Hoch hinaus mit Novomatic

Hoch hinaus mit Novomatic

Novomatic hat erst kürzlich zwei Casinolizenzen erhalten, für den Prater in Wien und für Bruck/Leitha in Niederösterreich. Hier sollen die Unternehmenspläne beim Casinobau umgesetzt werden. Diese beinhalten die Aufstellung von jeweils 350 Automaten und zehn Live-Tischen. Spätestens ein halbes Jahr nach der Lizenzerteilung sollen die Pläne für die Casinos in die Tat umgesetzt werden, so der neue Geschäftsführer des Unternehmens, Harald Neumann.

Für den Prater sind bereits erste Umstrukturierungen und Anpassungen nach 12 bis 18 Monaten angestrebt, für Bruck wird erwartet, dass der Spielbetrieb erst 12 bis 18 Monate nach Lizenzerteilung so richtig aufgenommen werden kann. Eigentlich sahen die ursprünglichen Pläne größere Ergebnisse vor, doch nun wird erst einmal kleiner durchgestartet, um so auch den Konzessionsvorgaben gerecht zu werden.

Glücksspielverbot keine Lösung

Auch bei Novomatic ist das Thema des Verbots des kleinen Glücksspiels ein aktuelles Thema. Das Glücksspielunternehmen blickt in dieser Hinsicht in eine ungewisse Zukunft. Ein generelles Glücksspielverbot halte Neumann für keine effektive Lösung, dies habe er bereits an entsprechenden Stellen gegenüber verschiedenen Politikern kommuniziert. Er hoffe weiterhin in diese Richtung vorgehen zu können, damit am Ende alle Zuständigen Personen und Behörden überzeugt davon sind, dass eine strenge Regulierung und Kontrolle viel sinnvoller sei, als ein generelles Verbot, welches die Spieler nicht schützen sondern zum illegalen Glücksspielangebot treiben würde.

Wie vorgegangen wird, wenn das Glücksspielverbot tatsächlich durchgesetzt wird, ist noch unklar. Es sei keine Entscheidung, die einfach so getroffen werden könnte, denn es würden zahlreiche Arbeitsplätze an der kommenden Entscheidung hängen. Derzeit habe man laut Neumann jedoch noch Hoffnung, dass anstelle des Verbots eine bessere Lösung für alle Beteiligten gefunden werden wird.