Keine Liberalisierungstendenzen in Brüssel

Keine Liberalisierungstendenzen in Brüssel

Der Präsident der European Lotteries (EL) und der Vorstand der österreichischen Lotterien, Friedrich Stickler, äußerte sich nun über die Tendenzen für die Zukunft und machte hierbei deutlich, dass er keine Liberalisierungstendenzen erkennen könnte.

Die Maßnahmen der Europäischen Kommission in Brüssel würden derzeit nicht darauf hindeuten, dass eine nahe liegende Liberalisierung des Glücksspiels in Europa angestrebt werden würde. Stickler macht deutlich, dass das EU-Parlament den einzelnen Ländern das Recht auf die Regionale Regulierung derzeit anerkennen würde.

Grundsätzlich gibt es jedoch auch Punkte, bei denen sich alle vollkommen einig sind. Zum Beispiel wenn es um das Angebot von illegalem Glücksspiel geht, welches nach den Fraktionen einstimmig viel stärker bekämpft werden müsste. Im Bereich des Online Glücksspiels muss in naher Zukunft nach dem Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments mehr getan werden. Die Verantwortlichen machen gleichzeitig deutlich, dass hierbei nicht nur der Spielerschutz auf dem Plan stehe, sondern vielmehr auch die Rechte und Wünsche der Casinos respektiert werden sollen.

Im vergangenen Jahr fand bereits die Versendung der blauen Briefe statt. Diese wurden von Seiten der EU-Kommission an mehrere Staaten geschickt. Blaue Briefe bekamen die Staaten bei denen laut der EU-Kommission die Gesetze des Landes nicht mit den EU-Gesetzen konform gehen würden. Ein solcher Brief wurde von der EU-Kommission auch an österreich verschickt. Die Kommission nutzt die jetzige Zeit um die Antworten auf eben diese Briefe zu prüfen und über weitere Schritte nachzudenken.