Deutscher gewinnt 200.000 Euro im spanischen Lotto

Deutscher gewinnt 200.000 Euro im spanischen Lotto

Im Gegensatz zum Deutschen Lotto gibt es in Spanien mehrere Kleingewinne, die verlost werden, während in Deutschland nur wenige Spieler den großen Gewinn ergattern können. Daher ist es in Spanien leichter im Lotto zu gewinnen. Kein Wunder also, dass dieses Mal sogar ein deutscher Spieler einen der beliebten Lottogewinne in Spanien absahnte.

Bei der vorweihnachtlichen, spanischen Lotterie konnten sich dieses Mal wieder einige Spieler über einen Geldsegen kurz vor Weihnachten freuen. Die spanische Lotterie "El Gordo" schüttete Gewinne im Wert von 2,2 Milliarden Euro aus. Unter den Gewinnern befand sich auch ein deutscher Spieler, der das Glück auf seiner Seite und im Vorfeld bei der spanischen Lotterie mitgetippt hatte.

Der 51-jährige Lottospieler aus Nordrhein-Westphalen tippte fünf richtige Zahlen und gewann mit diesen eine Summe in Höhe von 200.000 Euro. Der deutsche Spieler hatte bei der spanischen Lotterie sogar nur mit einem ein Zwanzigstel-Los teilgenommen.

Einen der Hauptgewinne hat auch ein Deutscher gewonnen. Ein 51-jähriger Mitspieler aus Nordrhein-Westfalen habe die richtigen fünf Ziffern getippt und erhalte nun 200.000 Euro, wie der Online-Lotto-Anbieter Lottoland in Frankfurt am Main mitteilte. Der Mann erwarb demnach kein ganzes Los, sondern nur ein Zwanzigstel-Los. Nach Angaben der Lottogesellschaft spielte nicht nur ein Deutscher bei der vorweihnachtlichen Lotterie mit, insgesamt nahmen etwa 150.000 deutsche Spieler an der spanischen Lotterie teil.

Viele kleine Lottogewinne in Spanien

Der Hauptgewinn bei der spanischen Lotterie betrug in diesem Jahr 400.000 Euro. Diesen Gewinn konnten insgesamt zehn Spieler für sich entscheiden. 1.000 weitere Spieler wurden mit kleineren Geldgewinnen belohnt. Viele Spanier sind sehr abergläubisch und lassen diesen Aberglauben gerne einmal in das Lottospiel mit einfließen. Hier werden nicht nur Zahlen wie Geburtsdaten von Familienmitgliedern und Freunden verwendet, sonder beispielsweise auch Daten wichtiger Ereignisse des Jahres.

Bekämpfung des illegalen Glücksspiels in Griechenland

Bekämpfung des illegalen Glücksspiels in Griechenland

Auch in Griechenland wird das Thema illegales Glücksspiel zunehmend brisanter. Eine Aufstellung macht deutlich, dass sich das illegale Glücksspiel vor Ort, vor allem seit der Krise, zum großen Problem entwickelt hat. Fast die Hälfte der Ausgaben für das Glücksspiel wurde in illegale Spielangebote investiert. Diese Zahlen sind für die Regierung besonders erschreckend und geben Anlass, Wege und Mittel zu finden, um das illegale Glücksspiel in Zukunft wieder einzudämmen.

Einnahmen aus dem Glücksspiel etwa 12 Milliarden Euro

Die Einnahmen aus dem Glücksspiel in Griechenland beliefen sich im vergangenen Jahr auf eine Summe in Höhe von etwa 12 Milliarden Euro. Fast die Hälfte dieser Ausgaben, also ein Betrag zwischen 5,5 und 6 Millionen Euro, wurde in illegale Glücksspielangebote investiert. Für die legalen Glücksspielangebote wurden demnach im Jahr 2013 etwa 5,49 Milliarden Euro ausgegeben, im Vorjahr lag dieser Betrag noch bei 6 Milliarden und im Jahr davor, vor der Krise also, bei einem Betrag in Höhe von 8,73 Milliarden Euro. Diese Zahlen machen die Problematik umso deutlicher. Etwa 60.000 bis 100.000 Spielautomaten sind in Griechenland illegal aufgestellt.

Folgeprobleme durch das illegale Zocken

Das illegale Glücksspiel bedeutet für das Land daraus resultierende Folgeschäden. In erster Linie schaden die Ausgaben für das illegale Zocken der Volkswirtschaft, da die Einnahmen nicht versteuert werden und das Land somit gleichzeitig keine Kontrolle über das illegale Angebot hat. Die fehlende Kontrolle wiederum führt dazu, dass das illegale Glücksspiel oftmals mit Kriminalität und Geldwäsche in Verbindung gebracht wird. Der Vorsitzende der Kommission für die überwachung und Kontrolle solcher Spiele, Evgenios Jannakopoulos, macht deutlich, welche Auswirkungen das illegale Angebot für das Land aber auch die Spieler im Einzelnen haben können.

Dem illegalen Glücksspiel gehen hauptsächlich Niedrigverdiener nach, denen gleichzeitig ein niedriges Bildungsniveau nachgesagt wird. Als Lösungsansatz ist nun die Aufstellung einiger legaler Glücksspielautomaten von Seiten der griechischen Lottogesellschaft OPAP geplant. Mit dem zur Verfügung stellen eines legalen Glücksspielangebotes erhoffen sich die Verantwortlichen das illegale Angebot einzudämmen und das illegale Glücksspiel langfristig bekämpfen zu können.

Härtere Strafen gegen illegale Wettanbieter

Härtere Strafen gegen illegale Wettanbieter

Nach Angaben des Geschäftsmannes entgehen den Schweizer Spielbanken durch die illegalen Glücksspielgeschäfte Gelder in Höhe von rund 200 Millionen Franken. Auf die Frage hin, ob die Casinos überhaupt durch die illegalen Wettgeschäfte beeinflusst werden, antwortete Brose mit einem eindeutigen Ja, denn nicht nur den Spielbanken selber, sondern auch den Empfängern der Spielbankenabgaben, würden seiner Ansicht nach, Gelder in Höhe von rund 200 Millionen Franken entgehen. Auch die Lottogesellschaften würden durch die illegalen Glücksspielgeschäfte einen hohen Verlust erleiden, auch wenn dieser nicht in Zahlen benannt werden könne.

Der Boom der illegalen Glücksspielangebote führte in den vergangenen Jahren dazu, dass die Geschäfte der Casinos rückläufig waren. Die Rückgänge in den Besucherzahlen und auch bei den Einnahmen seien in den Spielbanken deutlich zu spüren gewesen, so der Casinochef. In den einzelnen Casinos haben die Betreiber schwer mit diesen Rückgängen zu kämpfen, in dem Casino Baden allein habe man mit einem jährlichen Verlust in Höhe von etwa 20 Millionen Franken zu kämpfen, so Brose.

Besonders schwierig sei es für die Spielbanken deshalb, weil diese sich an die gesetzlichen Regelungen halten würden. Dies jedoch trofft für die illegalen Anbieter nicht zu, denn hier werden die Regelungen in vielen Fällen nicht berücksichtigt und nach Brose sei genau das der Grund dafür, warum viele Spieler die illegalen Etablissements den Spielbanken vorziehen. Währen in den Spielbanken das Rauchen verboten ist und strenge Einlasskontrollen durchgeführt werden, ist dies in den illegalen Etablissements nicht der Fall. So habe fast jeder Spieler Zugang zum Glücksspiel.

Den Behörden zu Folge sei es schwierig die illegalen Angebote zu bekämpfen. Ein Grund hierfür sei der wenige gesetzliche Spielraum, der den Behörden zur Verfügung stehe, um etwas gegen die illegalen Wettanbieter auszurichten. Nach Angaben von Brose würde das illegale Glücksspielangebot mehr und mehr in die organisierte Kriminalität rutschen. Meist seien die tatsächlichen Drahtzieher nicht zu belangen, da diese Strohmänner vorschieben würden. Zudem seien die Strafen für das illegale Angebot sehr gering. Kleine Geldsummen würden für die illegalen Wettangebote verhängt werden, nichts jedoch, was den Betreibern eben solcher Lokalitäten tatsächlich wehtun würde.

Nach dem neuen Glücksspielgesetz soll es den Casinos in Zukunft möglich sein, auch ein Online Glücksspielangebot zu präsentieren. Dies ist für die Casinos mit einem anfänglichen hohen Aufwand verbunden. Auch das Casino Baden spiele laut Brose mit dem Gedanken, die Möglichkeit zu nutzen, das eigene Angebot in Zukunft auch online zu präsentieren. Mit der Legalisierung des Online Glücksspiels in der Schweiz soll verhindert werden, dass weiterhin viele Gelder ins Ausland abfließen, wo die illegalen Glücksspielanbieter oftmals ihren Firmensitz betreiben.

Betrugsversuch beim Lotto aufgeflogen

Betrugsversuch beim Lotto aufgeflogen

Der Spieler hatte auf die richtigen Zahlen getippt und eigentlich einen Gewinn in Höhe von 5 Millionen Dollar erzielt. Dessen war sich der Spieler jedoch nicht bewusst und so gab er sich mit der Auszahlung von einem Betrag in Höhe von 4.000 Euro zufrieden.

Die Betrüger, die in der Annahmestelle dafür sorgten, dass der Lottoschein zwar eingelöst wurde, zahlten jedoch nicht den richtigen Betrag aus. Die Brüder Andy und Nayel Ashkar wollten den Lottoschein zu ihrem eigenen Vorteil nutzten und so beschlossen die Mitarbeiter der Annahmestelle den Lottospieler über den Tisch zu ziehen. Sie erklärten diesem, dass es lediglich um einen Gewinn in Höhe von 5.000 Dollar handelte. Der Spieler stimmte zu, dass er dieses Geld abzüglich einer erfundenen Summe ausgezahlt bekam.

Der Vorfall trug sich in dieser Art und Weise im Jahr 2006 zu. Sechs Jahre später, im Jahr 2012 wollte das Brüderpaar den Lottoschein nun einlösen, wobei der Betrug allerdings auffiel. Die Lottogesellschaft stellte fest, dass der Lottoschein bereits einmal abgegeben und in einer Annahmestelle ausbezahlt wurde. Für den tatsächlichen Gewinner, Robert Miles, gibt es nun noch Gerechtigkeit, denn dieser soll den Gewinn nun doch noch ausgezahlt bekommen. Von den Brüdern erhielt Andy Ashkar die Höchststrafe von 25 Jahren Haft, der Bruder wurde aufgrund fehlender Beweise freigesprochen. Zu verdanken ist die Aufklärung dieses Falls der aufmerksamen Lottogesellschaft.

Online Glücksspiel und Sportwetten bleiben verboten

Der Bundesgerichtshof mit Sitz im baden-württembergischen Karlsruhe hat eine Bestätigung des Glücksspielvertrags insofern vorgenommen, als dass Glücksspiele und Sportwetten im Netz weiterhin untersagt sind.

Der Bundesgerichtshof ist der Ansicht, dass die Vorgaben des deutschen Glücksspielvertrags den juristischen Vorgaben der EU nicht zuwiderlaufen und der Kampf gegen die Sucht durch Spiel hat seiner Meinung nach mehr Priorität als die Freiheit im Bereich Dienstleistung.

Doch hier gibt es eine Ausnahme, denn Pferdewetten sind weiterhin gestattet. Somit bekamen in fünf Prozessen Lottogesellschaften in staatlicher Hand, die sich in mehreren Ländern Deutschlands befinden, ihr Recht.

Ihnen ist es nicht erlaubt, Online Wetten bereitzustellen und sie strengten juristische Schritte gegen Wettbetreiber aus dem Privatbereich an, damit deren Dienstleistungen nicht mehr greifbar sind.

Die Lottogesellschaft im Bayern forderte zudem eine Schadensersatzzahlung für die finanziellen Verluste. In den gerichtlichen Vorinstanzen kamen sie nicht damit durch, doch nun haben sie Aussicht auf eine solche Zahlung. Der Bundesgerichtshof verlangte vom Angeklagten, seine Gewinne öffentlich zu machen und den entstandenen Schaden zu begleichen.

Die Einschränkungen der Glücksspiele sind nach der Meinung des Gerichts durchaus begründet, denn dadurch werden, wie geplant, der Spielsucht vorgebeugt, die Minderjährigen geschützt und auch Betrüger haben schlechte Karten.

Aufgrund der großen Risiken, die im Netz lauern, unter anderem Anonymität, eine nicht vorhandene Überprüfung und ein immerwährender Zugriff ist es laut dem Gericht gerechtfertigt, diesen Bereich einer größeren Einschränkung zu unterwerfen, als es bei anderen Sektoren der Fall ist.

Der Gerichtshof erklärte, dass dieses Urteil lediglich für das World Wide Web gilt und nicht für das Monopol im Bereich Glücksspiel gesamt. Für jeden Sektor, seien es Automaten oder Spielbanken, muss man neue überlegungen anstellen, welchen Einfluss die Vorbeugung der Sucht hat oder haben muss.

Die Erlaubnis der Pferdewetten, die einen geschichtlichen Hintergrund hat, stellt das Gericht vor keine größeren Schwierigkeiten. Grund: Sie spielen eine geringere Rolle als die anderen Sektoren.