Außergewöhnlicher Volvo Werbespot vor dem Casino

Außergewöhnlicher Volvo Werbespot vor dem Casino

In dem Casino in San Remo ist es ganz natürlich, dass die Casinogäste ihre Wagen von einem extra dafür angestellten Casino-Einparker abstellen lassen. Als Einparker fährt man täglich teure und schnittige Wagen, die in der Region keine Seltenheit sind. Doch was passiert, wenn ein LKW-Fahrer seinen Schlüssel beim Casino-Einparker abgibt?

Dies war der besondere Clou bei dem Volvo Werbespot. Nach dem Motto "Unter der Haube ein Sportwagen" wird mit dem Spot, der mit einer versteckten Kamera abgedreht wurde, ein neues LKW-Doppelkupplungsgetriebe beworben, welches von Volvo oftmals in teuren Sportwagen verbaut wird. Um den Werbespot so authentisch wie möglich zu gestaltet hat der Regisseur Henry-Alex Rubin auf die versteckte Kamera als Filmmittel gesetzt.

Der junge Einparker hatte an dem Tag des Drehs seinen ersten Arbeitstag vor Ort im Casino. Er schlägt sich sehr gut, wenn auch mit gewissen Startschwierigkeiten, geht er seiner Arbeit den Abend über gewissenhaft nach, bis ihm der Schock ins Gesicht geschrieben steht, als ein Casinogast mit einem Truck vor dem Casino vorfährt und dem verwunderten Einparker den Schlüssel zuschmeißt.

Ein außergewöhnlicher Spot mit Spaßeffekt

In Italien ist es keine Seltenheit, dass vor Ort Casinogäste im Smoking mit teuren Sportwagen vorfahren, um die sich der Einparker des Casinos kümmern muss. Als jedoch der LKW-Fahrer im Smoking dem jungen Mann den Schlüssel zuwirft ist dieser schier überfordert und die Ratlosigkeit ist dem Einparker direkt ins Gesicht geschrieben. Der Spot ist bereits auf Youtube veröffentlicht worden und zaubert den Zuschauern ein Grinsen ins Gesicht. Auf diese Art und Weise versteht es Volvo in jedem Fall von sich reden zu machen. Auch der junge Einparker wird das Doppelkupplungsgetriebe vor allem in nächster Zeit wohl kaum vergessen.

Quelle:bild.de

Autobahnraststätten am Abgrund durch kommenden Glücksspielvertrag?

Seit einiger Zeit finden bereits Debatten in Bezug auf den kommenden Glücksspielvertrag in der Bundesrepublik statt.

Dieser muss verbessert werden, weil der aktuelle Vertrag bald nicht mehr gültig ist und im September des vergangenen Jahres vom Europäischen Gerichtshof in Luxemburg für unrechtmäßig befunden wurde.

Als die Länderchefs im April 2011 die Rahmenbedingungen für den neuen Vertrag festlegten, setzte man die finale Absegnung auf Anfang Juni dieses Jahres fest. Aber es hat ganz den Anschein, als ob diese Zeitspanne nicht ausreicht, denn zahlreiche Branchen sind mit dem Gesetzesentwurf ganz und gar nicht einverstanden.

Dazu gehören auch die Autohöfe in der Bundesrepublik, welche seit den 1990er Jahren infolge der Anhebung der Mineralölsteuer schwer zu kämpfen haben. Sie sind gezwungen, nun mit dem Tanktourismus konkurrieren, weil seit dieser Anhebung etwa 60 Prozent der Lastkraftwagen im Ausland tanken, wo der Kraftstoff nicht ganz so teuer ist.

Seit einigen Jahren nutzen die Raststätten das Glücksspiel, um diesen massiven Verlusten entgegenzuwirken, dies wird an steigenden Spielstätten an diesen Orten deutlich. Die Erträge werden zur Querunterstützung von Parkplätzen für Lastkraftwagen genutzt, doch dem könnte nun ein Ende bereitet werden.

Ein Angehöriger der Branchenvertretung der Autohöfe machte klar, dass die Absegnung des kommenden Glücksspielvertrag schwindende Raststätten und damit auch weniger Parkplätze für LKWs nach sich ziehen würde.

Besonders skeptisch steht man der im Gesetz vorgesehenen Möglichkeit, dass Betreiber von Glücksspiel binnen fünf Jahren ihre Zulassung verlieren können, gegenüber. Die Branchenvertretung will den Länderchefs ins Gewissen reden und die Abschaffung dieses Paragraphen erreichen.

Man wird noch sehen, ob die Volksvertreter diese Branche in ihre überlegungen mit einbeziehen werden.