Zukunft für die Spielbank Bremen

Zukunft für die Spielbank Bremen

Neben der Existenz der Spielbank sind damit auch weitere Existenzen gefährdet, denn die Spielbankenabgabe sorgte in guten Zeiten dafür, dass Organisationen, wie die Stiftung "Wohnliche Stadt", mit den Geldern finanziert werden. In diesem Jahr wurde die Stiftung durch einen Ausgleich aus dem Landeshaushalt in Höhe von 750.000 Euro finanziert, doch dies sei nicht genug, um die Stiftung am Leben zu erhalten.

Die Spielbank Bremen ist finanziell nicht gut aufgestellt, als Ergebnis der letzten Jahre, so hat auch die Stadt keine Gelder übrig, um Stiftungen dieser Art und andere Projekte zu unterstützen. Der Casino-Betreiber und der Senat verhandeln nun darüber, wie die Zukunft des Casinos in Bremen aussehen soll.

Hier sollen Lösungen gefunden werden, die die Erträge der Spielbank steigen lassen und so auch die Finanzierungen der verschiedenen Projekte gewährleisten sollen. Das Finanzierungsprinzip der Stiftung "Wohnliche Stadt" ergab sich aus der Verstaatlichung der Spielbank. Mit Vergabe der staatlichen Konzession, die bis zum Jahr 2022 Gültigkeit hat, wurde geregelt, dass die Spielbank Abgaben an Projekte dieser Art zahlen muss.

Der Betreiber der Spielbank Bremen, West-Spiel, macht deutlich, dass die Abgaben gerne gezahlt werden würden, aber dass die Einnahmen der Spielbank innerhalb der letzten zehn Jahre rapide gesunken seien. Doch nicht nur für die Spielbank in Bremen sind schwere Zeiten angebrochen, auch andere Spielbanken des Landes haben mit der eigenen Existenz zu kämpfen.

Grund für die schwere Lage der Spielbanken wird in der zu großen Konkurrenz gesehen. Spielhallen sowie Online Casinos sind in den vergangenen Jahren immer mehr geworden und die Reglementierungen sind für eben diese Etablissements weit weniger streng als für die Spielbanken. Die Spieler wanderten nach und nach ab und nun müssen neue Konzepte in den Spielhallen her, um die Gäste wieder in die Casinos zu locken.