Glücksspiel soll die finanzielle Situation verbessern

Glücksspiel soll die finanzielle Situation verbessern

Dies kommt jedoch nur deshalb zustande, weil es sich bei den betreffenden Spielern zum einen um echte Profis handelt und weil es bei den jeweiligen Spielen neben dem Glück auch einen Anteil an Geschick verlangt.

Trotzdem es sich bei den genannten Beispielen um Ausnahmen handelt, gibt es natürlich auch weniger erfahrene Spieler, die hoffen sich mit dem Glücksspiel den eigenen Lebensunterhalt zu sichern. So gibt es in Großbritannien eine Vielzahl an Spielern, die versuchen das Glücksspiel zu nutzen, um die eigene finanzielle Lage zu verbessern.

Die Anzahl der Spieler, die mit der Absicht mit dem Glücksspiel ihr Geld zu verdienen in die Spielhalle kommen ist angestiegen in Großbritannien. Hier wird vermehrt bemerkt, dass die meisten dieser Spieler sich an den Spielautomaten wiederfinden. Grund hierfür ist wohl die einfache Bedienbarkeit und die Tatsache, dass zum Spielen am Spielautomaten keine Vorkenntnisse notwendig sind. Die Möglichkeit, mit dem Spielen am Slot einen Gewinn in Millionenhöhe abzuräumen, ist zwar vorhanden, jedoch ist fraglich, wie groß die Wahrscheinlichkeit für die einzelnen Spieler ist, dass sie Gewinne in dieser Höhe wirklich abräumen.

Besonders in Großbritannien hat auch die Krise ihre Spuren hinterlassen. Hier ist es so, dass die Arbeitslosigkeit zwar zurückgegangen ist, jedoch die Verdiensthöhe im Vergleich zu den Kosten ziemlich niedrig ist. Damit wird im Laufe der Zeit immer deutlicher, dass es für viele Personen gar nicht möglich ist, allein mit dem Einkommen, den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten. Viele Briten versuchen also mit dem Glücksspiel eine zusätzliche Einkommensquelle sicherzustellen. Somit kommt es auch zustande, dass vermehrt Spielhallen in sozial schwachen Gegenden eröffnet wurden, da gerade die sozial schwächeren Einwohner mit dem Spielen ihr Glück versuchen.

Pokern – Fluch oder Segen?

Pokern – Fluch oder Segen?

Er begann mit seiner Arbeit als Verteiler in Clubs, hier verdiente er 10 Euro in der Stunde, dass dabei die Familienväter zu kurz kommen, gefällt ihm nicht. Pokern hat nichts mit Glücksspiel, sondern viel mit Mathematik zu tun.

In der Spielbank Bad Wiessee legt er gegen 10 Uhr abends den geknickten 500 Euro-Schein auf den Tisch. Nun kann er seinen Geldbeutel herausnehmen und nach einer raschen Mahlzeit, denn gesunde Ernährung und Getränke ohne Alkohol sind sehr wichtig, zudem ist er noch gut angezogen, spielt er.

Er wartet darauf, dass eine Stimme das Stimmengewirr im Casino übertrumpft und dann klacken die Jetons und die Kugel rollt, bis man per Lautsprecher die Tische fürs Pokern freimacht, das Spiel kann beginnen. Er sitzt nun nicht mehr im Restaurant, in der es besondere Spezialitäten gibt und hat sich auf den Weg zum Pokertisch gemacht, wo er sich nun niederlässt. Sein Name wurde geändert, um anonym zu bleiben, damit niemand ihm zu nahe kommen kann, er ist Mitte 20, groß und sonnengebräunt.

Vor Kurzem war er in Vegas und er erklärte wie es mit dem Pokern funktioniert und dass er oft in der Woche nach Bad Wiessee ins Casino geht. So zeigt er der Konkurrenz, dass er gut spielt und auf Zack ist. Sein Credo ist, dass wenn man innerhalb von zwei Minuten am Tisch nicht sagen kann, wer schlecht pokert, dann ist man selber nicht gut. Er selbst spielt gut, mit Professionalität und mit Strategie und er sagt, dass solides Pokerspiel mit Mathematik zu bewerkstelligen ist.

Genauso hat er sich das erschlossen, als er aus der Schule kam. Als Verteiler in Clubs begann er, für 10 Euro stündlich zu arbeiten und er sagt, dass er so gelernt hat, seine Mitmenschen zu beurteilen, welche Person was legt, und wer über was verfügt. Ab einem gewissen Zeitpunkt wurde das Spiel für ihn interessant, es war die Vielfalt und irgendwann spielte er in Hinterzimmern mit Menschen, die in der Drogenszene und im Rotlicht unterwegs waren. Sein Studium der Soziologie war da Nebensache, interessant für ihn war der Gewinn.

Bei der Hauptveranstaltung der Poker-WM in Vegas, die zu den wichtigsten Wettkämpfen in der Branche gehört, waren 2011 etwa siebentausend Menschen dabei und in diesem Jahr möchte der Mittzwanziger ebenfalls dabei sein, Kostenpunkt 10.000 Dollar. Wenn man hier Sieger ist, dann kann man 10 Millionen Euro gewinnen. Um 11 Uhr abends mischt der Verteiler in der obengenannten Spielbank die Karten und Stapel, dies macht ein seltsames Geräusch, das zudem dem Pokerspiel den Rhythmus verleiht, ansonsten wird nur von Codes und Zahlen geredet.

Der junge Mann lässt die Jetons durch seine Hände gleiten, die 10 Euro-Jetons sind blau, die 50er gelb und glatt und gut zu greifen. Nun agiert er als Geschäftsmann und behandelt die Karten mit fachmännischem Geschick, während draußen ein Gewitter von dannen zieht. Er hat seinen Ernst an der Pforte des Casinos abgegeben, er macht Scherze am Tisch und macht Bemerkungen, wenn ein Gegner optimale Karten in der Hand hält. Die, die ihm gehören, betrachtet er kaum, und dann nur, wenn niemand schaut. Er ist der Meinung, dass er der beste Spieler ist.

Herr Meier sagt, dass es wichtig ist, sich immer gleich zu benehmen, Argumente, die wie seine Religion anmuten. Laut ihm ist es wichtig, dem Geld nicht mit Furcht zu begegnen und keinen am Tisch zu beschimpfen. In München konnte er vor einiger Zeit seine Spielart raffinieren und er wurde immer wieder zu unerlaubten Spielen eingeladen und er ging immer wieder hin, doch die Gesetzeshüter schliefen nicht. Vor zwei Jahren fand hier eine besonders schwere Razzia statt mit 40 Beamten, die mit Rauchgranaten in das Hinterzimmer kamen, seine Mitspieler verhafteten und nicht gerade feinfühlig waren.

über diese Sache wurde nicht viel berichtet. Es war in einer Zeitung zu lesen, dass 60 Beamte 24 Männern und drei Frauen begegneten, die an drei Pokertischen spielten. Auf diesen befanden sich etwa 10.000 Euro bar und auch kleinere Menge von Kokain und Haschisch wurden gefunden. Einer der Spieler hat sich dabei erschreckt und einen Schwächeanfall bekommen und einer wurde von einer fliegenden Scheibe getroffen, wodurch sein Oberschenkel verletzt wurde. Die Beamten trafen nicht Herrn Meier, dieser war an diesem Tag nicht zum Spiel gekommen und hatte Glück gehabt.

Er sagt, dass jeder ihn als Glückskind bezeichnet. Doch er selbst bezeichnet sich als Sonntagskind. Er hat sich verändert, seit er Studium wieder aufgenommen hat, er will als Sportjournalist arbeiten. Er verbringt die meiste Zeit in Vorlesungen hat und macht Interviews für Sender und spielt bis sechs Uhr früh "Texas Hold em" oder "Omaha Hold em". Sein Leben ist nicht leicht, doch es war auch nicht leicht, als er zum ersten Mal nach Nevada ging, um eins der großen Casinos zu besuchen, in der Familie gab er an, ein Semester im Ausland zu machen.

Hier verbrachte er über einen Tag am Spieltisch, was ihn stündlich 200 Euro kostete. Er war schon in LA, in New York, London und Miami, hier hat er gepokert, doch er kommt wieder nach Las Vegas zurück. Hier beginnt seine Arbeit um ein Uhr früh, wenn die ersten Leute anfangen zu gähnen, um vier Uhr glänzt er, wenn die Nachtclubs zumachen und volltrunkene Urlauber in die Casinos kommen, dann um 8 Uhr geht er schlafen, mit einem unguten Gewissen.

In den Semesterferien war er 2 Monate in der Stadt, er erspielte an zwei Tagen 45.000 Dollar und verlor binnen 24 Stunden 12.000 Dollar an einen reichen Mann, der sich nicht um das Geld kümmerte und der einem anderen Unglücklichen 20.000 Dollar gab und der Bedienung 5.000 Dollar zusteckte. Seine Strategie zum Wachbleiben ist Kaffee und Sport. Er nimmt keine Drogen und trinkt keinen Alkohol, weil er sah, dass viele seiner Mitspieler in den Abgrund fielen, er sagt, dass fast alle Verlierer sind.

Er nennt diese Leute Kollegen, da er seine Konkurrenten nicht als Freunde ansehen kann. Wenn man Kontakte beim Spiel knüpft, dann geschieht dies aus Zweckgründen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen aber werden weniger. Der Grund ist, dass viele Leute ihn beschuldigen, an der Spielsucht zu leiden und nicht glauben, dass er zu den "Erwählten" gehört, die vom Glücksspiel ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Seine Freundin vertraut ihm und sein Vater muss es nehmen wie es ist. Er macht sich über sich auch Gedanken. Das Pokern ist reizvoll und leicht gemachtes Geld.

Er ist der Ansicht, dass es blauäugig ist, zu denken, dass die Spielsucht einen nicht treffen kann. Er ist in der Lage, ein paar Wochen zu pausieren, er kennt Leute, die das nicht können. Zudem will er damit nicht für immer leben, er möchte es zumindest verringern. Verringern deshalb, weil die Casinos in den Filmen als große Welt dargestellt werden. Er bringt Väter von Familien um ihr Geld und die Gesellschaft akzeptiert dies auch nicht, denn sie hat seiner Ansicht nach keinen Nutzen davon.

Um Mitternacht legt er den Schein in die Mitte des Tisches und die Blicke der anderen Spieler machen ihm nichts aus und er verzieht keine Miene. Er ist sich im Klaren darüber, dass einer seiner Mitspieler die Füße falsch gestellt hat, was beim Pokerspiel heißt, dass man Fluchtgedanken und Angst hat. Er hat sich mit Literatur zu diesem Thema befasst und Polizeibreviere zum Thema Körpersprache gelesen.

Er hat erkannt, dass der zweite Spieler nun mitgeht und seine Türme aus Jetons neben den 500er legt und "All in" sagt. Herr Meier ist sich im Klaren darüber, dass er der beste Spieler ist, denn er hat die Taktik und benutzt Mathematik, was er oft zum Besten gibt und er kann das Spiel für sich entscheiden.

Sharehoster "Megaupload" muss sich vor Gericht verantworten

Sharehoster "Megaupload" muss sich vor Gericht verantworten

Dieses Unternehmen ist neben "MediaFire" und "RapidShare" einer namhaftesten Filehoster. Doch mittlerweile liegt gegen das Unternehmen eine Klage vor.

Das Justizministerium der Vereinigtem Staaten legte in der über 70 Seiten dicken Klageschrift dar, dass das Unternehmen "PartyGaming", das zu dem in der britischen Hauptstadt geleiteten fusionierten Unternehmen "Bwin.Party" gehört, seit Anfang seines Abkommens vor drei Jahren mehr als drei Millionen Dollar hinlegte, um für die individuellen Internetseiten für Poker auf dem obengenannten Sharehoster Werbung zu machen.

Als Konsequenz dessen brach das aus der Fusion entstandene Unternehmen "Bwin.Party" jeglichen Kontakt mit dem erstgenannten Unternehmen ab und löste den Vertrag zur Werbung auf, und zwar dann, als die Internetseite wegen einer gerichtlichen Entscheidung vor Kurzem auf Eis gelegt wurde.

Der Kommunikationschef des fusionierten Unternehmens bejahte, dass man über die ominösen Tätigkeiten des Sharehosters keine Kenntnis hatte. In der Klageschrift ist zu lesen, dass der Vertrag zur Werbung von "PartyGaming" zusammen mit den Beteiligten des Sharehosters vor drei Jahren vereinbart wurde und es wurde auch eine Summe von mehr als 3 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt.

Dieses Abkommen hatte noch bis März letzten Jahres Bestand. Das fusionierte Unternehmen gibt zu, dass es ein paar Millionen ausgegeben hat, damit es auf dieser Internetseite seine Pokerwerbung bezahlen kann, aber es bleibt dabei, dass der Sharehoster ihnen versicherte, dass dieses Material keine widerrechtliche Grundlage hat.

Der Kommunikationschef sagt, dass im Vertrag steht, dass der Content der Internetseite keine Rechte an geistigem Eigentum Anderer bricht. Das fusionierte Unternehmen beharrt darauf, keine Schuld zu tragen und ihm ist auch schleierhaft, warum besonderes es unter allen Werbung machenden Kollegen auf der Seite herausgepickt wurde und auch in der Klageschrift vorkommt.

Das Justizministerium in den Vereinigten Staaten beschuldigt sieben Herren, die zum Sharehoster Verbindungen haben, unterschiedlicher Delikte, welche auch Verletzung des Urheberechts und Geldwäsche beinhalten.

Den Gründer der Gruppe nahm man in Neuseeland fest.

Croupiers in Monaco feierten Ostern auf ihre Art

An den Tischen für Roulette und Bakkarat in Monaco tat sich nichts mehr, wie das bekannte Sprichwort aus den Casinos sagt, denn die Croupiers legten im Laufe der Osterfeiertage die Arbeit nieder und brachten die Spielbetrieb der dortigen Spielstätten zum Erliegen.

Die Betreibergruppe SBM (Abkürzung für Societe des Bains de Mer) sagte vor kurzem in einem Statement, dass dieses Vorgehen unangemessen gewesen sei, denn man habe schon länger Gespräche zu diesem Thema gehabt.

Laut Berichten aus den Medien verlangten die Croupiers, die ihren Lebensunterhalt zum Großteil aus Trinkgeldern bestritten, ein minimales Gehalt, das in einem Vertrag festgehalten werden sollte.

Die Gruppe beschäftigt etwa 3.000 Menschen ihr gehören auch viele Hotels und Gastronomiebetriebe in Monaco, sie ist der Hand des Staates.

In dem kleinen Land wird im Juli die Trauung von Fürst Albert II. und seiner Verlobten Charlene Wittstock aus Südafrika stattfinden.