Monaco – das Herz der Französischen Riviera

Monaco – das Herz der Französischen Riviera

Die Küstenlinie der Stadt erstreckt sich über 2,5 Meilen und das kleine Fürstentum steht seiner Beliebtheit trotz der flächenmäßig kleinen Größe in nichts nach. Für Touristen ist Monaco das ideale Urlaubsziel, nicht zuletzt aufgrund der atemberaubenden Natur. Monaco hat in der Vergangenheit in den Bereichen Freizeitangebot, Tourismus, Gastronomie, Hotels, Kunst, Kultur, Wellness und Sport große Leistungen erreicht.

In Monaco können die Besucher eine tolle Mischung bestehend aus historischen und modernen Attraktionen erleben. Eine beliebte Veranstaltung vor Ort ist zum Beispiel der Monaco Grand Prix, der jeden Sommer stattfindet. Auch wenn es vor Ort keinen eigenen Flughafen gibt, so ist Monaco dennoch für die Besucher leicht zu erreichen. So gibt es die Möglichkeit mit dem Helikopter, dem Auto oder mit dem Zug nach Monaco zu gelangen. Vor Ort gibt es die besten Pubs, Restaurants und Casinos und vor allem das Nachtleben ist ein wichtiger Part der Stadt. Viele internationale Stars besuchen den Stadtstaat Monaco, nicht umsonst gilt die Stadt auch als sicherster Ort der Welt.

Das Casino Monte Carlo als Hauptattraktion

Das Casino in Monte Carlo wird von Kennern als Monacos Legende bezeichnet. Ein Besuch in Monaco wäre nicht vollständig, wenn die Besucher das Casino nicht von innen gesehen hätten. Das Casino hat im Laufe der Jahre große Berühmtheit erlangt. Spielautomaten, Tischspiele und interaktive Games gehören zum Angebot des Casinos. Drei der bekannten Bond Filme, Casino Royale, Golden Eye und Never Say Never Again wurden vor Ort gedreht, was deutlich macht, wie bedeutend das Casino auch als Kulisse sein kann.

Kunst fördert Spielsucht

Kunst fördert Spielsucht

Wie es zu dieser Frage kommt ist leicht beschrieben, denn in NRW wurden Warhol-Kunstwerke verkauft, um so ein verlustbringendes Casino zu retten. Natürlich gab es diesbezüglich einen Aufschrei der Kunstfans, da diese den Kunstverkauf für die Rettung eines Casinos nicht für richtig halten.

Entlastung staatlicher Kassen

Kunst bedeutet gleichzeitig auch Bildung. Daher gehört es zu den öffentlichen Aufgaben Kunst und Kultur zu präsentieren. Hierzu zählen Museen, Theater, Philharmonien, Jazzfestivals oder Musikarchive, die durch öffentliche Hand unterstützt werden. Zusätzliche private Angebote komplettieren das Angebot an Kunst und Kultur, welches für die Bildung der Bürger besonders wichtig sei. Durch öffentliche Hand werden Kunst- und Kulturangebote unterstützt, damit die Besucher das Angebot für wenig Geld nutzen und genießen können.

Um staatliche Kassen zu Entlasten können Museumsbestände verkauft werden. Daher ist es erst einmal kaum verwunderlich, dass das Land Nordrhein-Westfalen zwei Werke des Künstlers Andy Warhol zum Verkauf angeboten und dafür 130 Millionen US-Dollar einkassiert hatte. Die Kunstwerke befanden sich im Besitz einer landeseigenen Gesellschaft für Glücksspiele, die nun mit dem Erlös finanziert werden sollen.

Das Unternehmen schrieb rote Zahlen, der Betrieb der betroffenen Spielbank soll jedoch aufrecht erhalten werden und dafür soll der Erlös aus dem Kunstwerkverkauf eingesetzt werden. Klar, dass die Begeisterung der Kunstliebhaber sich an dieser Stelle in Grenzen hält.

Warhol Versteigerung: Kunstwerke sollen Spielbank finanzieren

Warhol Versteigerung: Kunstwerke sollen Spielbank finanzieren

Befürwortet wurde der Verkauf der Warhol Werke bereits durch die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), die aufgrund dessen in einen Sturm der Entrüstung geriet. Verantwortlich für den Verkauf ist die Westspiel-Gruppe, die die Eigentümerin der Kunstwerke ist und sich wenig für den kulturellen Wert der Werke interessiert, sondern vielmehr für den finanziellen Erlös, der daraus entstehen könnte, da die Westspiel Gruppe derzeit mit den eigenen Finanzen ein wenig in der Bredouille zu sein scheint. Die Westspiel Gruppe ist eine Tochtergesellschaft der landeseigenen NRW-Bank und betreibt acht Spielbanken in dem Bundesland Nordrhein-Westphalen.

Der geplante Verkauf der Warhol Bilder sorgte direkt für viele Diskussionen. Auf der Seite der Museumsdirektoren gab es einen Aufschrei, da diese die Meinung vertreten, dass Kunst aus dem Staatsbesitz gepflegt nicht jedoch verkauft werden dürfte. Auch die Kulturstaatsministerin Monika Grütters stimmte dieser Meinung zu und somit sprach diese sich eindeutig gegen der Verkauf der Kunstwerke aus.

Auf der anderen Seite sprachen sich wirtschaftsliberales Freigeister für den Verkauf der Warhol Kunstwerke aus, denn in diesem Fall würden die Kunstwerke ja zum Wohle der Gemeinschaft den Besitzer wechseln. Die Diskussionen werden wohl weiterhin anhalten, bis die Bilder dann tatsächlich im November bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie?s verkauft werden sollen. Hier wird es sicher erneute Aufschreie geben. Die Bilder kosteten einst rund 400.000 D-Mark und sollen laut Westspiel einen erhofften Erlös in Höhe von 120 Millionen Euro bringen.

Rettet Kunst die Spielbanken?

Unabhängig von den Diskussionen rund um die Kunstwerke ist immer noch fraglich, ob der Erlös aus dem Kunstwerkverkauf tatsächlich etwas an der Situation der Westspiel Gruppe ändern können wird. Es ist zwar zu erwarten, dass der Betrag erst einmal dafür sorgen wird, dass das Unternehmen sich über Wasser halten kann, ob dies jedoch langfristige Erfolge mit sich bringen wird bleibt fraglich. Die Landesregierungen erhoffen sich in Zukunft wieder mit den Erlösen aus den Spielbankgeschäften finanzieren zu können, ob diese jedoch tatsächlich den erhofften Erlös für die Landesregierungen mit sich bringen werden bleibt derzeit weiterhin fraglich.

Die Spielbanken in Deutschland haben weiterhin einen schweren Stand. Das klassische Glücksspiel in den Spielbanken verliert weiterhin an Beliebtheit und die Zocker satteln um, auf Online Casinos und mobiles Glücksspiel, da diese Varianten den Usern vor allem Flexibilität und Anonymität bieten.

Kunstausstellung im Casino Seefeld

Kunstausstellung im Casino Seefeld

Die Ausstellung in dem Casino Seefeld trägt den Namen "Cardobsession – Mightobsession". Doch hier wird nicht nur Kunst dargeboten, sondern genau genommen die Kunst in Verbindung mit dem Thema Glücksspiel. Aus den Symbolen auf den Spielkarten wurde hier Kunst gemacht.

Die Technik die hinter dieser Kunst steht, ist der Sieb- und Digitaldruck. Der Künstler Alessandro Carbucicchio arbeitet seit seinem 15. Lebensjahr mit der Kunst und den verschiedenen Techniken. Den künstlerischen Anfang nahm die Karriere des vielseitigen Künstlers in Kompositionen, Liedern und Gitarrenstücken. Neben seiner Muttersprache Italienisch ist der Künstler seit jeher auch in anderen germanischen und slawischen Sprachen besonders redegewandt.

Bis kurz vor Weihnachten sollen die künstlerischen Werke von Alessandro Carbucicchio nun in dem Casino Seefeld präsentiert werden. Neben dem bestaunen der Kunst können die Besucher gleichzeitig das ein oder andere Glücksspiel ausprobieren. Der Mix aus Kunst und Glücksspiel ist ein besonderes Highlight in der Geschichte des Künstlers und des Casinos Seefeld.

Der Künstler selbst machte in einem Interview deutlich, dass vor allem seine Arbeit in einer multikulturellen Umgebung wie Innsbruck sein künstlerisches Denken und Handeln beeinflusse. Die Ausstellung soll bis zum 21. Dezember 2012 in dem Casino Seefeld zur Besichtigung geöffnet sein und die Besucher können sich über den Mix aus Kunst und Kultur besonders freuen.