Schweiz plant Lockerung des Glücksspielgesetzes

Schweiz plant Lockerung des Glücksspielgesetzes

Vorschläge zur Gesetzeslockerungen werden derzeit bereits von den Kantonen und von dem Justizresort ausgearbeitet. Passend zur anstehenden Novellierung des Spielbankengesetzes im März soll auch eine Entscheidung zum Thema Erlaubnis des Online Glücksspiels in der Schweiz fallen.

Das Lotteriegesetz aus dem Jahr 1923 ist noch heute gültig in der Schweiz. Nach diesem Gesetz ist es den Kantonen erlaubt Lotterien mit Online Glücksspiel in der Schweiz zuzulassen. Durch eine allgemeine Lockerung soll es jedoch in Zukunft weiteren Betreibern möglich gemacht werden Online Glücksspiel in der Schweiz anzubieten.

Vor allem die Casinos beklagen vermehrt das Glücksspielverbot im Internet. Durch die illegalen Anbieter im Internet verlieren die Casinos an Umsätzen und hinzu kommen außerdem die immer strenger werdenden Regelungen für die Betreiber der Spielbanken.

Während das Netz kaum kontrolliert werde, so gibt es in den Spielbanken verschärfte Regelungen, die den Betrieb in den Casinos vor Ort laut den Betreibern einschränken.

Seit dem Jahr 2007 mussten die Casinos in der Schweiz einen Umsatzrückgang in Höhe von etwa 20 Prozent hinnehmen. Zudem wird für die Bilanz 2012 auch kein gutes Ergebnis erwartet und die Verantwortlichen rechnen mit einem weiteren Rückgang zwischen 5 und 10 Prozent.

Die Regierung feilt derzeit noch an der Ausarbeitung für die Gesetzesänderung. Zudem wird mit dem Gedanken gespielt Konzessionen für Online Glücksspiel auszugeben. Weiterhin sollen die Kantone in der Schweiz stärker verpflichtet werden, um so auch den Spielerschutz und den Schutz vor der Spielsucht gewährleisten zu können.

Soziale Plattform bietet Echtgeld Glücksspiel

Soziale Plattform bietet Echtgeld Glücksspiel

Das Echtgeldspiel bietet den Gamern die Möglichkeit mit dem Spielen auf der sozialen Plattform echte Gewinne zu erspielen. Das Spiel wird bereits angeboten, ist bisher jedoch lediglich in Groß Britannien für die Spieler verfügbar.

Neben Gamesys hat vor allem der Anbieter Zynga schon mehrfach angekündigt, dass die Echtgeld Spiele bei Facebook Einzug halten sollen. Bisher konnte der Anbieter jedoch noch kein Echtgeld-Spiel präsentieren und überzeugte lediglich durch das Angebot von Spielen um virtuelles Spielgeld.

Von nun an steht allerdings das erweiterte Angebot zur Verfügung und volljährige Spieler können das Echtgeld-Spieleangebot von Gamesys nutzen. Bisher kann das Angebot von Gamesys jedoch nur in Groß Britannien zur Verfügung gestellt werden, da in den anderen Ländern die Gesetze und Regelungen dies bisher noch nicht ermöglichen. Als weitere Voraussetzungen, um Bingo Friendzy spielen zu können, ist der Besitz einer Kreditkarte, da das Spiel nicht über die virtuelle Währung funktioniert.

Das neue Echtgeld-Spiel von Gamesys umfasst insgesamt 90 unterschiedliche Bingo Varianten. Der erste Schritt ist demnach getan, doch natürlich wollen die Anbieter auch in anderen Ländern agieren können.

Ob und wann die gesetzlichen Regelungen dies jedoch schon in Bälde zulassen ist fraglich. Vor allem in den USA und auch in Deutschland herrschen sehr strenge Regelungen, auch wenn wie in Deutschland nach und nach einige Lockerungen in den Gesetzen einkehren.

Gewerkschaft verd.i strikt gegen Liberalisierung des Glücksspielmarkts

Gewerkschaft verd.i strikt gegen Liberalisierung des Glücksspielmarkts

Dies ist dann der Fall, wenn eine Absegnung des Glücksspielvertrags von mindestens 13 Ländern nicht stattfindet und dieser dann auch nicht im Sommer gültig werden kann, dies sagte Herr Stracke von der Bundeskoordinierung der Spielbanken von der Gewerkschaft.

Sollten nach seiner Meinung in dem Vorschaltgesetz im obengenannten Bundesland Regelungen vorhanden sein, die über den Glücksspielvertrag der 15 hinausgehen, dann stellt man sich die Frage, wie ernst dieses übereinkommen hinsichtlich des Glücksspielvertrags im Bundesland angesehen werden kann.

Ein Land will einen Vorteil beim Wettbewerb sicherstellen, da es nicht davon überzeugt ist, dass im Bundesland Sachsen-Anhalt 13 Dokumente eingehen, welche die Ratifizierung festhalten und dass der Vertrag im Sommer dieses Jahres gültig wird. Der Bundesarbeitskreis für Spielbanken ist strikt gegen die Idee, virtuelles Pokerspiel zu erlauben.

Die Erlaubnis dieses Spiels im Netz ist sehr heikel, da Poker ein sattes Suchtpotential in sich birgt; niemand kann sicherstellen, dass man nicht gegen eine Software anstelle von Menschen pokert.

Der obengenannte Herr sagt, dass die Gewerkschaft die Lockerung des Glücksspielmarktes nicht gutheißt und sich weiter für den Erhalt des Monopols auf Glücksspiele in der Bundesrepublik ausspricht.

Die Gewerkschaft ist der Ansicht, dass dieses Gesetz nun am 1. Juli dieses Jahres gültig werden soll.