Hackergruppe legt Sony aus Vergeltungsgründen lahm

Es ist noch nicht allzu lange her, dass eine Hackergruppe namens "Lulzsec" die News in Sachen Technologie mit Schlagzeilen bevölkerte.

Sie griffen viele Konzerne an, darunter auch "Sony", ihr bislang größtes Ziel. Durch diesen Angriff sah sich das Unternehmen genötigt, das hauseigene Netzwerk für virtuelles Spielen eine Weile zu deaktivieren.

Auch die Unternehmen "Nintendo", "Minecraft" sowie "Bethesda" wurden attackiert. Doch es stellt sich die Frage, wer hinter dieser Gruppe steht und wie deren Ziele definiert sind.

Ein Mitarbeiter des "The Guardian" ist dieser Fragestellung nachgegangen und ist der Ansicht, das bei diesen Attacken Vergeltung das maßgebliche Ziel ist. Zu Beginn dieses Jahres klagte "Sony" einen flüchtigen Gefängnisinsassen an.

Dieser hatte eine Methode entdeckt, wie Nutzer gestohlene Spiele auf der Playstation dieses Unternehmens nutzen können. Zudem machte "Sony" alle IPs der Nutzer öffentlich, die auf der Internetseite dieses Mannes waren.

Dies hatte heftige Debatten bei den Hackern zur Folge und eine Gruppe, die sich "Anonymus" nannte, sagte dem Unternehmen den Kampf an. Bald danach wurde die Attacke auf das Netzwerk von "Sony" durchgeführt, dies war die Größte in der Geschichte des Unternehmens.

Auch wenn die Gruppe vehement leugnet, diese Attacken verursacht zu haben, nutzt "Lulzsec" diese zu ihren Zwecken. Dies erzeugt den Eindruck, als ob diese in Zusammenhang stehen würden.

Die momentane Lage zog zahlreiche Veränderungen in Bezug auf die Sicherheit der Online Gaming Branche nach sich und "Sony" möchte seinen Nutzern nun einen besseren Schutz bieten.

Hierfür wurden Gesetze eingeführt, die die entsprechenden Unternehmen dahingehend in die Pflicht nehmen.

Hacker haben kein schlechtes Gewissen

Die Hackergruppe "Lulzsec", die bereits zweifelhafte Berühmtheit erlangt hatte, machte wieder einmal Schlagzeilen, diesmal attackierten sie ihren Ursprung, das Unternehmen Sony.

Sie drangen unbefugt in den Datenspeicher des Unternehmens ein und gaben Zugangsdaten und Mailadressen zahlreicher User der öffentlichkeit preis. Die Hacker sind sehr erfreut über diese Tat und protzen damit in verschiedenen Internetforen.

Einer ihrer Einträge besagt, dass das Sony bereits sechsmal geknackt wurde. Zudem gelang es der Gruppe, den Datenspeicher Nintendos zu betreten, doch damit richteten sie nicht soviel Schaden an wie bei Sony.

Dieser verfügte Gott sei Dank über keine Nutzerinformationen, doch das störte die Hacker keineswegs. Sie haben als nächstes die XBOX im Visier.

Doch diese Lage hatte auch positive Folgen. Da die Attacken durch Hacker immer weiter wachsen, etablierte ein Mitglied des amerikanischen Senats ein neues Gesetz, das Unternehmen in die Pflicht nimmt, die Informationen der Nutzer von derartigen Attacken abzuschirmen.

Dieses Gesetz belangt Unternehmen, die die Sicherheitslücken nicht öffentlich machen. Liegt kein flächendeckender Nutzerschutz vor, dann sollen ebenfalls Sanktionen folgen.