Amerikanischer Schwimmer Markus Rogan redet über Poker

Die Szenerie mutet irgendwie komisch an. Markus Rogan, der ein weißes T-Shirt, Badeschlappen und kurze Shorts trägt, sitzt in einem improvisierten TV-Studio in einem Casino von Las Vegas und philosophiert über sein neues Steckenpferd, das Pokerspiel. Dies kann man auch auf Youtube sehen.

Am Pokertisch als auch im Schwimmbecken verspüre man zunächst eine gewisse Anspannung, dann folge ein massiver Drang in Bezug auf die Motivation. Nun komme das tolle Glücksgefühl, bei der die Chance auf eine Niederlage nicht weit sei.

Es besteht kein Grund zur Sorge, denn Rogan hat seine Schwimmerkarriere nicht an den Nagel gehängt, sondern versuchte lediglich beim Everest Poker Turnier finanzielle Mittel für seine äthiopien-Charity Tesfaye zu ergattern.

Hierfür ließ er einen Profi ins Rennen, der beim Charity-Turnier Ante up for Africa gegen Stars wie Matt Damon spielte. Das Buy-In von 5.000 Dollar finanzierte er aus eigenen Mitteln und verlor. Er habe damit einen Wassertank und einen Drucker für die äthiopische Schule erwerben wollen.

Auch eine PR-Kampagne in österreich war in Planung, dafür sei aber nun kein Geld vorhanden. Nach dem Wochenende in Nevada ging er wieder nach Kalifornien, um für die Europameisterschaften zu trainieren. Schlussendlich sei beim Pokern auch immer ein wenig Glück mit dabei, da stütze er sich lieber auf das Trainieren.