würden diese in eine Gehaltsspanne geraten, mit der der eigene Lebensunterhalt nicht mehr gesichert werden kann. Bisher wurden Regelungen dieser Art vom Verfassungsgericht immer abgewiesen und sogar abgestraft, daher bestehe für die Menschen in Portugal noch Hoffnung, dass keine weiteren Kürzungen hingenommen werden müssen.

Während auf der einen Seite Gelder von den Arbeitern abgeknapst werden sollen plant die Regierung auf der anderen Seite die Unternehmenssteuer abzusenken. Die Staatskassen sind leer, das Haushaltsdefizit herrsche weiterhin vor und dennoch solle die Unternehmenssteuer auf einen Wert zwischen 17 und 19 Prozent gesenkt werden. Durch Steuerdumping scheint man sich zu erhoffen, dass sich mehr Unternehmen im Land ansiedeln und dadurch neue Gelder in die Staatskassen bringen.

Durch eine Marktanalyse soll nun herausgefunden werden, inwieweit die Legalisierung von Online Glücksspiel zusätzliche Gelder in die Kassen von Portugal spülen könnte. Geplant ist es, mit der Legalisierung, Mehreinnahmen in Höhe von 50 bis 60 Millionen Euro zu generieren. Mit diesen zusätzlichen Geldern könnten die Ausfälle ausgeglichen werden, die das Land an andere Stelle erwirtschaftet hat.