Lottodiebstahl mit geringem Erfolg

Lottodiebstahl mit geringem Erfolg

Der junge Mann stellte sich im Laufe der vergangenen Monate selbst Lottoscheine in der Lottoannahmestelle aus, die Ermittlungen zu Folge ungefähr einen Wert in Höhe von 35.000 Euro betragen sollen. Die Lottoscheine wurden durch den Angestellten nicht bezahlt und quittiert. Nach aktuellen Ermittlungen konnte der Betrüger damit einen Gewinn in Höhe von etwa 4000 Euro erbeuten.

Anzeige durch Inhaber enttarnte den Dieb

Eigentlich gab es keinen Verdacht in Bezug auf den 23-jährigen Angestellten, sodass die Tat quasi nur durch Zufall aufgelöst werden konnte. Dies geschah, weil der Inhaber der Lottoannahmestelle im Salzburger Stadtteil Lehen Anzeige erstattete. Die Anzeige bezog sich darauf, dass ungewöhnlich wenige Gewinne im Laden des Inhabers ausbezahlt wurden, während aber gleichzeitig verhältnismäßig viel mehr Tipps abgegeben wurden. Dies machte den Inhaber stutzig.

Die Ermittler befragten natürlich auch in erster Linie die Angestellten der Lottoannahmestelle. Hierbei verhielt sich der 23-jährige Salzburger besonders auffällig. Aufgrund des Verhaltes wurde der Angestellte ein zweites Mal sehr intensiv befragt, wobei er die Tat gegenüber den Ermittlern dann gestand. Hierbei gab er außerdem zu, dass er sich nicht nur die Lottoscheine ohne zu bezahlen und ohne diese zu quittieren ausstellte, sondern auch, dass er die Scheine dann in anderen Annahmestellen einlöste.

Abzocke mit Lotto-Betrug

Abzocke mit Lotto-Betrug

Viele Menschen bekommen bei einem solchen Brief, der auch noch von einem Inkasso Unternehmen abgeschickt wurde, schnell Panik und überweisen die geforderte Summe, was auch bei diesem Lotto-Betrug schon in einigen Fällen passiert ist.

Die Briefe werden von der Inkasso-Kanzlei "Georg Wohlfahrt & Partner" versendet. Nach verschiedenen überprüfungen stellte sich bereits heraus, dass die von dem Unternehmen angegebenen Adresse nicht vorhanden ist und dass die Zuständigen telefonisch nicht zu erreichen sind. Leider sind jedoch einige Betroffene bereits in die Falle getappt und das Bereits bevor die Verbraucherschützer sich eingeschaltet haben.

In der ausgesendeten Mahnung wird den Angeschriebenen vorgeworfen an einer Gemeinschaft für Glücksspiele, der sogenannten "Gewinnprofi-Lotto-Spielgemeinschaft" teilgenommen und die Gebühren nicht bezahlt zu haben. Nachdem die Verbraucher jedoch von vielen Seiten angemerkt hatten, dass sie schon lange kein Lotto mehr gespielt hätten, schaltete sich die Verbraucherschutzzentrale ein. Die Verbraucherschützer machen deutlich, dass Briefe dieser Art leicht als Betrugsversuche entlarvt werden können.

Richtige Mahnungen werden von den Unternehmen meist als Einschreiben ausgesendet, um so sichergehen zu können, dass die Empfänger die Briefe auch erhalten haben. Dies ist im Falle der Briefe von "Georg Wohlfahrt & Partner" nicht der Fall gewesen und dennoch haben einige Menschen aus Angst vor einer Strafe den Betrag bezahlt. Die Verbraucherschützer können diesen Menschen nun leider keine Hilfestellung mehr geben, da die überweisungen auf ein bulgarisches Konto in Sofia getätigt wurden und das Geld von dort nicht zurückgeholt werden kann.

Somit können die Verbraucherschützer nur vor solchen Betrügereien dieser Art warnen und die Anzeichen aufzeigen, die darauf schließen lassen, dass es sich um einen Betrug handelt. Meist trifft es bei dieser Art von Betrügen die älteren Adressaten, die Angst vor den angedrohten Folgen haben, wenn sie Briefe dieser Art erhalten. Die Verbraucherschützer können wie in diesem Fall immer nur rechtzeitig vor solchen Briefen warnen und den Verbrauchern die Prüfung solcher Rechnungen und Forderungen ans Herz legen, um nicht in Fallen dieser Art zu tappen.