Novomatic streckt die Fühler aus

Novomatic ist als in Österreich ansässiges Unternehmen besonders interessiert an der hoffentlich baldigen Ausschreibung der Lizenzen. Neben den 15 Casinolizenzen, steht auch eine Lottolizenz zur Ausschreibung bereit, die unter Anderem auch das Angebot von Online-Glücksspiel beinhalten soll.

Das österreichische Unternehmen hat nun das eigene Interesse auch an der Lottolizenz verkündet. Die Verantwortlichen erwarten die Ausschreibung bereits mit Sehnsucht, um anhand der Bedingungen und Möglichkeiten zu entscheiden, ob eine Bewerbung für das Unternehmen von besonderer Relevanz ist. Durch die positive Finanzlage des Unternehmens, die sich vom Jahr 2009 zum Jahr 2010 offenkundig verbessert hat, wird es dem Unternehmen möglichgemacht, sich auch neuen und weiteren Bereichen zuzuwenden.

Für den Lottobereich benötigt Novomatic jedoch wahrscheinlich mehr Kenntnisse, als die bereits bestehenden. Angekündigt haben Unternehmenssprecher, dass sie bestimmte Bereiche, die von der Lottolizenz eingeschlossen werden, selbst übernehmen können, wie zum Beispiel Internet und Lotto über Videoterminals. Für den herkömmlichen Lottobereich planen die Unternehmer eine eventuelle Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Unternehmen aus dem Lottobereich, doch genaue Angaben wurden dazu bisher noch nicht gemacht.

Laut den Verantwortlichen sollen die Lizenzen in Bälde ausgeschrieben werden in Österreich, da es geplant ist die Lizenzvergabe für den Herbst des Jahres 2011 anzusetzen. Die Bewerber brauchen natürlich auch Zeit ihre Bewerbungen für die Lizenzen fertig zu machen und einzureichen.

Novomatic ist eigentlich seit jeher als Entwickler und Hersteller von Spielautomaten bekannt. Nun ist er jedoch in der eigenen Weiterentwicklung des Unternehmens auch schon als Betreiber im Ausland bekannt. Gerade in Europa hat die Firma sich bereits einen Namen gemacht und ist auch in Deutschland bekannt und beliebt.

Neben den Lizenzausschreibungen in Griechenland sei das Unternehmen auch an Ausschreibungen für Videolotterie-Terminals in Griechenland interessiert. Die Hälfte der zur Ausschreibung vorbereiteten Lizenzen für Österreich sei für den Unternehmer unrentabel, da eine Steuererhebung in Höhe von 17 Prozent angesetzt sei, was sich am Markt in Österreich nicht lohnen würde.

Das Unternehmen scheint sich gleichzeitig in alle Richtungen zu orientieren, um standhaft auf dem Erfolgskurs zu bleiben. Neben den europäischen Ländern wolle sich die Firma auch besonders um die Beteiligung am Südamerikanischen-Glücksspielmarkt kümmern und plant bereits weitere Aktionen in der Schweiz und in Liechtenstein. Die Umsatzsteigerung von 0,5 Milliarden Euro innerhalb eines Jahres soll wiederholt wenn nicht sogar noch gesteigert werden bis zum nächsten Jahr.

Neuregelungen auf dem österreichischen Glücksspielmarkt

Mit dem neuen Jahr kommen in Österreich viele Neuerungen und Neuregulierungen im Bereich Glücksspiel auf die Spielbegeisterten und auf die Betreiber von Casinos, Online Casinos und Automatenhallen zu. Der gesamte Bereich wird neu geordnet und zudem steht die Neuvergabe von insgesamt 15 Lizenzen an, für die sich Marktführer wie zum Beispiel Novomatic bereit machen.

Neben der Lottolizenz werden weitere Lizenzen für Casinos in den Regionen ausgeschrieben. Novomatic sei vor allem an den belebten orten interessiert und informiert sich vorab über die Standorte und die Erträge der Casinos vor Ort. Der europäische Marktführer kündigt Konkurrenz für die einheimischen Konzerne an.

Das Unternehmen pokert um die Lizenzen für die belebten Ortschaften. Im Gegenzug dazu verspricht der Konzern die Schaffung mehrere neuer Arbeitsplätze, sollten die entsprechenden Lizenzen an den Marktführer ausgegeben werden. Ein Geschäft welches sich aus Geben und Nehmen zusammensetzen soll. Ein besonderes Auge habe der Konzern auf die Lotterielizenz geworfen, nicht jedoch weil das Unternehmen als Lottoanbieter fungieren will, sondern mehr noch, weil die Lotterielizens die einzige ist, die den Betrieb von Online-Glücksspielen erlaubt. Damit wäre Novomatic dann der einzige mit der Erlaubnis zum Betrieben von Online-Glücksspiel.

Weitere Neuerungen soll es auch im Bereich des Automatenglücksspiels geben. Es soll nur noch eine bestimmte Anzahl von Automaten aufgestellt werden dürfen. Die Begrenzung der Anzahl bringt mit sich, dass bereits bestehende Automaten wieder weggenommen werden müssen. Zudem muss jeder Automat an das Bundesrechnungszentrum angeschlossen werden. Insgesamt sollen drei Lizenzen ausgegeben werden, die für das Betreiben von sogenannten Automatenhallen zugelassen werden.

Beim Spielen an den Automaten selbst wird neu sein, dass die Spieler einen höheren Einsatz zu bezahlen haben, um Spielen zu können, damit dann jedoch gleichzeitig eine höherer Gewinn ausgezahlt werden kann, wenn der Kunde das Glück auf seiner Seite hat.