Legales und illegales Glücksspiel

Legales und illegales Glücksspiel

Wenn beispielsweise vom Lotto ausgegangen wird, bei dem die Gewinnchancen ziemlich gering sind, dann darf beim Lotto jeder einen Spielschein ausfüllen. Da interessiert es keinen, ob der Spieler Lottosüchtig ist oder eventuell gar nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung hat, um sich beim Lotto zu vergnügen. Anerkannt ist Lotto deshalb, weil es lange ein staatliches Monopol gab und die Gelder zum Teil wohltätigen Zwecken gestiftet werden, daher hat das Lottospiel einen nahezu guten Ruf in der Glücksspielbranche.

Einen anderen Ruf hingegen haben die privat organisierten Pokerrunden. Bei denen gibt es ein bestimmtes Buy-In und zu gewinnen gibt es am Ende die eingesetzten Gelder. Diese kommen jedoch in diesem Fall keinem guten Zweck zu Gute, sondern das Geld bekommt der Gewinner der Pokerrunde.

Ein weiterer Fall, wo Glücksspiel nicht als solches angesehen ist, ist zum Beispiel die Werbeaktion einer bekannten Möbelkette. Hier können die Käufer beim Einkauf eine Wette abgeben, sobald der Wert des Einkaufs 100 Euro übersteigt. Zu gewinnen gibt es den Kaufpreis der ausgewählten Ware. Die Wette wird auf das Wetter gesetzt. Der Verwaltungsgerichtshof hat zu dieser Wette ein Urteil gesprochen. Bei diesem wurde entschieden, dass es sich bei der Aktion nicht um Glücksspiel handle.