Kein Ende mit Schrecken sondern ein Schrecken ohne Ende- Raubüberfallserie hält an

Für die Casinobetreiber ist dieser Zustand ein Schrecken ohne Ende, denn die überfälle auf Casinos ebben nicht ab, im Gegenteil. Kurze Zeit nach dem Raubüberfall auf das Casino in Basel wurde ein Casino im französischen Lyon Opfer eines Vebrechens.

Vier oder fünf in Weiß gekleidete und maskierte Täter überfielen am Ostersonntag gegen vier Uhr früh das Le Pharaon und forderten den Inhalt der dortigen Kasse. Dieser überfall gleicht der Tat im schweizerischen Basel auf unheimliche Weise. Die Räuber hatten Feuerwaffen bei sich und feuerten in die Decke des Casinos während sie in die Vorhalle eindrangen. Die Täter leerten die Tresore und traten in organisierter Weise die Flucht an.

Die Summe, die die Räuber erbeutet haben, soll laut Casinoangestellten bei mehreren zehntausend Euro liegen. Laut der französischen Polizei kam bei dem Verbrechen niemand zu Schaden, auch der Wachmann nicht, der von den Räubern auf den Boden geworfen wurde. Er trug nur einen blauen Fleck davon. Die Täter verließen das Casino fluchtartig, stiegen in ein dort wartendes Fahrzeug und fuhren rasch von dannen.

Ob es dieselben Täter sind, die das Casino in Basel überfallen haben oder ob das Ereignis in Lyon einen Inszenierung war, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Die Vorgehensweise war dieselbe wie in Basel: Am Morgen des 28. März überfielen zehn maskierte und mit Waffen ausgerüstete Täter das Grand Casino in Basel überfallen und um einige 100.000 Euro Franken erleichtert.

Man geht davon aus, dass sich die Räuber ins Nachbarland Frankreich absetzen konnten. Es wird sich noch herausstellen, ob diese Tatsache ein Hinweis auf die Identität der Täter, die für den überfall in Lyon verantwortlich sind, ist.