Lange Nacht der Museen im Lotto-Museum

Lange Nacht der Museen im Lotto-Museum

1.200 Personen folgten an diesem Tag der Einladung und ließen sich in die Welt des Glücks entführen. Bereits das dritte Mal nahm das Lotto Museum an der Veranstaltung teil, mit vollem Erfolg, wie in diesem Jahr anhand der Besucherzahlen deutlich zu sehen ist. Für diejenigen, die es an diesem Tag nicht geschafft haben, im Lotto Museum vorbeizuschauen, stellt sich natürlich die Frage, was gibt es dort zu sehen?

Das Lotto Museum bietet:

– geschichtliche Fakten zum Glücksspiel Lotto

– Fakten zu den Lotto-Kugeln

– skurrile Details zum Lottospiel

– eine voll funktionsfähigen Lotto-Ziehungsmaschine aus den 1950er- Jahren

– einen lebendig-authentischen Einblick in die Welt des Lottos

Der Besuch im Lotto Museum war für die Besucher ein ganz besonderes Erlebnis. Hier konnten die Besucher hinter die Kulissen des Glücksspiels eintauchen, bekamen erklärt wie eine Lottoziehung funktioniert und konnten selbst einmal Glücksfee spielen. Neben den Highlights rund um das Glücksspiel gab es vor Ort ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm. Mit Snacks und Getränken wurden die Besucher versorgt und konnten sich im Chillout-Bereich eine kleine Pause gönnen.

Unterhaltung, Wissen und Spiel

Neben dem Lottospiel als Thema konnten die Interessierten sich in der Spielbank Stuttgart zudem das Glücksspiel BlackJack erklären lassen. Als Highlight für die Besucher gab es eine unvergessliche Show des schwäbischen Kabarettisten Christoph Sonntag, der in humorvoller Weise das Lottospiel erklärte. Die Besucher konnten vor Ort einen erlebnisreichen Tag verbringen, mit Abwechslung, Unterhaltung und interessanten Fakten rund um das Thema Lotto.

Sechs erleuchtende Lotto Fakten

Sechs erleuchtende Lotto Fakten

Die meisten Spieler kennen nur wenige Fakten rund um das Lottospiel, nur die, die benötigt werden, um einen Tippschein auszufüllen und zu wissen, wann der Jackpot geknackt wurde. Doch zum Thema Lotto gibt es viel mehr Wissenswertes, was den Besuchern des Lotto Museums in Stuttgart von den Mitarbeitern vor Ort mit Freude präsentiert wird.

Das Museum am Löwentor in Stuttgart ist ein sehr kleines Museum und hier können Glücksspielfans interessante Fakten über das Lottospiel erfahren. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird den Besuchern vor Ort nicht gesagt, wie man den Lottojackpot knackt, aber trotzdem könnten manche Fakten für die Besucher sehr spannend sein. Die Besucher haben vor Ort sogar die Möglichkeit, interaktiv mitzumachen und selbst einmal die Lotto-Fee zu spielen, denn inmitten von dem Museum steht die Maschine, mit der in den 50er Jahren die Lottozahlen tatsächlich gezogen wurden.

Tischtennisbälle mit Glückscharakter

Vor Ort erfahren die Besucher spannende die Details, die viele Lottofans sicherlich bis heute noch nicht wussten. Alle Lottokugeln wiegen drei Gramm und sind eigentlich Tischtennisbälle. Um das gleiche Gewicht bei allen Kugeln zu erreichen, werden die Kugeln mit einstelligen Zahlen mit mehr Lack überzogen. Die Zahl, die bisher am meisten gezogen wurde, ist die 43. Insgesamt 713 Mal gehörte die 43 zu den Lottozahlen der Gewinnkombination. Seit es die TV-übertragung der Lottoziehung gibt, sind die Kugeln weiß, doch zuvor waren die Kugeln rot eingefärbt und Mittwochs gab es einen Mix aus gelb, silber, blau und gold eingefärbten Kugeln.

Im April 1958 fand die erste Ziehung im Uni-Hörsaal in Stuttgart statt, heute werden die Ziehungen in Saarbrücken durchgeführt. Der höchste Gewinn, der bisher an einen Stuttgarter ausgezahlt wurde, liegt bei einem Betrag in Höhe von 24,8 Millionen Euro und erfolgte am 2. April 2011. Pro Tag zahlt Lotto eine Million Euro an das Land, womit Sport, Kunst und Kultur gefördert werden. Dort wo sich heute das Lottomuseum befindet, befindet sich auch gleichzeitig die Lottozentale. In dem Gebäude müssen sich die Gewinner melden, die die richtigen Zahlen für den Lottojackpot geknackt haben.