Chinas Upper-Class in Macau

Chinas Upper-Class in Macau

Besonders attraktiv ist dadurch erst Recht das Glücksspielmekka Macau für die Chinesen, für die Glücksspiel im eigenen Land strengstens verboten ist. Macau stellt für viele Chinesen ein Paradies dar.

Allein in einem Hotel bekommen Frauen sowie Männer alles geboten, ohne dafür den Hotelkomplex überhaupt verlassen zu müssen. Zu diesen Komplexen zählt auch das Galaxy-Kasino in Macau. Gastronomische Einrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten, Wellnessparadise, Kinos, Theater, Nachtclubs und Casinos sind die Angebote, die die Gäste vor Ort Tag und Nacht nutzen können und allein das Galaxy-Casino baut derzeit weiterhin aus.

Die Einnahmen in Macau wachsen stetig. Die Casinos können sich derzeit über Gewinne in Höhe von 38 Milliarden US-Dollar im Jahr freuen, so zeigte es zumindest die Bilanz aus dem Jahr 2012. Las Vegas wurde als ehemaliges Glücksspielparadies längst durch die neue Glücksspielmetropole Macau abgelöst. Doch nicht die Geschäfte rund um die Spielautomaten bringen die Einnahmen in Macau mit sich, sondern vielmehr die Gewinne und Verluste, die durch die reichen Chinesen an den Spieltischen in den VIP-Logen generiert werden. Eines der beliebtesten Spiele in den VIP-Rooms ist das Kartenspiel Baccarat.

Die meisten Spiele in den sogenannten VIP-Logen sind in erster Linie Chinesen, die vom Festland kommen. Hierbei handelt es sich zudem in erster Linie um die Superreichen, denn diese können sich den Mindesteinsatz in Höhe von 20.000 Euro überhaupt erst leisten. Für die reichen Chinesen ist jedoch nicht unbedingt das Spiel an sich das reizvolle, sondern vermehrt auch die Möglichkeit der Geldwäsche.

Durch das Spielen und natürlich das Gewinnen in Macau, können die Chinesen ihr Geld in Hongkong-Dollar, Euro oder US-Dollar auszahlen lassen. Auf diese Art und Weise kommen die Chinesen mit den Geldern an den strengen Kapitalkontrollen der chinesischen Regierung vorbei und können ihre Gelder ins Ausland verschieben. Schätzungen und überwachungen zu Folge waren es im Jahr 2011 etwa 185 Milliarden Euro, die vom Festland über Macau ins Ausland verschoben wurden.