Lotto Deutschland – eine Branche im Wandel

Lotto Deutschland – eine Branche im Wandel

Lotto gehört zu den Glücksspielen, welches sich schon seit Jahren großer Beliebtheit erfreut. Noch heute spielen etwa 2,4 Millionen Menschen jede Woche Lotto und hoffen, trotz geringer Gewinnchancen, auf den großen Jackpot.

Lotto blickt auf eine langjährige Geschichte zurück. Früher in den 60ern wurden die Lottoscheine in der Zentrale durch rund 1300 Menschen sortiert und abgeglichen, heute passiert dieser Prozess natürlich automatisiert. Die Zentrale bietet ein Museum, in dem die Besucher einen großen Teil der Geschichte sehen und miterleben können. Zu sehen gibt es dort eine historische Ziehungsmaschine, alte Metallkisten für die Spielscheine und ein Schranksystem, welches sich fast durch das gesamte Gebäude erstreckt. Während früher noch viel per Hand passierte, hat sich die Branche insofern geändert, dass die Prozesse im Laufe der Zeit automatisiert wurden.

Der Konkurrenzdruck wächst

Ähnlich wie den Spielbanken geht es auch dem Lottospiel. Die Konkurrenz wird immer mehr und gerade im Internet gibt es zahlreiche Anbieter, die Lotto in ihrem Programm haben. Auch wenn Lotto in Deutschland durch das Monopol geschützt ist, so gibt es ausländische Anbieter, die trickreich ihr Angebot an die Kunden bringen. Der Konkurrenzdruck steigt und hinzu kommt die Regulierung, die immer wieder auf der Kippe zu stehen scheint und die Liberalisierung, die drohend über dem Lottomonopol hängt.

Positive Jahresbilanz beim Lotto

Positive Jahresbilanz beim Lotto

Verkünden durften die positive Jahresbilanz die Federführer des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB) Michael Heinrich und Torsten Meinberg. Mit der Produktpalette des Lottoblocks konnten im vergangenen Jahr Einsätze in Höhe von über 7,3 Milliarden Euro erzielt werden. Die Produktpalette des Lottoblocks umfasst unter Anderem:

– Lotto 6aus49

– Eurojackpot

– Spiel 77

– Keno

Dank langer Jackpot Phasen, besonders bei Lotto 6aus49, sorgten dafür, dass viele Spieler motiviert dabei waren, ihre Lottoscheine in den Annahmestellen abzugeben. Über lange Zeiträume betrug der Jackpot mehrfach mehrere Millionen Euro, sodass die Spieler einen großen Anreiz hatten, Lottoscheine auszufüllen. Doch nicht nur der Lottoblock und die Gewinner haben deshalb Grund zur Freude, auch alle anderen Personen, denn die Einnahmen aus den staatlichen Lotterieangeboten kommen dem Gemeinwohl zu Gute.

Das illegale Online Glücksspiel in Deutschland stellt, trotz guter Jahresbilanz, dennoch ein Problem dar. Hier gibt es neben Online Casinos und Sportwettenanbieter zahlreiche illegale Lotterieanbieter, die dem staatlichen Lotterieangebot Konkurrenz machen. Auch beim Lottoblock ist man sich einig, dass der Staat in der Pflicht ist, etwas an der Regulierung und bestenfalls an der Liberalisierung zu tun, um ein Glücksspielangebot für Deutschland zu gewährleisten, welches zum einen legal und zum anderen kontrolliert ist, sodass Spieler- und Jugendschutz gewährleistet werden können.

Das Jahr 2015 bot für die staatlichen Lottoprodukte mehrere Highlights. Für den Eurojackpot war das Jahr 2015 ein Rekord-Jackpot-Jahr. Beim Lotto 6aus49 lag die Rekordsumme, die in 2015 ausgespielt wurde, bei fast 34 Millionen Euro. Auch der Betrag für das Gemeinwohl lag im vergangenen Jahr in Milliardenhöhe, Schätzungen zu Folge rund 2,9 Milliarden Euro. Darüber hinaus feierte Lotto 6aus49 im vergangenen Jahr das 60. Jubiläum.

Harte Strafen für überteuerte Lottoangebote

Harte Strafen für überteuerte Lottoangebote

Eigentlich beträgt der Originalpreis der Lotterielose eine Summe in Höhe von 80 Baht. Auf den Straßen werden die Lottoscheine allerdings für Preise zwischen 100 und 120 Baht verkauft. Dies soll nun strenger kontrolliert werden und so wurden Strafen ausgesetzt, die den Verkäufern blühen, wenn sie die Lottoscheine teurer verkaufen. Die Strafen fangen bei Geldstrafen in Höhe von 10.000 Baht an und können bis zur einmonatigen Gefängnisstrafe gehen.

Der Grund für den überteuerten Verkauf von Lotterielosen ist der, dass die Lottoscheine erst einmal durch mehrere Hände gehen. Jede dieser Hände möchte an den Lottoscheinen mitverdienen, so kommt es zu dem überteuerten Angebot der Lottoscheine, denn nur so verdienen die Verkäufer auf den Straßen damit auch etwas. Nun soll jedoch in Bezug auf den Losverkauf härter durchgegriffen werden. Bisher drückte die Polizei an einigen Stellen gerne einmal ein Auge zu, doch dies soll in Zukunft auch nicht mehr vorkommen. Daher wurden die Soldaten angewiesen, auch die Verstöße der Polizisten genau zu beobachten und dagegen vorzugehen.

Neuer Fond für Prävention

Es wurde ein Fond gegründet, mit dem in Zukunft Suchtprävention gefördert und Studien über spielbezogene Probleme finanziert werden sollen. Auch Hilfsangebote sollen aus diesem Fond finanziert werden können. Ein Teil des Geldes, welches durch den Kartenverkauf und die über die Jahre anfallenden Zinsen eingespielt wird, soll in den Fond gesteckt werden. Somit entfallen 60 Prozent des Geldes auf den Preis der Lose, 20 Prozent sollen in die Staatskasse wandern, 17 Prozent werden in die Verwaltungs- und Vertriebskosten investiert und somit bleiben etwa 3 Prozent übrig, die in den Font fließen sollen.

Novomatics Fokus auf das Lottogeschäft in Griechenland

Novomatics Fokus auf das Lottogeschäft in Griechenland

Bereits in der Vergangenheit lag der Fokus bei dem niederösterreichischen Automatenhersteller mehr und mehr auf dem Lottobereich. Daher ist das Interesse an dem griechischen Lotteriebereich kaum verwunderlich. Von Seiten Novomatics wurde bereits angegeben, dass das Angebot vor Ort nun sorgfältig geprüft werde, um sich darüber klar zu werden, ob das Engagement im griechischen Lottobereich für das Unternehmen sinnvoll sein könnte.

Doch nicht nur der Lottobereich in Griechenland scheint für die Novomatic interessant, erst kürzlich wurden bei der Londoner Glücksspielmesse zum Beispiel Lottoscheine und entsprechende Terminals von Seiten des Unternehmens vorgestellt. Auch in anderen Ländern beteiligte sich Novomatic bereits am Lottogeschäft, so wurden die bestehenden Verträge mit den staatlichen Lotterien in Bosnien erst vor kurzem verlängert.

Kein Interesse von Seiten der Casinos Austria

Während Novomatic als Unternehmen gro?es Interesse an dem griechischen Lotteriebereich bekundete, gab das Konkurrenzunternehmen Casinos Austria bereits an, dass hier kein Interesse vorherrsche. Zwar ist das Unternehmen bekannt dafür, dass gerne alle interessanten Möglichkeiten genauer betrachtet werden, um in Frage zu kommen, aber in diesem Fall fiel die Entscheidung sehr schnell negativ aus. Ein direkter Grund hierfür wurde von Seiten des Unternehmens nicht genannt.

Experten gehen davon aus, dass die bereits gemachten, negativen Erfahrungen in Griechenland für das Unternehmen ausschlaggebend waren, warum sie so schnell wussten, dass die griechischen Lotterien sie nicht interessieren würden. In der Vergangenheit verfügten die Casinos Austria über eine Beteiligung an einem Glücksspieltempel im griechischen Loutraki. Nach jahrelangem Rechtsstreit bescherte die Beteiligung dem Unternehmen Millionenverluste und die Beteiligung wurde beendet.

Lottodiebstahl mit geringem Erfolg

Lottodiebstahl mit geringem Erfolg

Der junge Mann stellte sich im Laufe der vergangenen Monate selbst Lottoscheine in der Lottoannahmestelle aus, die Ermittlungen zu Folge ungefähr einen Wert in Höhe von 35.000 Euro betragen sollen. Die Lottoscheine wurden durch den Angestellten nicht bezahlt und quittiert. Nach aktuellen Ermittlungen konnte der Betrüger damit einen Gewinn in Höhe von etwa 4000 Euro erbeuten.

Anzeige durch Inhaber enttarnte den Dieb

Eigentlich gab es keinen Verdacht in Bezug auf den 23-jährigen Angestellten, sodass die Tat quasi nur durch Zufall aufgelöst werden konnte. Dies geschah, weil der Inhaber der Lottoannahmestelle im Salzburger Stadtteil Lehen Anzeige erstattete. Die Anzeige bezog sich darauf, dass ungewöhnlich wenige Gewinne im Laden des Inhabers ausbezahlt wurden, während aber gleichzeitig verhältnismäßig viel mehr Tipps abgegeben wurden. Dies machte den Inhaber stutzig.

Die Ermittler befragten natürlich auch in erster Linie die Angestellten der Lottoannahmestelle. Hierbei verhielt sich der 23-jährige Salzburger besonders auffällig. Aufgrund des Verhaltes wurde der Angestellte ein zweites Mal sehr intensiv befragt, wobei er die Tat gegenüber den Ermittlern dann gestand. Hierbei gab er außerdem zu, dass er sich nicht nur die Lottoscheine ohne zu bezahlen und ohne diese zu quittieren ausstellte, sondern auch, dass er die Scheine dann in anderen Annahmestellen einlöste.

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