Anhaltende Glückssträhne bei Lotto Niedersachsen

Anhaltende Glückssträhne bei Lotto Niedersachsen

Bei Lotto Niedersachsen hält das Glück weiterhin an. Gewinne über Gewinne wurden in der ersten Jahreshälfte 2017 bereits ausgeschüttet und die Glückssträhne scheint nicht abzureißen. Zu Lotto Niedersachsen gehören mehrere unterschiedliche Lotterien. Insgesamt konnten bei Lotto Niedersachsen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres schon 52 Großgewinne erzielt werden. Als Großgewinn gilt eine Summe in Höhe von mindestens 100.000 Euro. Neben den 52 Großgewinnern gab es zudem noch fünf Spieler, die durch Lotto Niedersachsen zu Millionären geworden sind.

Zahlen und Fakten zu den Lottogewinnen in Niedersachsen:

  • laut Statistik haben es im ersten Halbjahr bei Lotto Niedersachsen jeden Monat mehr als acht Mitspieler mindestens 100.000 Euro gewonnen
  • Lotto Niedersachsen hat an diese Großgewinner fast 37 Millionen Euro ausgeschüttet
  • höchster Gewinn dieses Jahr in Niedersachsen lag bei über 18 Millionen Euro in der Lotterie Eurojackpot

Erfolg für Lotto Niedersachsen

Doch nicht nur die niedersächsischen Lottospieler können sich über hohe Gewinne freuen, auch hat die Glückssträhne in Niedersachsen dem Lottoanbieter einiges gebracht. Im Vergleich zum Vorjahr konnten immerhin 3,3 Prozent mehr Wetteinsätze eingenommen werden. Die Summe lag hier bei einem Betrag in Höhe von 355,4 Euro. Dies zeigt deutlich auf, dass die Lottospieler in diesem Jahr mehr Geld für das Lottospielen ausgegeben haben. Während im vergangenen Jahr der Spieleinsatz pro Kopf bei einem Betrag in Höhe von 1,69 Euro lag, lag der Spieleinsatz pro Kopf im ersten Halbjahr 2017 bei einer Summe in Höhe von 1,72 Euro.

Kundenausrichtung bei Lotto Niedersachsen

Mehr Lottospieler bedeutet im Endeffekt im besten Fall, dass weniger Spieler die illegalen Glücksspielangebote nutzen. Das Angebot von Lotto Niedersachsen ist legal und mit der Kundenausrichtung des Unternehmens, kann das Glücksspiel auf eine positive Weise kanalisiert werden, so Axel Holthaus, Sprecher der Geschäftsführung.

Wunsch nach Legalität führt in die Illegalität

Wunsch nach Legalität führt in die Illegalität

Seit Jahren nun sorgt das Glücksspiel für einen dauerhaften Kampf. Das illegale Glücksspiel boomt und ist dem Staat ein Dorn im Auge. Regelungen und Regulierungen des Staates, zur Eindämmung des legalen Glücksspiels, führen jedoch dazu, dass mehr und mehr illegale Angebote präsentiert werden.

Während die Anzahl der Spielhallen in vielen Städten durch gesetzliche Regelungen verringert werden, wächst das Angebot im Internet. Der Markt des Online Glücksspiels boomt weiterhin und das obwohl das Angebot im Internet in Deutschland größtenteils illegal ist.

Schärfere Regeln für 2017

Der Staat sagt dem Glücksspiel den Kampf an. Hauptaugenmerk liegt hierbei vor allem auf den Spielhallen, diese sollen eingedämmt werden. Viele Städte und Regionen haben bereits damit begonnen, schärfere Regeln einzuführen, um so die Anzahl der Spielhallen in den Gemeinden zu verringern. Mindestabstände, Mindesteinsätze, maximale Automatenanzahl und maximale Gewinne sollen dafür sorgen, dass die Anzahl der Spielhallen sich etwa um die Hälfte verringert.

Während der Kampf an dieser Front sich offensichtlich für den Staat entscheiden wird, führen diese Ansätze jedoch dazu, dass die Spieler vermehrt in die virtuellen Spielhallen abwandern. Das Online-Spiel ist illegal, der Kampf gegen das legale Glücksspiel führt die Spieler demnach geradewegs in die Illegalität.

Die Pläne für 2017 machen demnach wieder einmal mehr als deutlich, wie dringend eine Regulierung für das Online Glücksspiel notwendig ist. Nachdem im vergangenen Jahr, nach jahrelangem Hin und Her, der Glücksspielstaatsvertrag gescheitert war, konnten sich die Ministerpräsidenten nun auf die Aufhebung der Beschränkung auf 20 Lizenzen für Sportwetten einigen.

Damit ist das Hauptproblem jedoch nicht gelöst, denn das Online Glücksspiel bleibt größtenteils illegal. Dies führt nicht nur zu einem höheren Risiko für die Spieler, auch verliert das Land dadurch an Geldern. Deutlich wird hierbei vor allem eins: der Plan für 2017 scheint nicht richtig ausgefeilt und die Diskussionen um die Regulierung vom Online Glücksspiel in Deutschland werden weiterhin anhalten.

Zufrieden kann der staatliche Lottoanbieter sein, denn das Monopol bleibt vorerst erhalten. Dennoch können die Augen davor nicht verschlossen werden, dass sich auch im Bereich des Lottos Zweitanbieter mit Lizenz im Ausland im Netz tummeln. Das Konzept scheint halbgar, der illegale Markt boomt und die strengeren Regulierungen bringen nur eine Verschiebung, nicht wirklich jedoch eine große Hilfe.

Der Kampf um die Legalisierung von Sportwetten

Der Kampf um die Legalisierung von Sportwetten

Aktuell wird darüber diskutiert, die Gesetzgebung dahingehend zu ändern, dass die Legalisierung nicht mehr quantitativ beschränkt wird, sondern ausschließlich qualitativ. Dies würde bedeuten, dass zum einen die Europäische-Union zufrieden wäre und zum anderen mehr Konkurrenz für den staatlichen Lottoanbieter mit sich bringen würde. Dies ist es auch, was Lotto Rheinland-Pfalz befürchtet. Darüber hinaus hätte dies auch Folgen für die Vereine, weil Lotto Rheinland-Pfalz durch mehr Konkurrenz weniger Einnahmen generieren würde und so auch weniger Gelder in Bereiche wie Sport, Umwelt, Denkmalschutz und Kultur fließen würden. Ein Großsponsor würde für die Vereine damit sicherlich wegfallen.

Bisher ist die Privatisierung der Sportwetten jedoch nur ein Gespräch, nicht jedoch Realität. Viel schlimmer ist es jedoch, dass das staatliche Monopol aktuell zwar noch besteht, jedoch zahlreiche Internet-Sportwettenanbieter im Internet den rechtlichen Graubereich nutzen und auf diesem Weg große Umsätze verbuchen können. Neben der illegalen Konkurrenz für das staatliche Monopol bedeutet das Glücksspielangebot in der Grauzone auch eine Gefahr für die Spieler, denn hier ist das Angebot nicht kontrollierbar und viele Spieler sind so schneller der gefährlichen Spielsucht ausgesetzt.

Der deutsche Glücksspielmarkt ist nicht mehr zeitgemäß

Dass die Regulierung in Deutschland überarbeitungswürdig ist, dies sieht nicht nur die EU-Kommission so, sondern auch innerhalb des Landes wird viel darüber diskutiert, dass die Gesetzgebung liberaler gestaltet werden müsste, um in der heutigen Zeit anzukommen. Natürlich darf hierbei nicht außer Acht gelassen, dass es hierbei um viel Geld geht. Während der Staat bei einem Staatsmonopol viel Geld einnimmt und gleichzeitig auch durch den Schwarzmarkt profitiert, würde eine Regulierung langfristig wahrscheinlich weniger Einnahmen für den Staat bedeuten.

Dennoch sind diese Einnahmen eigentlich das kleinste Problem, denn aktuell werden die Millionen nur von A nach B geschoben, egal ob die Gelder aus dem legalen, dem illegalen oder dem halblegalen Glücksspielangebot stammen. Wer dabei jedoch außer Acht gelassen wird ist der Spieler, denn auch wenn immer die Rede von Spielerschutz ist, so kann dieser bei der aktuellen Regulierung oder auch bei der fehlenden Regulierung nicht gewährleistet werden.

Flüchtlingshilfe von WestLotto

Flüchtlingshilfe von WestLotto

Von Seiten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe wurde ein regionaler Aufruf gestartet, mit dem deutlich gemacht wurde, dass aktuell jede helfende Hand benötigt wird. Mit dem Projekt "Team Westfalen" werden alle Bürger dazu aufgerufen, ihre freiwillige Mitwirkung anzubieten. Online kann ein Formular ausgefüllt werden, bei dem die hilfsbereiten Menschen persönliche Daten, Fremdsprachenkenntnisse und Fähigkeiten notieren können, um so als Helfer in Frage zu kommen.

Gesucht werden vor allem Bürger, die Lust haben zu helfen und ihre Zeit dafür aufbringen können. Mögliche Tätigkeitsfelder als Helfer sind dolmetschende Tätigkeiten, Beratungstätigkeiten oder handwerkliche Aufgaben. Auch bei der Ausgabe von Getränken und Speisen und der Beantwortung von Fragen einzelner Flüchtlinge wird jede helfende Hand vom DRK dankend angenommen. WestLotto unterstützt den Aufruf der DRK, wofür die Mitarbeiter der Hilfsorganisation besonders dankbar sind.

Nach Angaben des Geschäftsführers von WestLotto Andreas Kötter sei es in dieser Situation besonders wichtig, für Aufmerksamkeit zu sorgen, denn nur so kann Hilfe angeboten werden. Auf der eigenen Homepage und auf weiteren Medienkanälen sorgt WestLotto nun mit dafür, dass das Projekt mehr Bekanntheit erfährt, um so hilfsbereite Bürger zu ermuntern, ihre Zeit in die Flüchtlingshilfe zu investieren.

WestLotto Mitarbeiter können helfen

Für Berufstätige ist es oft nicht einfach, freie Zeit zu finden, die für die Flüchtlingshilfe genutzt werden kann. Dessen scheint sich auch WestLotto bewusst zu sein. Daher half das Unternehmen nicht nur dabei mit, das "Projekt Westfalen" bekannt zu machen, sondern gibt nun auch jedem WestLotto Mitarbeiter zwei Stunden die Woche frei, die für die ehrenamtliche Hilfe bei dem Flüchtlingsprojekt genutzt werden können. Damit setzt WestLotto ein gutes Zeichen, an dem auch andere Unternehmen sich ein Beispiel nehmen könnten. Dem Engagement der Bürger sollten Freiräume geschaffen werden, damit die Hilfe tatsächlich auch bei den Flüchtlingen ankommt.

Den neuen Glücksspielstaatsvertrag wehrhaft machen

Den neuen Glücksspielstaatsvertrag wehrhaft machen

Eine derzeit viel diskutierte Methode für den Kampf gegen illegales Glücksspiel ist die Überwachung der Finanzströme. Dies funktioniere nach Angabe von Caspers-Merk in anderen europäischen Ländern bereits. In Deutschland sollte das niederländische Innenministerium dafür zuständig sein, jedoch scheitere es bisher offensichtlich noch an der Umsetzung.

Bei den illegalen Angebotsseiten handele es sich um hochprofessionelle und ansprechende Webseiten. Daher sei es kein Wunder, dass die Spieler sich von dem Angebot angelockt fühlen. Der Leiter der Forschungsstelle Glücksspiel an der Uni Hohenheim, Tilman Becker, nennt es "Staatsversagen", dass der Staat nichts gegen die illegalen Angebote unternimmt. Dies wird von Seiten des Staats gerechtfertigt, indem angegeben wird, dass die Betreiber im Ausland nicht zu verfolgen seien. Die Lottoanbieter aus dem Ausland nutzen die inländischen Lottoziehungen, machen damit Geld und stecken sich dieses in die eigene Tasche. Der Staat geht hierbei leer aus.

Kritik an Sportvereinen

Die Kritik richtet sich jedoch nicht nur an die illegalen Anbieter, die mit ihren professionellen Internetauftritten die Spieler anlocken, sondern vielmehr auch an Sportvereine. Caspers-Merk machte deutlich, dass sie kein Verständnis dafür habe, dass sogar drei Fußball-Bundesligisten mit Anbietern von Sportwetten zusammenarbeiten, die in Deutschland über keine Lizenz verfügen. Nach Angaben der Vereine jedoch seien die Anbieter nicht illegal.

Durch die Lizensierung im Ausland seien die Angebote legal, allerdings werde hier wiederum nicht berücksichtigt, dass diese dadurch die in Deutschland gültigen Vorgaben beispielsweise zum Spielerschutz, zur Suchtprävention oder zur Werbung nicht erfüllen müssten.