Nordrhein-Westfalen gibt die Zustimmung

Nordrhein-Westfalen gibt die Zustimmung

Nun wurde allerdings endlich die Zustimmung gegeben und das bedeutet gleichzeitig für das Bundesland, dass vor Ort nun wieder Lotto im Internet gespielt werden kann. Online Glücksspiel ist bereits seit dem Sommer 2012 in vielen anderen Ländern wieder legal.

Die Entscheidung Nordrhein-Westfalens wurde von Seiten des Innenministeriums und des Landtags in Düsseldorf getroffen. Mit der Erlaubnis des Lottospielens im Internet wurde auch ein staatliches Angebot eingeführt. Hier finden die Spieler legale Lotterien, die den staatlichen Bestimmungen entsprechen und das Lottoangebot neben dem Jugend- Und Spielerschutz sehr ernst nehmen. Die Umsetzung des Schutzes beinhaltet zum Beispiel die Altersprüfung und sogenannte Limitsysteme, mit denen die Höhe der Einzahlungen reguliert und eingegrenzt werden kann.

Vor dem Verbot von Online Lotto im Jahr 2009 konnte in Deutschland bereits einmal online getippt werden. Durch das Verbot jedoch wurde die Erlaubnis zurückgezogen und Lottofans können sich nun darüber freuen, dass das Lottospiel im Internet in Nordrhein-Westphalen und auch in anderen Bundesländern wieder gestattet ist.

Die Spieler können sich nun ganz einfach auf der entsprechenden Webseite registrieren und dann über westlotto.de im Internet alle angebotenen Lotterien spielen. Als Zahlungsmethoden werden Lastschrift und überweisung angeboten. Jeder Spieler verfügt dann über ein Spielerkonto auf dem die Einzahlungen und auch die Gewinne landen. Bei Bedarf können die Spieler sich die Gewinne jederzeit auf das eigene Bankkonto auszahlen lassen.

Online Lotto eine Gefahr für die Branche?

Online Lotto eine Gefahr für die Branche?

In den Annahmestellen sind die Betreiber dazu verpflichtet auf den Jugendschutz zu achten, was durch Ausweiskontrollen durchgeführt wird. Diese Ausweiskontrollen können jedoch in der Form im Internet durchgeführt werden, wodurch die Betreiber eine große Gefahr für die Jugendlichen sehen.

Am 1. Juli dieses Jahres ist der Glücksspieländerungsstaatsvertrag in Kraft getreten. Nach diesem soll das Lottomonopol zwar aufrecht erhalten werden, jedoch wurde der Markt in dieser Hinsicht trotzdem geöffnet, denn den Lottospielern ist es nun gestattet, die Tipps auch im Internet abzugeben. Im Jahr 2006 wurde dies vorerst verboten, da die Verantwortlichen den Jugendschutz gefährdet sahen.

Befürworter der Marktöffnung sehen in der Erlaubnis des Online Lottos keine Gefahr, da ein jeder Spieler sich auch im Internet vor der Abgabe des Tipps ausweisen müsse. Bevor eine Tippabgabe im Internet also möglich ist, müssen die Kunden sich registrieren und hierüber die Volljährigkeit bestätigen. Denn nach der Anmeldung erhält der Kunde einen Bescheid, mit dem dieser bei einer landbasierten Annahmestelle vorsprechen und den Ausweis vorzeigen muss, erst dann ist das Lottospielen im Internet möglich.

Beim Lottospielen wird laut dem Vorsitzenden der Türkheimer Annahmestelle, Franz Haugg, extrem auf die Altersbegrenzung geachtet. Bei Verstoß gegen die herrschenden Gesetze und Regelungen werden hohe Strafen verhängt. Die Betreiber müssen bei einem Verstoß zuerst mit einer hohen Geldstrafe rechnen und bei einem zweiten Verstoß kann die Lizenz direkt entzogen werden.

Haugg gibt an, dass auch er eine große Gefahr im erlaubten Online Lotto sehe. Er ist der Meinung, dass die Anonymität hier sehr groß sei und dadurch die Kontrolle sehr schwierig sei. Für die Jugendlichen ist es über das Internet ein leichtes die Anmeldedaten eines Erwachsenen zu nutzen, um so dem Glücksspiel nachzugehen, so Haugg.

Eine andere Angst in Bezug auf das Online Lotto ist es, dass die Umsätze der Annahmestellen stark zurückgehen werden. Die Betreiber glauben, dass viele der Kunden das Online Lotto sehr gerne nutzen werden, weil ihnen dadurch der Gang zur Annahmestelle erspart bleibt und die Online Variante weitaus bequemer ist.

Vor allem junge Menschen werden die Internetvariante vermehrt nutzen, da für die Jugend von heute viele wichtige Dinge ausschließlich im Internet vorgenommen werden, sei es Terminvereinbarung, Einkauf, Kontaktpflege oder sonstige Aktivitäten. Die Annahmestellen auf dem Land erhoffen sich dennoch weiterhin rege Teilnahme am landbasierten Lotto, weil das Internet auf dem Land keine so große Rolle spielt und die Betreiber glauben, dass die Kunden weiterhin den gewohnten Gang zur Annahmestelle vornehmen werden.

Die Befürworter des Internet Lottos machen deutlich, dass die Internet Lotto Kunden nicht die gleichen Kunden sind, die sonst in die Annahmestelle gehen, sondern dass die Kunden des Online Lottos ganz neue Kunden sein werden. Grundsätzlich werden die Einnahmen aber dem Staat zu Gute kommen, denn das Lottomonopol besteht weiterhin.

Glückspiel – ein dünner Grat zwischen Spaß und Sucht

Bislang konnte man nur vermuten, wie viele österreicher der Spielsucht zum Opfer fallen oder ein Problem mit dem Spielen haben, hierzu gehören Lottospielen, Rubbellose und Automaten.

Die "österreichische ARGE Suchtvorbeugung" bringt zum ersten Mal genaue Zahlen aufs Tapet. Sie führte eine detaillierte Studie durch, bei der nicht nur die breite Bevölkerung sondern auch Spieler, Spieler im Netz und Menschen, die bei Glücksspielbetreibern arbeiten, interviewt wurden.

Binnen des letzten Jahres haben 42 Prozent der Bürger die Glücksspiele genutzt und bei den Minderjährigen war dies schon rund ein Zehntel. Rund 66 Prozent der Spieler sind normale Lottospieler. Doch etwa 64.000 Menschen im Land haben ihre Schwierigkeiten mit dem Spiel am Automaten.

Der Studienleiter, der am Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung in Hamburg arbeitet, sagt aus, dass die Hälfte der Personen, welche im letzten Jahr einen Automaten in einer Spielhalle oder Gaststätte genutzt haben, Spielprobleme haben, oder schon der Spielsucht anheimgefallen sind.

Bei Spielautomaten, die sich im Casino befinden, war das Risiko erheblich kleiner. Das Glücksspielgesetz des Landes, das erst vor Kurzem Neuerungen durchlief, stand im Kreuzfeuer der Kritik. Man sieht große Verbesserungsnotwendigkeit, besonders in Bezug auf den technischen Schutz der Spieler.

Man fordert die Entschärfung der Automaten und die Anhebung der Spielzeit. Die maximalen Spieleinsätze sollen aber geringer werden. Danach sollte es weniger Debatten geben, da die Automaten zu Unterhaltungsgeräten umfunktioniert werden. Das bedeutendste Fazit ist auch der Bedarf an einem Jugendschutz, der im ganzen Land kohärent ist.

Auch wenn Sportwetten im Land nicht als Glücksspiel sondern als Geschicklichkeitsangelegenheit angesehen werden, waren sie ebenfalls Bestandteil der Studie. Der Leiter sagt, dass jeder siebte Befragte zu problematischem oder krankhaftem Spielverhalten neigt.

Die Sportwetten sind anders geworden und es ist nötig, dass sie im Gesetz als Glücksspiel aufgeführt sind. Auch die Spiele im Netz erleben Zulauf. Fünf Prozent der Nutzer haben ein problematisches Spielverhalten und elf Prozent haben ein Risikopotential.

Ein Universitätsprofessor von der "Spielsuchtambulanz de la Tour" in Villach befasst sich mit der Frage, wieso der eine an Spielsucht erkrankt und der andere verschont bleibt.

Er begründet dies damit, dass unkontrollierte Denkprozesse einsetzen, die Betroffenen hielten sich für von Fortuna geküsst und erliegen dem Irrglauben, dass der Automat beherrschbar sei.

Rund 50 Prozent haben seiner Einschätzung nach noch ein Suchtproblem, wie Alkohol oder Rauschgift. Maximal 15 Prozent versuchten bereits, sich das Leben zu nehmen und viele leiden unter depressiven Süchten. Schlussendlich herrschen hier massive Minderwertigkeitskomplexe vor.

Zudem leiden sie unter dem gesellschaftlichen Urteil, sie agieren nicht mehr als normale Arbeitnehmer, Partner und Mitglieder einer Familie, weil das Spiel im Mittelpunkt steht. üblicherweise haben sie einen hohen Schuldenberg oder sind bereits kriminell geworden, um an Geld für ihre Sucht zu kommen.

Deswegen sind Investitionen in Suchtvorbeugungsmaßnahmen so maßgebend, doch die mangelnde finanzielle Unterstützung der Einrichtungen zum Spielschutz spotten jeder Beschreibung.

Lottospielen als richtiges Spiel

Es gibt sicher wenige Menschen, die noch keinen Lottoschein ausgefüllt und ihn entweder in der Annahmestelle oder im Internet abgegeben haben und dabei nicht ab und an etwas gewonnen haben.

Um das Lottospiel noch reizvoller zu gestalten und mehr Kunden zu gewinnen, hat die Seite Tipp24 einen ganz besonderen Einfall. Hier hat man nun Gelegenheit, auf spielerische Art seine Lottozahlen einzureichen und zu zeigen, wie viel Glück man hat.

Dieses nennt sich Lottokugel-Jagd. Hier gibt es sechs aufregende Level bei der Suche nach den Lottokugeln und zum Ende des Spaßes, haben die Spieler die Gelegenheit, ihren Tippschein einzureichen.

Genau wie in einem Spiel wie Jump und Run hat man bei jeder Spielstufe die Möglichkeit, 12 Lottokugeln in zwei Versuchen abzuschießen. Wenn man mit einem Schuss den Quick Tipp macht, kommt man gleich ins folgende Level.

Je höher man kommt, umso schwerer wird es und dazu gibt es Polkamusik zur Unterhaltung. Es bleibt abzuwarten, wann es den ersten Sieger in dieser Disziplin gibt, der sechs richtige Zahlen hat und reich wird.

Die Seite sitzt im Ausland und so kann man auch als deutscher Bürger bei der Euro Million dabei sein, Keno Zahlen einreichen und Rubbellose testen.