Höhere Spielgerätsteuer für mehr Staatseinnahmen in Lingen

Höhere Spielgerätsteuer für mehr Staatseinnahmen in Lingen

Die SPD verurteilt diesen Plan als selbstgerecht, denn von Seiten der SPD wird der CDU unterstellt, die Steuer nur aus Eigennutz zu erhöhen. Generell wird eine Steuererhöhung mit dem Spielerschutz und der Suchtprävention gerechtfertigt. In Lingen spricht die SPD nun endlich einmal aus, was viele Experten bereits seit Jahren denken. Die Glücksspielsteuer dient nur den Mehreinnahmen des Staats, nicht jedoch den Spielern.

Sowohl die SPD als auch der Sozialausschuss der Stadt Lingen hatten sich in der Vergangenheit versucht, gegen die Pläne der CDU durchzusetzen. Nach diesen sollte ein "Entertainment-Centers" des Betreibers Alcom im Ortsteil Darme angesiedelt werden. Die Gegenargumente fruchteten bei der CDU jedoch nicht. Die CDU rechtfertigte die Eröffnung mit den zusätzlichen Arbeitsplätzen, die durch ein Entertainmentcenter wie dieses geschaffen würden. Das Thema Spielsucht scheint die CDU so gar nicht zu interessieren, vor allem dann nicht, wenn es darum geht den Staatsgewinn zu maximieren.

Steuererhöhung für Spielgeräte auf 20 Prozent

Der Plan der CDU sieht vor die Spielgerätsteuer von 15 auf 20 Prozent anzuheben. Die erhöhte Steuer kann natürlich dazu führen, dass die Staatskassen klingeln. Die SPD sagt, dass die CDU den Jugend-, Spieler- und Suchtschutz lediglich als Ausrede vorschiebt, jedoch nicht wirklich an dem Schutz der Spieler interessiert sei. In Bezug auf das Glücksspiel ist dies nicht das erste Mal, dass Menschen Dollarscheine in den Augen funkeln sehen, auch wenn dies zum Leidwesen der Spieler geschieht.