Lottoziehungen im TV für Gericht nicht tragbar

Seit Mitte der 60er Jahre hat das Fernsehpublikum die Möglichkeit, die Ziehung der Lottozahlen anzuschauen.

Nun kommen aber Zweifel auf, ob dieser Zustand auch so bleiben wird, denn das Oberverwaltungsgericht in Nordrhein-Westfalen entschied nun, dass dieser Vorgang nicht erlaubt ist.

Diese Entscheidung wird damit begründet, dass die Lotteriesendungen und die Ausstrahlung der Ziehungen der Vorbeugung der Spielsucht zuwiderlaufen. Die juristische Behörde war auch nicht mit dem Reklame für Lotto-Dienstleistungen und Werbeaktionen in Bezug auf Hauptgewinne einverstanden.

Der Vorsitzende der "Staatlichen Lotterieverwaltung Bayern" und der Chef des "Deutschen Lotto- und Totoblock" gaben hierzu nun ihre Meinung preis. Letzterer ist der Meinung, dass die Ziehungen der Lottozahlen im TV beibehalten werden soll, dies läuft nun schon seit etlichen Jahren so.

Damit garantiert man die Durchsichtigkeit der Lotterien. Was die Bemängelung der Reklame angeht, ist man der Ansicht, dass dies eine Aufforderung an die Länder ist, damit die Vorgaben in Sachen Werbung im Rahmen des kommenden Glücksspielvertrags genau festgelegt werden.

Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die Ziehungen nicht aus dem Programm verschwinden werden.