Croupier – Der etwas andere Studentenjob

Croupier – Der etwas andere Studentenjob

Als Croupier, Floormann oder Serviceangestellter im Casino, diese Jobs werden in verschiedenen Spielbanken auch als Aushilfsjobs angeboten. So wird das Alltagsoutfit von Seiten der Studenten an den Abenden, an denen gearbeitet wird, gegen Anzug und Fliege ausgetauscht. Klappernde Jetons bieten den studentischen Aushilfskräften eine große Abwechslung zu der Zeit im Vorlesungssaal oder hinter dem Laptop. In einer sechswöchigen Ausbildung lernen die studentischen Aushilfskräfte den Job am BlackJack-Tisch kennen.

Casino statt Studium

Hier wird den Aushilfen alles Wissenswerte vermittelt, die Mitarbeiter lernen die Regeln kennen, werden im Gästeumgang geschult und üben die speziellen Fingerfertigkeiten, die benötigt werden, um entsprechend mit den Karten und Jetons umzugehen. Die Ausbildung ist unbezahlt, doch sehr lernintensiv. Nachdem die Aushilfen am BlackJack-Tisch geschult wurden, lernen sie weitere Regeln am Pokertisch und alles Wissenswerte in den Königsdisziplinen Roulette und Baccarat, auch wenn die Betreuung der Gäste hier meist durch die Festangestellten übernommen wird.

Viele der Aushilfskräfte finden bereits bei ihrem Aushilfsjob im Casino großen Gefallen daran. Die Gefahr ist natürlich da, dass die Aushilfen ihr Studium an den Nagel hängen. Im Casino gäbe es nach Aussage der Studenten flexible Arbeitszeiten, eine gute Bezahlung, ein spannendes Arbeitsumfeld und Feiertagszuschläge. All das ist auch für einen Festjob sehr verlockend.

Um dieser Gefahr zu entgehen müsse man als Student sehr diszipliniert sein, auch wenn das Studium durch einen Nebenjob wie diesen länger dauern kann, ist es mit Disziplin schaffbar, dieses abzuschließen und in der heutigen Zeit ist dies sicherlich auch nicht ganz unwichtig.

(Bildquelle: stuttgarter-zeitung)