Rewe unterstützt soziale Zwecke

Rewe unterstützt soziale Zwecke

Diese Unterstützung ist von nun an möglich, denn in den Rewe Filialen werden von nun an die Lose der Aktion Mensch angeboten. Da es sich auch bei der Soziallotterie um ein Glücksspiel handelt, mussten im Vorfeld einige rechtliche Angelegenheiten geregelt. Das Angebot der Lose in der Supermakt-Kette ist von nun an gestattet, die Lose müssen allerdings nach dem Kauf auf der Internetseite der Soziallotterie erst einmal aktiviert werden.

Neue Angebote dank der Zusammenarbeit:

– Monatslos für zwölf Euro

– Jahreslose für 18 bzw. 36 Euro

– erzielbaren Höchstgewinne liegen bei einer halben bzw. bei einer Million Euro

In mehr als 3000 Filialen der Rewe-Kette werden die Losgutscheine mit den besonderen Aktionen angeboten. Das Angebot der Rewe-Supermarktkette wird provisionsfrei angeboten, die Supermarktkette profitiert dementsprechend nicht von dem Verkauf der Lose, sondern unterstützt die gesellschaftliche Arbeit der Aktion Mensch für Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche. Bei Kauf der Lose können die Kunden von Rewe dementsprechend nicht nur einen ansehnlichen Gewinn abräumen, sondern unterstützen gleichzeitig verschiedene soziale Projekte der Aktion Mensch.

Losverkauf bei Rewe als große Erleichterung

Für die Aktion Mensch ist der Verkauf bei Rewe eine großer Schritt und vor allem auch eine Erleichterung, denn bisher wussten viele Kunden nicht so genau, wo sie die Lose käuflich erwerben können. Die Supermarktkette Rewe bietet zahlreiche Filialen an und für viele Kunden ist es von nun an ein Einfaches, eines der Soziallose zu erwerben. Der Aktion Mensch-Vorstand ist froh über die Kooperation und die erfolgreichen zwei Jahre, die bisher daraus resultieren.

Zuschüsse im Sinne der Gemeinnützigkeit

Zuschüsse im Sinne der Gemeinnützigkeit

Diese Entscheidung hatte die baselstädtische Regierung getroffen und öffentlich präzisiert. Bei der Überarbeitung der Verordnung im vergangenen jahr hatte die Regierung eine neue Kategorie geschaffen, die unter dem Namen "Schwerpunkt Projekte" bekannt ist. Dank dieser Kategorie ist es möglich, auch kommerzielle Anlässe zu unterstützen. Die Swisslos Zuschüsse liegen in dieser Kategorie bei einer Summe in Höhe von 100.000 Franken.

Nachdem entschieden wurde, dass Zuschüsse auch an Kommerzielle gezahlt werden dürfen, hagelte es direkt im Anschluss an Kritik. Nach Angaben der Kritiker würden Spenden an Unternehmen wie beispielsweise Basel Tattoo, Baloise Session, Musikantenstadl oder das Musical "The Lion King" gehen, was wiederum der bundesrechtlichen Bedingung der Gemeinnützigkeit wiedersprechen würde. Aufgrund dieser Kritik wird von Seiten der Regierung nun eine Präzisierung vorgenommen um Klarheit in dieser Sache herbeizuführen.

Änderung des Paragraphen 5

Mit der Präzisierung wurde hier und da auch eine adere Formulierung vorgenommen, um so Klarheit in diese Sache zu bringen. So wurde der Paragraph 5 geändert, in dem vorher der Begriff der Gemeinnützigkeit etwas anders dargestellt war. So hieß es vorher, dass gewinnorientierte Organisationen dann als gemeinnützig gelten, wenn die Unterstützung eines Projekts im Interesse der Allgemeinheit liegt.

Nach der Änderung heißt es nun, dass Beiträge an gewinnorientierte Institutionen nur dann möglich sind, wenn die Zuwendungen ausschließlich gemeinnützigen oder wohltätigen Zwecken dienen. Zudem werden nach Paragraph zwei nur Beiträge für gemeinnützige oder wohltätige Zwecke im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich zugelassen.

Wohltätiges Glücksspiel

Wohltätiges Glücksspiel

Der Stand ist eine Losbude des Bayrischen Roten Kreuzes (BRK) und für die Besucher des Plärrers ein absolutes Muss. Eine Altersgrenze gibt es hier nicht und so kommt es, dass Großeltern an dieser Losbude ihren Enkeln Lose kaufen können. Pro Los werden 50 Cent erhoben und die Lotterie funktioniert nach dem Motto "Jedes zweite Los gewinnt". Der Hauptgewinn sind 100 Punkte, aber auch Kleingewinne sind schnell zu ergattern, hierzu ist lediglich ein einzelner Punkt notwendig.

An der Losbude arbeiten die meisten der Mitarbeiter auf ehrenamtlicher Basis. Die Erlöse aus dem Glücksgeschäft des Plärrers fließen alle an die verschiedenen Abteilungen des BRK. So sind vor Ort Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Abteilungen vorzufinden, sowohl Mitarbeiter der Hundestaffel, als auch Angestellte aus den Bereichen Katastrophenschutz und Wasserwacht. Pro Tag werden für die Losbude auf dem Plärrer sechs Ehrenamtliche Mitarbeiter benötigt, insgesamt 80 bis 100 Helfer sind vor Ort aktiv. Neben der Losbude ist das BRK vor Ort auch in der Plärrerwache aktiv, denn hier haben täglich acht Sanitäter Bereitschaft und werden etwa 20 Mal am Tag gebraucht.

Lose für einen guten Zweck

Den Glückshafen gibt es nun schon über 60 Jahre und ist vom Augsburger Plärrer wohl kaum wegzudenken. Beim Glückshafen sehen die ehrenamtlichen Mitarbeiter auch jährlich gleiche Gesichter, denn es gibt viele Spender, die konstant am Glückshafen einkehren. Durch den wohltätigen Zweck scheinen zahlreiche Menschen animiert zu sein, konstant das eigene Glück auf die Probe zu stellen und auf diesem Weg für das BRK zu spenden. Die Besucherzahlen am Glückshafen sind relativ konstant, natürlich in Abhängigkeit vom Wetter und vom Standplatz vor Ort.

Die Sachpreise im Glückshafen sind breit gefächert. Kleingewinne reizen vor allem die Kinder, denn hier sind kleine Spielzeuge und andere Gadgets vorzufinden. Die Hauptpreise hingegen ziehen sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen magisch an, denn hier gibt es Spielsachen, Kopfhörer und Gesellschaftsspiele, die die Gäste am Glückshafen gewinnen können. Man spendet Geld, erlebt das Spielvergnügen und kann gleichzeitig etwas gewinnen, wenn das mal kein Anreiz für die Besucher vor Ort ist.

Lotterielose an der Supermarktkasse?

Lotterielose an der Supermarktkasse?

Da die Lotterie jedoch seit geraumer Zeit mit sinkenden Einnahmen zu kämpfen hat und der Vertreib der Lose über Postwurfsendungen, Banken, Sparkassen und die Post nicht mehr ausreicht klagt die Sozialloterie nun gegen das Land.

Das Land Rheinland Pfalz besitzt die Zuständigkeit für Soziallotterien. Durch das Verbot des Verkaufs in Supermärkten bzw. Drogerien befürchten die Verantwortlichen der "Aktion Mensch" nun, dass die Einnahmen weiter sinken werden und soziale Projekte dadurch nicht mehr ausreichend unterstützt werden können.

Der Fall wird nun vor dem Verwaltungsgericht Mainz geprüft. Die "Aktion Mensch" gilt als größte Sozialloterie Deutschlands. Bisher konnten jährlich soziale Projekte mit Geldern in Höhe von 150 bis 160 Millionen Euro gefördert werden. Mit den Auflagen für die Lotterien, diese nicht mehr öffentlich bewerben zu können, habe sich nach Angaben er Sozialloterie das Verhalten der Spieler geändert. Die Lotterie sehe die Notwenigkeit, neue Vertriebswege zu nutzen, um so wieder entsprechende Einnahmen generieren zu können.

Um den Vertrieb anzukurbeln wurde über die Option nachgedacht, die Lose der Sozialloterie über Supermärkte bzw. Drogerien zu verkaufen. Zwei Handelsketten hatten sich bereits mit dem Verkauf der Lose einverstanden erklärt. Das Land Rheinland Pfalz stimmte jedoch gegen den Vertrieb über die Geschäfte, da es sich auch bei der Soziallotterie um eine Art des Glücksspiels handle, der Vertrieb sei eine gewerbliche Spielvermittlung und daher müsse man sich auch hier an die vorgegebenen Regelungen des Landes halten.

Die "Aktion Mensch" argumentierte jedoch damit, dass es sich bei den Losen nicht um suchtgefährdende Scheine handle. Darüber hinaus würden in den Supermärkten lediglich die Gutscheine für die Teilnahme an der Lotterie verkauft werden, nicht aber die direkten Lose. So hätte der Teilnehmer dann die Möglichkeit, sich im Internet für die Lotterie anzumelden oder den Gutschein verfallen zu lassen.

Vor dem Mainzer Verwaltungsgericht soll nun entschieden werden, ob die "Aktion Mensch" als Glücksspielanbieter mit geringem Gefährdungspotential behandelt werden kann. Dies würde gewisse Privilegien bedeuten, die dem Glücksspielanbieter eingeräumt werden könnten. Das Gericht soll über den Vertrieb der Lose über den Handel entscheiden.

Neue Lotto-Annahmestellen in Vorarlberg

Neue Lotto-Annahmestellen in Vorarlberg

Seit Beginn des Jahres bis jetzt sind etwa 50 neue Lotto-Annahmestellen in der Region Vorarlberg hinzugekommen. Vorher gab es insgesamt 120 dieser Stellen, die sich nun auf 170 erhöht haben. Für diejenigen, die Lottoscheine von nun an verkaufen dürfen, ist diese Erlaubnis besonders positiv, da so zusätzliche Gelder in die Kassen fließen. Für die Vorarlberger Tarifkanten befürchtet man hohe Umsatzeinbußen.

Die Anzahl der Lotto-Annahmestellen hat sich innerhalb der letzten fünf Monate fast um die Hälfte der bereits bestehenden Einrichtungen erhöht. Bei den betrieben, die nun auch Lotto-Quick-Tipps anbieten dürfen, handelt es sich um Läden, die bereits vorher Brief-und Rubbellose verkauft haben. Die Vermehrung der Lotto-Annahmestellen sei laut Aussage von Günter Engelhart von den österreichischen Lotterien ein Wunsch der Kunden gewesen, auf den nun eingegangen wurde.

Die Kunden hatten vorab bemängelt, dass die Lotto-Annahmestellen nicht lang genug geöffnet seien und dass nicht ausreichend Annahmestellen zur Verfügung stünden. Dem Kundenwunsch wurden nun nachgegangen und der Quick-Tipp Verkauf wird nun auch in Postfilialen und auf Tankstellen durchgeführt.

Die Trafikanten hatten sich lange Zeit gegen das Vorhaben gewehrt und konnten jedoch die Vermehrung der Annahmestellen nicht verhindern. Nun drohen hohe Umsatzverluste, deren Höhe noch nicht festgesetzt ist. Klar ist jedoch, dass ein Drittel des Trafikumsatzs durch Lottogeschäft erzielt wurde. Hier würden in Zukunft durch mehr Annahmestellen Gelder wegfallen. Dies macht mehr als deutlich, dass zwar Kundenwünsche erfüllt wurden und diese sich freuen können, es aber auf der anderen Seite auch einen Bereich gibt, der die negativen Konsequenzen einer solchen Veränderung tragen muss.