Glück am Unglückstag des Jahres

Glück am Unglückstag des Jahres

Im Zusammenhang mit dem Glücksspiel ist oftmals von Aberglauben die Rede. Viele Spieler sind abergläubisch, betreten Casinos nur durch einen bestimmten Eingang, setzen hur auf bestimmte Zahlen, spielen nur eine bestimmte Anzahl an Malen nacheinander oder haben einen Glücksbringer mit dabei.

Der Aberglauben ist weltweit vorhanden und wie damit umgegangen wird, unterscheidet sich von Land zu Land. Nichtsdestotrotz nutzen die Casinos und Glücksspielanbieter genau den Unglückstag des Jahres, um die Spieler in die landbasierten oder virtuellen Hallen zu locken. So wurden in diesem Jahr am vergangenen Freitag den 13ten zahlreiche besondere Aktionen von Seiten der Casinos, Spielhallen und Online Glücksspielanbieter präsentiert.

In Verbindung mit dem Aberglauben ist zum einen das Angebot der Glücksspielanbieter kaum zu glaube, auf der anderen Seite stellt sich jedem da die Frage, ob die Spieler dieses Angebot überhaupt nutzen? Umso überraschender ist wohl auch die Antwort auf diese Frage: an Feiertagen, die auf einen 13ten Fallen, werden bei vielen Anbietern mehr Umsätze generiert. Dies macht deutlich, dass das Angebot an dem Tag mit der eigentlichen Unglückszahl besonders genutzt werden.

Vielleicht wollen die Spieler mit dem Nutzen des Angebots an eben solchen Tagen dem Aberglauben entgehen und ihr Glück extra auf die Probe stellen. Vor allem in Belgien, Frankreich und der französischen Schweiz nutzen die Gamer den Unglückstag, um sich selbst oder auch andere davon überzeugen, dass der 13te nicht zwingend Unglück bringen muss.

Gleiches Glück an jedem Tag

In der deutschen Schweiz hingegen ist die Nutzung der Lotterieangebote an entsprechenden Feiertagen nicht höher, allerdings steigen an diesen Tagen die Besucherzahlen und Umsätze in den hiesigen Casinos. Generell machen Experten jedoch deutlich, dass weder an Feiertagen, wie Freitag dem 13ten, noch an anderen besonderen Tagen, das Glück ausgeprägter oder weniger ausgeprägt ist.

Glück oder Pech gibt es an jedem einzelnen Tag im Jahr, welcher Spieler, wann mehr Glück oder Pech haben wird, hängt weder von dem Datum des Tages, noch von anderen Umständen wie Feiertagen, Zahlenkombinationen oder einem besonderen Outfits des Spielers ab. Das Glück ist nicht steuerbar, so auch nicht an einem Freitag, der das Datum mit der 13 trägt.

Private Konkurrenz für staatliches Lotto?

Private Konkurrenz für staatliches Lotto?

Hier müssen Spieler zweimal hinsehen, um zu erkennen, dass das Angebot nicht von staatlicher Hand kommt. Auch die privaten Anbieter nutzen die Sprache der Lotterie und so wird mit Millionenjackpots und mit Lotto 6 aus 49 geworben.

Während die privaten Anbieter in den Steuerparadiesen kaum Steuern zahlen müssen, ist es in Deutschland für die staatlichen Anbieter ganz anders. Genau aus diesem Grund stellt die Konkurrenz für die staatlichen Casinos und für die staatlichen Lotterien eine ernst zu nehmende Gefahr dar.

Während der Konkurrenzdruck immer weiter wächst, müssen die Bundesländer sich gleichzeitig erneut eingehend mit der Glücksspielregulierung befassen. Der Glücksspielstaatsvertrag gilt als gescheitert, Hessen plant mit einer liberalen Reform einen Vorsto&slzig;, doch die Ministerpräsidenten sprachen sich bereits gegen eine Liberalisierung aus und wollen nur minimale Änderungen an der bereits bestehenden Gesetzgebung vornehmen.

Mit dem Glücksspielstaatsvertrag wurde an dem staatlichen Lotteriemonopol festgehalten und dennoch scheiterte die Regulierung. Nun werden erneut Diskussionen um die Marktöffnung entfacht, die nach Angaben Hessens nicht mehr mit quantitativen Beschränkungen unterdrückt sondern mit qualitativen Beschränkungen reguliert werden soll. Die Geschäftsführerin der Toto-Lotto GmbH Marion Caspers-Merk macht deutlich, dass die von einer Liberalisierung gar nichts halte.

Staatliche Lottogesellschaften als Profit für die Allgemeinheit

Caspers-Merk hält weiterhin an dem Lottomonopol fest. Sie selbst macht deutlich, dass Jugend- und Spielerschutz nur auf diesem Weg gewährleistet werden können. Zudem würde das Land durch private Anbieter mit Firmensitz in Malta und Gibraltar nicht profitieren. Die Steuereinnahmen würden durch die staatliche Lotterie generiert und diese Gelder wiederum würden auch der Allgemeinheit zu Gute kommen. Die Gelder werden in Sport, Kultur, Kunst, Gesundheit und Soziales investiert, ein Profit für die Bürger. Caspers-Merk ist weiterhin überzeugt davon, dass beim Glücksspiel der Staat das Sagen haben soll und hofft darauf, dass man sich gemeinsam gegen die Liberalisierung entscheiden werde.

Lotto Baden – Württemberg auf der Überholspur

Lotto Baden – Württemberg auf der Überholspur

Die Geschäftsführerin Marion Caspers-Mark freut sich über die Ergebnisse und macht deutlich, dass dieses Ergebnis deutlich zeigt, dass die Neuausrichtung der richtige Weg für das Lottoangebot in Baden-Württemberg ist. Man wolle an dieser Idee festhalten und auch in der Zukunft, weitere Neuerungen und Verbesserungen einführen, um die Spieler auch in Zukunft weiterhin für das staatliche Lottoangebot zu begeistern.

In 2015 wurden insgesamt 946 Millionen Euro für die Lottoangebote ausgegeben, rund 44,7 Millionen mehr als im Jahr davor. Von diesem Anstieg der Einnahmen profitiert auch die Bevölkerung, denn durch die höheren Einnahmen wurde auch mehr Geld in das Gemeinwohl investiert. Dem Gemeinwohl kam somit im vergangenen Jahr eine Gesamtsumme in Höhe von 372 Millionen Euro zu Gute.

Auch in Zukunft plant Lotto Baden-Württemberg eine weitere Erneuerung des gesamten Konzepts. Unter anderem sollen in diesem Jahr neue Terminals in die insgesamt 3.300 Lotto-Annahmestellen des Südens integriert werden. Die Zahlen aus 2015 zeigten bisher deutlich auf, dass das neue Konzept fruchtet und Lotto Baden-Württemberg mit der Umstrukturierung und Neuerung in vielen Bereichen den richtigen Weg eingeschlagen hat. Dies freut vor allem auch die Geschäftsführerin Caspers-Merk.

Kampf gegen illegales Lotterieangebot

Trotz des neuen Konzepts und dem positiven Abschluss des Jahres 2015, sorgt das illegale Glücksspiel auch im Bereich der Lotterien für Kopfschmerzen bei den staatlichen Lotterien. Hier geht es vor allem um die Online Anbieter, die Zweitlotterien im Internet anbieten. Diese Anbieter verfügen zumeist über Lizenzen im Ausland und bieten ihre Produkte zwar nicht legal an, rechtlich jedoch auch nicht tatsächlich illegal. Bei diesen Angeboten, die sich in einer rechtlichen Grauzone bewegen, sind die Spieler nicht geschützt und auch die Spielsucht stellt hier eine große Gefahr dar.

Da Lotto Baden-Württemberg hier nicht eingreifen kann, sondern der Staat für die Bekämpfung des illegalen Glücksspiels sorgen müsste, sorgen die staatlichen Lotterien dafür, das Lottoangebot für die Spieler attraktiver zu gestalten und auch junge Menschen darauf aufmerksam zu machen. So können Lottoscheine bereits im Internet ausgefüllt werden und auch in Zukunft soll ein neues Spielprinzip dazu führen, dass vor allem junge Menschen wieder aufmerksam werden, auf das legale und staatlich angebotene Lotterieangebot Baden-Württemberg.

Positive Jahresbilanz beim Lotto

Positive Jahresbilanz beim Lotto

Verkünden durften die positive Jahresbilanz die Federführer des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB) Michael Heinrich und Torsten Meinberg. Mit der Produktpalette des Lottoblocks konnten im vergangenen Jahr Einsätze in Höhe von über 7,3 Milliarden Euro erzielt werden. Die Produktpalette des Lottoblocks umfasst unter Anderem:

– Lotto 6aus49

– Eurojackpot

– Spiel 77

– Keno

Dank langer Jackpot Phasen, besonders bei Lotto 6aus49, sorgten dafür, dass viele Spieler motiviert dabei waren, ihre Lottoscheine in den Annahmestellen abzugeben. Über lange Zeiträume betrug der Jackpot mehrfach mehrere Millionen Euro, sodass die Spieler einen großen Anreiz hatten, Lottoscheine auszufüllen. Doch nicht nur der Lottoblock und die Gewinner haben deshalb Grund zur Freude, auch alle anderen Personen, denn die Einnahmen aus den staatlichen Lotterieangeboten kommen dem Gemeinwohl zu Gute.

Das illegale Online Glücksspiel in Deutschland stellt, trotz guter Jahresbilanz, dennoch ein Problem dar. Hier gibt es neben Online Casinos und Sportwettenanbieter zahlreiche illegale Lotterieanbieter, die dem staatlichen Lotterieangebot Konkurrenz machen. Auch beim Lottoblock ist man sich einig, dass der Staat in der Pflicht ist, etwas an der Regulierung und bestenfalls an der Liberalisierung zu tun, um ein Glücksspielangebot für Deutschland zu gewährleisten, welches zum einen legal und zum anderen kontrolliert ist, sodass Spieler- und Jugendschutz gewährleistet werden können.

Das Jahr 2015 bot für die staatlichen Lottoprodukte mehrere Highlights. Für den Eurojackpot war das Jahr 2015 ein Rekord-Jackpot-Jahr. Beim Lotto 6aus49 lag die Rekordsumme, die in 2015 ausgespielt wurde, bei fast 34 Millionen Euro. Auch der Betrag für das Gemeinwohl lag im vergangenen Jahr in Milliardenhöhe, Schätzungen zu Folge rund 2,9 Milliarden Euro. Darüber hinaus feierte Lotto 6aus49 im vergangenen Jahr das 60. Jubiläum.

Millionenklage gegen Sachsen-Anhalt

Millionenklage gegen Sachsen-Anhalt

Nach Angaben des Lottovermittlers sei das Verbot des Landes rechtswidrig und daher sei dem Unternehmen ein Millionenschaden entstanden. Dieser Schaden soll nun in Form von Schadensersatz von Seiten des Landes wieder beglichen werden. Der Fall wird vor dem Landesgericht Magdeburg verhandelt. Ein Ergebnis in dieser Sache wird erst in einiger Zeit erwartet. Bis zum Jahr 2013 war die Klägergesellschaft in Hamburg ansässig und verlegte dann den Geschäftssitz nach London.

In den Jahren 2000-2008 wurden durch die Gesellschaft staatliche Lotterieangebote über das Internet vermittelt. Im Jahr 2006 wurde der Gesellschaft durch eine behördliche Anordnung von Seiten des Landes Sachsen-Anhalt rechtswidrig untersagt. Durch diese Anordnung sei dem Unternehmen ein Schaden in Höhe von knapp zwei Millionen Euro entstanden. Nun fordert das Unternehmen zumindest die Hälfte dieses Schadens als Schadensersatz vom Land Sachsen-Anhalt zurück.

Verletzung der Amtspflicht

Der Kläger gibt an, dass die Behörden ihre Amtspflicht verletzt hätten. Von Seiten des Landes wird dies jedoch bestritten. Die Verfügung des Landes sei von Seiten des Klägers nicht beachtet worden, die Geschäfte seien weitergeführt worden, das Unternehmen habe den Firmensitz nach Großbritannien verlegt und somit sei der Gesellschaft auch kein Schaden entstanden.

Unabhängig davon könnten heute keine Schadenersatzansprüche mehr geltend gemacht werden, denn eventuelle Ansprüche aus den Jahren 2008 bis 2010 seien bis heute verjährt, so das Land Sachsen-Anhalt.