175-jähriges Jubiläum in Bad Homburg

175-jähriges Jubiläum in Bad Homburg

Der Betreiber nutzt das Jubiläum, um zu einer mehrteiligen Serie einzuladen, bei der die Highlights der Bad Homburger Spielbank noch einmal in Erinnerung gerufen werden sollen. Von den Anfängen bis heute ist mit und in der Spielbank Bad Homburg einiges passiert, es lohnt sich also hier eine Zeitreise zurück in die Geschichte zu wagen.

Die wichtigsten geschichtlichen Highlights im Überblick:

– 1809: eine lang verschüttete Heilquelle wurde im heutigen Kurpark entdeckt

– 1825: Erteilung der Erlaubnis zum Glücksspielbetrieb vor Ort

– 1830: Verordnung, die dazu führte, dass Homburg zum Badeort wurde

– 1834: Wiederentdeckung der Elisabethenquelle

– 1838: Errichtung des kleinen "Gesellschaftslokals" mit dem Namen "Brunnensälchen"

– 1861: Eröffnung der heutigen Spielbank durch die Gebrüder Blanc

Während dieser Jahre wurden immer wieder Versuche gestartet, vor Ort Glücksspiele anzubieten. Meist hielten diese Versuche jedoch nicht lange an, oft fehlten Gelder oder Kundschaft. Die Entwicklung von Homburg zum Kurort dauerte somit einige Jahre, genauso wie die Eröffnung der noch heute vor Ort befindlichen Spielbank. Noch heute wird vor Ort in der Spielbank Glücksspiel angeboten, Spieler vergnügen sich an Spielautomaten und bei Tischspielen und hin und wieder wird sogar einmal en großer Jackpot geknackt.

Boom des mobilen Glücksspiels

Der Boom des mobilen Glücksspiels rei?t nicht ab. Das haben nicht nur die Kunden bemerkt und zu verantworten, sondern auch die Softwarehersteller springen auf diesen Zug mit auf.

Bei den Kunden ist das mobile Glücksspiel immer beliebter geworden und die Spieler können nun bereits viele ihrer Lieblingsspiele mit dem Handy oder dem Tablet abrufen. Die Anbieter lassen es sich derweil nicht nehmen immer mehr Spiele auf den Markt zu bringen und auch für die Fans mobil spielbar zu machen.

Auch Microgaming ist auf diesen Zug bereits mit aufgesprungen und gehört schon mit zu den führenden Herstellern im Bereich des Mobile Gamings. Im Bereich Online Glücksspiel allgemein gehört Microgaming bereits zu den führenden Softwareentwicklern und hat sich im Laufe der letzten Jahre einen bekannten Namen gemacht.

Auch im Bereich Mobile Gaming platziert sich das Unternehmen bereits an der Spitze. Microgaming hat sich auf die Entwicklung von Spielen und Anwendungen für das Android Betriebssystem spezialisiert. Smartphones mit diesem Betriebssystem sind bei den Kunden zunehmend beliebter, als die Geräte von Apple.

Den Platz ganz oben auf der Liste der Softwareentwickler musste Microgaming sich erkämpfen und nun geht es darum, diese Position auch halten zu können. Daher ist es kaum verwunderlich, dass das Unternehmen nun die Herausgabe von acht neuen mobilen Spielen für Android Smartphones angekündigt hat. Die Auswahl an Spielen, die für die Kunden von unterwegs abrufbar sind, wächst zunehmend und die Glücksspielbegeisterten können jederzeit und überall von ihren Handys oder Tablets auf die Spiele zugreifen.

Bei den neuen Spielen sind vor allem altbekannte Microgaming Spiele wieder zu finden. Spiele wie Avalon, Jane Blonde, und Ladies Night. Bei dem neuen Spiel "Spring Break", werden die Kunden auf eine Urlaubsreise entführt und bei "Break da Bank" wird getestet, wie gut die Kunden im Ausrauben einer Bank sind.

Das Repertoire wächst an und die Kunden erhalten dadurch immer mehr Auswahl und können aus verschiedenen Spielen wählen und diese je nach Lust und Laune ausprobieren. Neben diesen Spielautomaten, die zu dem neuen Angebot von Microgaming dazu gehören, wird auch gleichzeitig Online Poker für Smartphones angeboten, was besonders die Poker-Freunde unter den Glücksspielfans erfreuen wird.

Der Mobile Glücksspielmarkt boomt und das Unternehmen Microgaming mischt ganz vorne mit. Viele altbewährte Spiele gibt es bereits auf dem Markt und die acht neuen Games werden ihr übriges tun, damit Microgaming weiterhin die Marktposition als Vorreiter beibehalten kann.

Wenn der Trend wirklich so weiter geht, wie es angekündigt ist, dann wird der Markt des mobilen Glücksspielmarktes in Zukunft weiterhin boomen und auch Microgaming wird es sich nicht nehmen lassen, weitere Angebote für die eigene Kundschaft als mobile Ausgaben herauszubringen.

Rettung für die Spielbanken in Sachsen-Anhalt?

Seit einiger Zeit ist die Situation rund um die Spielbanken in Sachsen-Anhalt kein Geheimnis mehr. Sie stehen vor dem Aus, wenn nicht bald eine zündende Idee aufkommt und ein Plan vorgelegt wird, der die Rettung der Einrichtungen vorsieht.

An dieser Stelle mischt seit neustem der Besitzer des Unternehmens Apex mit, Johannes Weißengruber (46). Der Unternehmer führt das Unternehmen, welches in 18 Ländern agiert und als Spielautomatenhersteller bekannt ist.

Der Unternehmer gilt, durch die Erfahrung, die er sich mit Hilfe seines Unternehmens und seiner Arbeit in der Glücksspielbranche angeeignet hat, als Branchenexperte. Nun steht Sachsen-Anhalt bei ihm auf dem Plan. Nachdem er die Spielbanken in Halle und Magdeburg besucht hatte, stand sein Entschluss fest: er wird investieren. Er sieht die Investition als eine gute Anlage. Spielbanken bieten der Kundschaft Entertainment, so seine Aussage.

Die besichtigten Spielbanken seien durchaus etwas veraltet und marode, trotzdem stecke in ihnen viel Potential. Mit der Investition plant der Geschäftsmann eine Renovierung und Sanierung der Einrichtungen, um diese im neuen Glanz erstrahlen lassen zu können. Wenn mit der Modernisierung erst einmal die Casinoatmosphäre hergestellt sei und die Bedingungen stimmen, dann könnte dies auch wieder glücksspielbegeisterte Kundschaft in die Hallen locken, so der Unternehmer in einem Interview.

Der Besitzer von Apex wartet nun auf eine Entscheidung, von Seiten des Insolvenzverwalters, bezüglich der übernahme und der Lizenz, damit er dann endlich in die Vollen gehen kann. Scheinbar kann es ihm nicht schnell genug gehen, denn laut eigener Aussage hätte er das Geschäft am liebsten bereits vor einem Monat abgewickelt.

Fest zu stehen scheint, dass die Standorte und damit auch die Häuser in Halle und Magdeburg beibehalten werden sollen und hier für die Zukunft, wenn Weißengruber den Zuschlag bekommt, Renovierungsarbeiten und Modernisierungen auf dem Plan stehen. Was mit dem Standort Wernigerode geschehen wird kann der Unternehmer noch nicht sicher sagen, da er selber hierzu erst einmal vor Ort gewesen sein möchte.

Für Sachsen-Anhalt wird eine Lizenz ausgeschrieben, die fünf Standorte beinhaltet. Für zwei habe der Geschäftsmann sich bereits sicher entschieden, über den weiteren wird noch entschieden. So oder so bleiben damit zwei Standorte offen. Hierzu gibt Weißengruber an, dass er zwei gute Standorte suchen und finden wird, damit das Glücksspiel in Sachsen-Anhalt wieder aufblühen kann.

Österreichischer Konzern verkauft seine Anteile

Der Konzern Casinos Austria distanziert sich von weiteren Beteiligungen. Die Gewinne sind wegen der Kundschaft, die mehr spart und der steigenden Konkurrenz im Netz geschrumpft.

Das Unternehmen Casinos Austria ist auf der dringenden Suche nach neuen Einnahmequellen. Zudem werden 2010 die Zulassungen für 15 Casinos und die Lotterien neu bekannt gemacht, dafür braucht man viele finanzielle Mittel.

Nun denkt man darüber nach, noch mehr Beteiligungen zu veräußern, es soll die Abkoppelung vom sehr gewinnträchtigen Casino Luzern unter die Lupe genommen werden, so weiß es die Presse aus dem Umfeld des Unternehmens. Der Sprecher der Casinos Austria zeigt sich zurückhaltend und sagt, dass dies momentan noch ungelegte Eier seien.

2009 hat sich Casinos Austria International, in der sich die Auslandsgeschäfte der Casinos Austria konzentrieren, bereits von den Spielbanken St. Gallen, Zürichsee und Schaffhausen abgekoppelt. Zudem hat man noch Beteiligungen am Casinos in Südafrika veräußert.

Dies bedeutete für die Casinos Austria International stattliche Einnahmen von über 26 Millionen Euro, wenn man die Kosten für die Restrukturierung abzieht. Hier kamen noch hohe Gewinne aus dem Verkauf der Zentrale des Unternehmens in der österreichischen Hauptstadt dazu.

Mit den Erlösen der florierenden Lotterien, die zu 67 Prozent im Besitz der Casinos Austria sind, bedeutenden diese zusätzlichen Effekte einen Anstieg des Unternehmenserlöses von 35 Millionen auf 56,4 Millionen Euro. Momentan bleiben diese Extrawürste aber aus. Im Ausland spürt man die Krise und das florierende Online Geschäft besonders deutlich.

Im Land selbst sind die hohen Rückstellungen der vorgesehenen Reduzierungen im Personalbereich (Golden Handshake) eine Belastung für die Finanzen. Im ersten halben Jahr 2010 kamen die Casinos Austria International zum ersten Mal mit einem Minus von 14,4 Millionen Euro in die roten Zahlen.

In Österreich verzeichnete man einen zarten Gewinn von 200.000 Euro und das nach 15 Millionen Euro. Das ist der Grund, weswegen Fachleute es nicht für ausgeschlossen halten dass das Unternehmen im ganzen Jahr mit Verlusten rechnen muss oder nur einen zarten Gewinn über der Nulllinie erwirtschaften wird.

Und dies trotz der "Subventionierung" durch die Lotterien. Der Sprecher des Unternehmens gibt den Hinweis auf den klaren Aufwärtstrend, der seit einem Vierteljahr schon deutlich erkennbar sei.

Die im Juli getätigte Anleihe, die 140 Millionen beträgt, wird auf jeden Fall nicht für die Ausdehnung verwendet werden. Sie wird für die teilweise Begleichung einer alten Verbindlichkeit, welche bis 2012 im Gange ist, genutzt.

Der Sprecher sagt, dass keine großangelegten Pläne zu Investitionen mehr existierten. Mit dem Umbau der Spielbanken im belgischen Brüssel und dem niedersächsischen Hannover und der Inbetriebnahme von Glasgow, die insgesamt 50 Millionen betragen, seien die Investitionen erst einmal beendet.