"Pro Ehrenamt" für den deutschen Lotto- und Totoblock

"Pro Ehrenamt" für den deutschen Lotto- und Totoblock

Mit der Verleihung wurde auch deutlich gemacht, dass diese Auszeichnung verdient an den Deutschen Lotto- und Totoblock gehe, da dieser in den vergangenen Jahren durch die Förderung des Sports in Deutschland und durch die ehrenamtlichen Strukturen der insgesamt 90.000 Vereine deutlich überzeugt habe. Die Auszeichnung wurde durch den Vizepräsidenten Breitensport / Sportentwicklung Walter Schneeloch übergeben.

Voller Stolz wurde die Auszeichnung durch die derzeitigen Federführer des DLTB, Michael Burkert und Peter Jacoby, bei der 12. DSOB-Mitgliederversammlung entgegen genommen. Der Preis wird jedoch von den Vertretern des Deutschen Lotto- und Totoblocks entgegen genommen, sondern darüber hinaus machten die beiden Vertreter darauf aufmerksam, dass der Preis an alle ehrenamtlichen Helfer gehe, die viel Zeit in die Bereiche Sport, Kultur, Umwelt- und Denkmalschutz wie auch im Sozialen investieren. Die 16 Lotteriegesellschaften des Deutschen Lotto- und Totoblocks agieren als Pate mit finanzieller Unterstützung für das Ehrendamt in Deutschland. Hierzu werden pro Jahr etwa 2,8 Mrd. Euro in entsprechende Projekte zu Gunsten des Gemeinwohls investiert.

(Bildquelle: isa-guide.de)

Unverhältnismäßige Überregulierung der staatlichen Lotterie

Unverhältnismäßige Überregulierung der staatlichen Lotterie

Mit der überregulierung meint der Lotto-Chef-Hessen nach eigenen Angaben zum Beispiel die Einschränkungen in Bezug auf die Werbung und die Steuerabgaben, die für Glücksspielangebote wie Lotto fällig werden. Nicht nur, dass diese Regulierungen das Lottoangebot einschränken, sondern darüber hinaus würden diese Regelungen nach Angaben Sundermanns nur für Lotto gelten, nicht jedoch für die illegalen Anbieter im Internet.

Der Schwarzmarkt im Internet sei in den vergangenen Jahren immer mehr angewachsen und den illegalen Anbietern würde freie Hand gelassen werden. Gleichzeitig sei in den letzten Jahren auch die Spielsucht in Deutschland enorm angestiegen. Diesen Anstieg schreibt der Lotto-Chef vor allem den illegalen Glücksspielangeboten zu, da es hier keine Regulierung und vor allem auch keine Kontrolle gebe.

Schwieriges Jahr 2015 für die Lotteriegesellschaften

Lotto Hessen habe im vergangenen Jahr im Verhältnis gegenüber den Lotteriegesellschaften der anderen Bundesländer noch Glück gehabt, so Sundermann. Lotto Hessen konnte ein Umsatzplus von 0,9 Prozent verzeichnen, auch wenn dies weit geringer ausfiel als in den Jahren zuvor. Für das Jahr 2015 erwartet der Lotto-Hessen-Chef auch nur einen kleinen Umsatzanstieg und kündigt bereits an, dass die Lottogesellschaften mit einem schwierigen Jahr 2015 rechnen müssen.

Ein Blick auf das letzte Jahr zeigt auf, dass insgesamt 343,5 Millionen Euro als Lottogewinne ausgeschüttet wurden. Darüber hinaus spendete die hessische Lotteriegesellschaft eine Summe in Höhe von insgesamt 122,5 Millionen Euro an das Gemeinwohl und unterstützte Kultur, Sport, Denkmalpflege und soziale Projekte.

Deutsche Sportlotterie nimmt Spielbetreib auf

Deutsche Sportlotterie nimmt Spielbetreib auf

Das Projekt wurde von Unternehmer Gerald Wagener und Diskus-Olympiasieger Robert Harting innerhalb der letzten 1,5 Jahre erarbeitet und nun vom Glücksspielkollegium genehmigt. Das Projekt wurde durch das zuständige Finanzministerium in Rheinland-Pfalz geprüft, konnte alle Kriterien erfüllen und hat aus diesem Grund die Zusage für die Lizenz erhalten.

Mit der Lizenzgenehmigung wird die DSL die erste, private Lotterie sein, die seit geraumer Zeit eine Lizenz für den deutschen Markt erhält. Gerald Wagner äußert sich besonders stolz über die Arbeit des Teams in den vergangenen 1,5 Jahren. Ohne richtigen Teamzusammenhalt hätte das Projekt seiner Aussage nach nicht realisiert werden können.

Mit dem Angebot der DSL sollen Spitzensportler in Deutschland zukünftig besser gefördert werden. Für die Durchführung bei der DSL wird Lotto Hessen verantwortlich sein, die als Lotteriegesellschaft als Gründungsgesellschafterin der DSL fungieren wird. Die Geschäftsführung hatte sich schnell von den Plänen Wagners begeistern lassen. Lotto Hessen ließ dem Projekt schon im Vorfeld Unterstützung zukommen, für welche die Projektverantwortlichen besonders dankbar sind.

Die DSL plant eine bessere Förderung deutscher Spitzensportler. Diese soll in Form von ergänzender Sportförderung den Sportlern zu Gute kommen. Die DSL will für bessere Bedingungen bei den Vorbereitungen der Spitzensportler auf die Olympischen und Paralympischen Spiele sorgen. Eine zusätzliche Versicherung für die Spitzensportler sei außerdem in Planung, so die verantwortlichen der DSL.

Ist das deutsche Lotto dem Untergang geweiht?

Ist das deutsche Lotto dem Untergang geweiht?

In den ersten vier Monaten des Jahres 2012 sank der Gewinn der bekannten Lottoformen im Gegensatz zu dieser Zeit im letzten Jahr um rund 7 Prozent, was einem Verlust von 200 Millionen Euro für die Lotterien entspricht und dies bereits seit dem aktuellen Jahr.

Ungeachtet der Etablierung des neuartigen "Eurojackpots" einer Superjackpot-Lotterie, ging die Negativserie weiter. Die Lotteriegesellschaften erwarteten, dass mit dieser neuen Lotterie die Verlustsummen der letzten vier Jahre, seitdem der zweifelhafte Glücksspielvertrag in Kraft tat, wieder eingeholt werden. Der "DLTB" ("Deutscher Lotto- und Totoblock") ging von Extraeinnahmen von 24 Millionen pro Woche durch den neuen Jackpot aus.

Es steht aber fest, dass seit der Jackpot da ist, alle beteiligten Staaten lediglich 11 bis 13 Millionen Euro in Europa im Schnitt eingenommen haben. Die Lotterie zieht keine neuen Spieler an, sondern sorgt bei den eingesessenen Tippern von normalem Lotto für Verwirrung. Als Konsequenz tritt eine Verschiebung der Spieleinsätze ein, die vom normalen Lotto in Deutschland wegführt und zum neuen Jackpot oder anderen Formen des Glücksspiels hingeht.

Diese Misere ist dem Glücksspielvertrag geschuldet, welcher seit vier Jahren die Reklame und die Bereitstellung der Lotterien, speziell mithilfe von Vermittlern aus dem privaten Bereich, massiv begrenzt. Dies begründet man mit der Vorbeugung der Spielsucht. Eine Verbesserung der Lage ist nicht zu erkennen, da auch der neuentworfene Vertrag, den die 15 Bundesländer ungeachtet des massiven Tadels der Kommission der EU abgesegnet haben und der im Juli dieses Jahres gültig wird, die Bereitstellung von Lotto in der Bundesrepublik genauso stark einschränkt.

Dies wird auch bei den ersten Skizzen zu den Regelungen im Netz deutlich, mit ihnen werden wichtige Möglichkeiten, das Glücksspiel zu Lotterien zu bringen, welche keine Suchtgefahr haben, vergeben. Vermittler von Lotterien auf gewerblicher Basis waren gezwungen, ihre Arbeit mittlerweile drastisch zu begrenzen oder ganz auf Eis zu legen. Bis zur Etablierung des Vertrags mithilfe der Reklame und neuartigen Offerten haben sie maximal ein Fünftel der Gewinne in den Lotteriegesellschaften mit staatlichen Zulassungen eingebracht.

Nun befürchten sie, dass das Lotto in der Bundesrepublik einen großen Teil seiner Akzeptanz einbüßen muss. Der Vorsitzende des "Deutschen Lottoverbandes" erklärte, dass die Bundesländer keine neuen Kenntnisse erwerben wollen. Ohne Reklame und das World Wide Web wird das Lotto immer weniger zur Kenntnis genommen und auf das Abstellgleis geschoben.

Dies wird auf traurige Art durch die Tatsache bewiesen, dass seit fünf Jahren die Gewinne in den Lotterien um mehr als ein Viertel gesunken sind, was rund 15 Milliarden Euro entspricht. Dies geht zu Lasten der Empfänger aus den Bereichen Sport, Wohlfahrt und Kultur und auch der Kioske im Bereich Lotto, welche die Erträge dringend brauchen.

Ihnen wurde gesagt, dass der neue Jackpot als Retter aus der misslichen Lage gelten wird. Das Lotto wird aber nicht gerettet, sondern geht weiterhin den Bach hinunter.

Erobert Spanien bald Neuland?

Das Diskussionsthema Nummer Eins unter spanischen Politikern ist momentan das Online Glückspiel, weil die Regierung damit plant, eine neue Steuer zu erheben. Die Möglichkeit, eine kohärente Abgabe für sämtlich Betreiber von Online Glücksspiel und Online Casinos einzuführen, ist die beste und einfachste Methode, doch die Lokalpolitiker können sich dafür nicht erwärmen.

Der Stadtabgeordnete der Hauptstadt ist der Ansicht, dass diese neue Steuer für Online Glücksspiel regionale Interessen nicht berücksichtige. Im Land habe der Markt für Online Glücksspiel noch keine so starke und feste Position, wie es in den Nachbarländern der Fall sei.

Die staatliche Lotteriegesellschaft Spaniens die "Loterias y Apuestas del Estado" ist es bisher erfolgreich gelungen, ausländische Betreiber vom spanischen Markt fernzuhalten und zu verhindern, dass Reformen des Staates in diesem Bereich durchgeführt werden konnten.

Die monopolistische Position der Lotteriegesellschaft war und ist immer noch sehr fest. Deswegen sind Insider der Branche nicht der Ansicht, dass sich eine Legalisierung sowie eine Strukturierung des spanischen Glücksspiel im kommende Jahr durchboxen wird.

Man rechnet auch damit, dass frühestens Ende des übernächsten Jahres eine Lösung des Landes vorliegt. Einerseits können die internationalen Anbieter von Glücksspiel in Spanien gerade tun und lassen was sie wollen.

Ein Prozess zur Legalisierung, wie er gerade in Frankreich geschieht, würde für die Anbieter nur heißen, dass sie sich mit Extralizenzen auseinandersetzen müssten. So ist es ihnen momentan möglich ihr Angebot frei zur Verfügung zu stellen ohne noch mehr Abgaben entrichten zu müssen.

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