Legales Online Glücksspiel – Gewinne bleiben im eigenen Land

Legales Online Glücksspiel – Gewinne bleiben im eigenen Land

Mit Steuereinnahmen und Glücksspielabgaben fließen Gelder der Anbieter in die Kassen der Länder. Im Falle des illegalen Glücksspiels, eben in solchen Ländern, wo die Regulierung von Online Glücksspiel noch keinen Einzug gehalten hat, wird zwar trotzdem online gezockt, jedoch profitieren davon die ausländischen Anbieter. Diese Situation ist für viele Länder nicht mehr tragbar. Unter Anderem ist dies auch ein Grund, warum vermehrt in unterschiedlichen Ländern über die Regulierung des Online Glücksspiels gesprochen wird.

Einige europäische Länder haben bereits den Anfang gemacht und streben derzeit die Legalisierung und damit die Regulierung des Online Glücksspiels im eigenen Land an. Auch in den USA gibt es bereits einige Bundesstaaten, die das Online Glücksspiel schon jetzt reguliert haben und weitere Staaten sollen folgen. Das Thema ist derzeit brandaktuell und so ist es auch kaum verwunderlich, dass in Brasilien nun auch über die Regulierung vom Online Glücksspiel gesprochen wird. Die Initiatoren sind überzeugt davon, dass ein legales Angebot nicht allein dem Land zu Gute kommen wird, sondern auch bessere Möglichkeiten bietet, den Spielerschutz zu gewährleisten.

In Brasilien floriert das Glücksspiel bereits seit geraumer Zeit. Bisher ist das Online Angebot in Brasilien nicht legal, doch mit der Regulierung würde dies auch für die Anbieter eine große Möglichkeit bedeuten. Sollten Lizenzen ausgeschrieben werden, so werden viele ausländische Unternehmen ihr Konzept auf die Bedingungen für Brasilien anpassen, denn hier ist der Markt vorhanden, es gibt genug Spieler, die gerne online zocken und dies bedeutet die Möglichkeit, sehr viel Geld mit dem Online Glücksspiel in dem Zockerparadies Brasilien zu generieren.

Die Verantwortlichen in Brasilien sind bereits im Gespräch über die Regulierung des Online Glücksspiels vor Ort. Für die Glücksspielunternehmen würde dies bedeuten, dass einige Bedingungen erfüllt werden müssen, um für den brasilianischen Glücksspielmarkt als Anbieter überhaupt in Frage zu kommen.

Veränderungen in Großbritannien

Veränderungen in Großbritannien

Neben dieser Steuer soll nun eine weitere Glücksspielsteuer eingeführt werden, die speziell für ausländische Anbieter gelten soll. Derzeit wird über diese neue Regelung eingehend gesprochen, denn zuerst muss die genaue Planung stattfinden, bevor ein Gesetz dieser Art verabschiedet werden kann.

Bei der neu einzuführenden Steuer soll es sich um die Sekundärsteuer handeln. Einig sind sich die Verantwortlichen zumindest daran, dass eine Steuer dieser Art eingeführt werden soll. Wie jedoch die Umsetzung stattfinden soll, darüber ist man sich noch nicht einig, auch wenn es eine Vielzahl an Vorschlägen gibt. Klar ist aber, dass eine separate Steuer für Anbieter aus dem Ausland festgelegt werden soll, die ihr Angebot in Großbritannien machen. In welcher Form dies jedoch geregelt werden soll bleibt abzuwarten.

In Großbritannien wurde nun ein eigens dafür zusammengefasstes Komitee mit der Prüfung beauftragt. Die zuständigen Personen werden nun nach den Bedingungen der Branche gucken, um dann ein entsprechendes Konzept darauf aufbauen zu können. Die zuständigen Personen konzentrieren sich auf die Art der Besteuerung und wie man zwischen inländischen und ausländischen Anbietern in Bezug auf die Steuer unterscheiden kann.

Manche Unternehmen scheinen jedoch wegen der zukünftigen Steuer besorgt zu sein. Das Unternehmen Deloitte untersucht derzeit im Auftrag von William Hill die Situation unabhängig von dem Komitee. William Hill scheint nämlich besorgt zu sein, dass die Einführung dieser neuen Steuer dazu führen könnte, dass die Spieler auf illegale Seiten abwandern.

Dies würde weder dem Land noch den Spielern zu Gute kommen, sondern sogar eher eine Gefahr mit sich bringen. In Frankreich und Italien habe man aufgrund hoher Steuersätze ähnliche Reaktionen der Spieler bemerkt und dies sollte in Großbritannien für die Zukunft vermieden werden, so William Hill.