SPÖ pro kleines Glücksspiel

SPÖ pro kleines Glücksspiel

Die SPÖ setzt sich hierbei dafür ein, dass das kleine Glücksspiel nicht komplett abgeschafft werden darf. Diese Meinung ist nun jedoch problematisch, da eigentlich bereits abgestimmt wurde, dass das kleine Glücksspiel im Land einheitlich verboten werden soll, auch wenn das Burgenland sich an dieser Abstimmung nicht beteiligt hatte.

Bei dem kleinen Glücksspiel handelt es sich um das Glücksspiel an Spielautomaten. In Bezug auf die bei den Spielern beliebten Spielautomaten gab es bisher im Land keine einheitliche Regelung, wodurch der Wildwuchs möglich gemacht wurde und die Geschäfte im Laufe der Jahre immer undurchsichtiger wurden.

Spielautomaten in Bars und in anderen gastronomischen Einrichtungen sind illegal, dennoch sind solche Automaten immer öfter vorhanden. Nun sollen in Zukunft auch die einarmigen Banditen und die Video Lottery Terminals abgeschafft werden. Die Abschaffung soll erfolgen, da die Kontrolle im Bereich des kleinen Glücksspiels nicht sonderlich einfach ist und mehr Aufwand bedeutet, als eigentlich notwendig.

Auch laut SPÖ sind die Spielautomaten eine Gefahr für viele Spieler. Die Spielautomaten werden als Suchtgeräte bezeichnet. Auch der Spieler- und Jugendschutz könne auch laut SPÖ bei den Spielautomaten nicht ausreichend gewährleistet werden. Für die Betreiber der Spielautomaten sind diese wiederum ein durchaus erträgliches Geschäft, denn die Einnahmen können sich sehen lassen. Doch auch im Bereich der Kriminalität und des Betrugs werden in Bezug auf das kleine Glücksspiel immer wieder laut.

Dennoch setzt man sich im Burgenland weiterhin dafür ein, dass das Bundesverbot des kleinen Glücksspiels nicht durchgesetzt wird. Die Beteiligten verfolgen das Prinzip des Schutzes durch die Legalisierung. Denn durch liberale Gesetzgebungen sei die Kontrolle einfacher durchzuführen. Zudem würden Gelder in die Kassen der Region kommen, die für Maßnahmen wie die Aufklärung und Suchtprävention genutzt werden können.

Quo Vadis Kanada? Glücksspiel in Kanada sieht harten Zeiten entgegen

Die Glücksspielfreunde in Kanada sehen harten Zeiten entgegen. Erst vor kurzem erhielten die Spieler in Kanada von ihrem Anbieter von Glücksspiel wie Bwin oder PaddyPower die Hiobsbotschaft per Mail. Die Spieler wurden mit direkter Wirkung aufgefordert, sich nicht mehr die Software der Firmen auf den Rechner zu laden oder auf den Websites zu spielen.

In einem Teil einer derartige Mail steht geschrieben, dass man es sehr bedaure, durch die neuartigen Vorgaben von British Columbia und Atlantic Lottery dazu verpflichtet werde, diesen Weg zu gehen. Doch die Glücksspiel Angebote im Internet der jeweiligen Unternehmen stünden in Kanada ab nun nicht mehr zur Verfügung.

Mit dem Entscheid der kanadischen Provinz British Columbia, dass das Glücksspiel im Internet kontrolliert werden soll, kehren viele internationale Anbieter dem Glücksspielmarkt in Kanada den Rücken. Einzelheiten sind der Öffentlichkeit noch nicht bekannt, doch die Unternehmen haben vor, ihre Kunden baldmöglichst darüber in Kenntnis zu setzen.

Experten dieses Sektors sind der Ansicht, dass Boss Media, ein Softwareproduzent, Paddy Power, Bwin und Casino Club zu dieser Entscheidung gedrängt hat, denn die Online Plattformen werden allesamt von Boss Media unterhalten. Die Spieler haben im Moment die Möglichkeit, immer noch auf andere Angebote von Online Glückspiel zuzugreifen und diese zu nutzen.

Die Ursache für die momentane Situation in Kanada ist in der amerikanischen Anti-Online-Poker-Verordnung zu suchen, diese wurde ab Juni dieses Jahres gültig und übt einen starken Einfluss auf dem Markt in Kanada aus. Wie die Provinzen des Landes diese Situation im Detail angehen werden, ist noch nicht ersichtlich.