Kritik von Novomatic beim VfGH abgeprallt

Kritik von Novomatic beim VfGH abgeprallt

Neusten Meldungen zufolge ist der Konzern damit vor dem VfGH abgeblitzt. Mit dieser Entscheidung steht fest, dass die Spielbanklizenzen in Bälde vergeben werden sollen, die ersten Lizenzen sollen bereits im August erteilt werden.

Der Individualantrag von Novomatic wurde über die Tochter Admiral Entertainment bei dem VfGH vorgebracht. Trotzdem Admiral vor dem VfGH abblitzte, stehen dennoch Möglichkeiten offen. Vor Gericht machten die Richter darauf aufmerksam, dass die Vergabe der Lizenzen nach der Vergabe angefechtet werden könne. Admiral hätte somit also eine Möglichkeit die eigene Beschwerde vorzubringen, da das Unternehmen sich für einen Teil der Lizenzen beworben hatte.

Die Kritik des Konzerns Novomatic bezieht sich in erster Linie auf die Vergabe der Lizenzen in Paketen. Die Lizenzen sollen als Stadtpaket und als Landpaket vergeben werden und das erste Paket beinhaltet sechs Lizenzen. Die Orte, die in dem ersten Paket enthalten sind, sind Wien, Linz, Salzburg, Graz, Innsbruck und Bregenz.

Die Kritik bezieht sich vorrangig darauf, da der Glücksspielkonzern davon überzeugt ist, dass die Vergabekriterien sich viel zu sehr auf den bisherigen Monopolisten, Casinos Austria, beziehen. Nachdem im Jahr 2010 das Monopol in Österreich gestürzt werde, wurde festgelegt, dass die Lizenzen seitdem in der ganzen EU ausgeschrieben werden sollen. Dies war auch diesmal der Fall, doch das Unternehmen Novomatic ist überzeugt davon, dass die vorgegebenen Kriterien trotzdem vorrangig dem bisherigen Monopolisten entsprechen.