Casinos Austria kein Interesse mehr an Lizenzvergabe in Liechtenstein

Wie zuletzt in den Medien bekundet, hatte sich das Unternehmen Casinos Austria sehr für die ausgeschriebenen Lizenzen in Liechtenstein interessiert. Letzten Berichten Zufolge, wollte das Unternehmen in Kooperation mit dem Unternehmer Wolfgang Egger ein gemeinsames Projekt vor Ort aufziehen und so einen Fuß auf den dortigen Markt setzen.

Geplant war der Aufbau eines großen Casinos. Neusten Meldungen zufolge will das Unternehmen sich jedoch aus der Partnerschaft zurückziehen. Liechtenstein sei keine Option mehr für die Unternehmer. Es wurde sogar schon angegeben, dass die Spielbank Baden AG stattdessen die Stelle von Casinos Austria einnehmen würde, so dass das Projekt weiterhin geplant wird.

Gründe für den Ausstieg von Casinos Austria seien die Pläne des Unternehmers Egger. Seine Vorstellungen gingen laut eigener Aussage nicht mehr mit den Vorstellungen und Plänen von Casinos Austria konform, weshalb das Unternehmen als einzige Möglichkeit gesehen hat, sich aus dem Projekt zurück zu ziehen.

Nachdem dies öffentlich gemacht wurde, bekundete direkt im Anschluss die Spielbank Baden AG ein Interesse an dem Projekt. Es soll in Liechtenstein ein großes Casino gebaut werden, in dem Casinos Austria die Spielbank einrichten sollte, was nun eventuell die Spielbank Baden AG tun wird. Medien zu Folge werden bereits Pläne geschmiedet, wie die Zusammenarbeit mit dem Unternehmer dann in Zukunft aussehen wird.

Eine Entscheidung über den eventuellen Nachfolger von Casinos Austria bei diesem Projekt müsse jedoch bald fallen, weil genug Konkurrenz auf dem Markt vorhanden ist. Einige Bewerber stehen für die Lizenz in Liechtenstein in den Startlöchern. Unter Anderem zählen Unternehmen wie die Casino Admiral AG zu den Interessenten an der Lizenz.

Seit dem Jahre 1949 war in Liechtenstein das Glückspiel verboten. Deshalb sorgte die Ausschreibung der Lizenz nun für besonderes Interesse und Aufsehen. Schon im zweiten Halbjahr dieses Jahres soll eine Entscheidung der Lizenzvergabe getroffen werden. Um eine Art Probelauf zu haben, wird die Lizenzvergabe befristet, um im Anschluss eventuelle Umstrukturierungen und Regelungen vorzunehmen.

Die Lizenz sorgt bei einigen Unternehmen für besonderes Interesse, da man mit der Lizenz der erste wär und eine gute Position auf dem Markt in Liechtenstein einnehmen könnte. Darüber hinaus sind die Steuern momentan vor Ort sehr niedrig angesetzt, weshalb die Aussicht auf das Glücksspielangebot in Liechtenstein für viele Unternehmen sehr reizvoll erscheint.

Die Besteuerung erfolgt in Abhängigkeit von den Einnahmen der Anbieter. Es bleibt spannend, wie sich der Markt in Liechtenstein sich in Zukunft entwickeln wird.