Barcelona als Pokermekka

Barcelona als Pokermekka

Barcelona ist nicht nur für Pokerfans ein beliebtes Reiseziel, Kenner der Stadt bezeichnen Barcelona als Stadt der Lebensfreude. Die Einzigartige Atmosphäre zieht jährlich zahlreiche Touristen in die Stadt, die als beliebtes Reiseziel unter Pokerfans bekannt ist.

Ein beliebter Treffpunkt für Pokerspieler in Barcelona ist das Casino Barcelona. Das Casino hat sich in der Pokerszene internationale Bekanntheit erarbeitet und ist daher Veranstaltungsort für Turniere wie die EPT, die WPT und die CEP. Die Stadt Barcelona zeichnet sich besonders aus, da das Stadtleben in enger Verbindung mit dem Strand-Feeling liegt, so ist es auch kaum verwunderlich, dass das Casino Barcelona seinen Standort unmittelbar am Strand gewählt hat.

Die Atmosphäre des Casinos ist bestimmt durch die Einrichtung – cool und modern. Der Manager des Pokerrooms, Gerad Segarra (33) hatte sich entschieden, in den vergangenen Jahren einige Veränderungen vorzunehmen. So wurde das Casino zwischen den Jahren 2012 und 2014 komplett umgestaltet. Die Veränderungen des Pokerrooms beziehen sich vor allem auf die Tischgestaltung.

Das bieder wirkende grüne Tuch auf den Tischen wurde durch ein modern gestaltetes, rotes, grünes oder blaues Tuch ersetzt. Darüber hinaus gibt es heute im Casino Barcelona verstärkt "iTables", welche als Hybridtische mit Live- und Touchscreenelementen in der Pokerszene bekannt sind. Die Pokerspieler empfinden den Besuch im Casino Barcelona noch heute als erlebenswert und daher ist es kaum verwunderlich, dass viele Pokerspieler immer und immer wieder die Stadt der Lebensfreude und mit ihr das Casino direkt am Strand besuchen.

Las Vegas süß-sauer – Macau überholt Glücksspielparadies

Las Vegas süß-sauer – Macau überholt Glücksspielparadies

In der asiatischen Kultur ist das Spielen als Form der Unterhaltung akzeptiert. Hier werden zum Spielen nicht nur Glücksspieltempel aufgesucht, sondern auch Familienfeste bieten immer wieder einen guten Anlass für die asiatische Bevölkerung, um dem Glücksspiel nachzugehen. Genau aus diesem Grund sind die Anbieter in Macau und Singapur mit ihren Hotels und Casinos so erfolgreich.

Macau gilt für andere asiatische Länder als Vorbild, beispielsweise in Singapur wird versucht das Konzept aus Macau zu kopieren. Casinos, Hotels und weitere Touristenattraktionen schießen in Städten wie Singapur, Vietnam und auf den Philippinen heute wie Pilze aus dem Boden. Auch Vergnügungsparks gelten in diesen Regionen als besonderer Anreiz für die Touristen.

In Macau sind die Anbieter sich bewusst, dass gute Casinos alleine nicht ausreichen, um die Besucher vor Ort zu begeistern. Hier werden neben den Casinos gute Hotels benötigt mit einer entsprechenden Ausstattung, einem erstklassigen Umfeld und Angebote wie Shoppingmeilen und zusätzliche Unterhaltungsangebote. Für die Besucher aus China ist das Einkaufen ein wichtiger Faktor, mehr noch als vorhandene Sehenswürdigkeiten vor Ort.

Touristen vom chinesischen Festland und aus Hongkong strömen täglich in Scharen nach Macau. Grund hierfür ist nicht zuletzt auch die Regulierung des Glücksspiels vor Ort, denn bisher ist Macau der einzige Ort in China, wo das Glücksspiel in den Casinos legal angeboten werden darf. Drei Viertel der Umsätze in Macau werden durch die superreichen Chinesen generiert. Viele dieser Spieler nutzen das Angebot an Pauschalreisen, kommen auf diesem Weg nach Macau und werden vor Ort als VIP-Spieler behandelt.

In Macau sind höhere Einsätze gestattet. Während der maximale Einsatz in den USA oft bei 5000 Euro liegt, können die Chinesen in Macau um Beträge wie 100.000 US-Dollar zocken. Natürlich locken diese Regelungen vor Ort auch viele Betrüger nach Macau. Aus diesem Grund gibt es starke Sicherheitsvorkehrungen und die Sicherheitsfirmen machen vor Ort ein großes Geschäft, um wirkliche Glückspilze von den Betrügern unterscheiden zu können.

Nächstes Glücksspielmekka in Tokio?

Nächstes Glücksspielmekka in Tokio?

Um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln ist für Tokio nun der Bau von Glücksspielcasinos im Gespräch. Eigentlich sind Casinos in Japan verboten, doch der Erfolg von Macau und Singapur lässt auch in Tokio darauf hoffen, dass das große Geld mit dem Glücksspiel in die Stadt kommen wird.

Von Seiten des Premierministers Shinzo Abe scheint der Plan vorrangig positive Seiten aufzuweisen, denn der Erfolg des Glücksspiels in Asien, lässt ihn hoffen, dass die Casinos auch in Tokio die Wirtschaft ankurbeln könnten. Er sei sich jedoch auch darüber bewusst, dass Casinos negative Faktoren mit in das Land bringen könnten, jedoch wolle man sich auf Probleme, wie die Spielsucht, vorab ausreichend vorbereiten. Künftig sollen nach Angaben des Premierministers die Glücksspielregelungen Japans gelockert werden, um Casinos in der Stadt Tokio zu erlauben. Bis zum Ende des Sommers soll ein neues Gesetz ausgearbeitet werden, durch welches für die Casinos eine Erlaubnis eingeholt werden soll und welches dazu beitragen soll, den Umsatz in Tokio durch die Casinos zu erhöhen.

Japan wird bereits im Vorfeld als Glücksspielparadies geahndet. Durch die Erlaubnis des Glücksspiels im Land erhoffen sich die Verantwortlichen, mehr Besucher nach Japan zu locken und dadurch die Wirtschaft anzukurbeln. Bisher ist der Tourismus vor Ort nicht überall sonderlich gut ausgeprägt und Besucher aus Nachbarländern wie China, Südkorea oder Russland bleiben größtenteils aus. Durch den Bau von Casinos soll sich dies in Japan jedoch in Zukunft ändern. Asiaten haben bisher lediglich die Möglichkeit nach Macau und Singapur zu reisen, jedoch reicht dieses Angebot, nach Angaben der Experten, dauerhaft für das eigene Land nicht aus.

Mit Tokio als zusätzlichem Standort soll auch für die Bewohner Japans mehr Auswahl geschaffen werden. Mit den geschätzten Einnahmen, die Tokio mit dem Glücksspiel generieren könnte, würde sich Tokio, nach den Vorhersagen, zum weltweit zweitgrößten Glücksspielstandort entwickeln. ähnlich wie in Macau sehen die Casinopläne für Tokio vor, dass auch hier Hotels mit integrierten Casinos errichtet werden sollen, sodass die Besucher die Möglichkeit haben, eine Unterkunft zu buchen, von der aus es nur wenige Schritte bis zum nächsten Casino sind.

In Japan gibt es bereits einen großen Glücksspielmarkt, wenn dieser bisher auch illegal ist. Die sogenannten Pachinkohallen sind kleine Spielhallen, die in Japan an fast jeder Straßenecke angepriesen werden. 1000 dieser Geschäfte sollen bereits allein in Tokio vorhanden sein und obwohl es bei dem beliebten Glücksspiel Pachinko eigentlich nur Sachpreise zu gewinnen gibt, bieten sich in den benachbarten Läden heutzutage oft die Möglichkeiten, die Preise auch in Bargeld umzutauschen. Die Betreiber dieser Spielhöllen sehen den legalen Bau und Betrieb von Casinos bereits im Vorfeld als große Konkurrenz an.

Treffpunkt Macau – ein Paradies für Zocker

Treffpunkt Macau – ein Paradies für Zocker

Während das Geschäft mit dem Glücksspiel vor Ort das ertragsreichste Geschäft für die Städte ist, kann es gleichzeitig komplette Existenzen einzelner Spieler zerstören. In Asien gilt die Spielsucht als gefährlichste aller Süchte, vielleicht nicht zuletzt deshalb, weil nirgends auf der Welt so viel um Geld gespielt wird, wie in Asien. Werbung in Asien warnt vor der Spielsucht, mit drastischen Methoden, um den Zuschauern die Augen zu öffnen und dennoch wird gezockt, teilweise bis hin zum kompletten Existenzverlust.

Die Glücksspielmetropole Macau in China hat dem Glücksspielmekka Las Vegas in Nevada bereits den Rang abgelaufen. Der Glücksspielmarkt in Asien befindet sich in einer enormen Wachstumsphase und hier ist bisher auch noch kein Ende in Sicht. Neben Spielcasinos in Macau sind auch das Online Gaming und das Mobile Glücksspiel heute in Asien sehr weit verbreitet. Das Glücksspiel selbst ist in Asien nach Angaben von Experten bisher nicht negativ besetzt, sondern gilt für die Chinesen zum Beispiel als moderate Freizeitbeschäftigung. Während in anderen Ländern nur in Casinos, Spielhallen und im Internet gezockt wird, ist das Glücksspiel für die Asiaten auch auf Familienfesten ein ganz normaler Standard.

In Singapur wurde das Glücksspiel schon vor einigen Jahren verboten, jedoch haben die Asiaten festgestellt, wie erträglich das Geschäft mit dem Glücksspiel vor allem auch für den Tourismus sein kann. Daher wurden direkt zwei große Casinos eröffnet, die eigentlich in erster Linie Touristen anlocken sollten.

Während die Eintrittspreise für Einheimische besonders hoch festgelegt wurden, waren es dennoch nicht nur Touristen, die die Casinos vor Ort aufsuchten. Die Anzahl der krankhaften Spieler ist im asiatischen Raum besonders hoch, erschreckend für die Regierungen vor Ort.

Auch auf den chinesischen Festland ist das Spielen um Geld verboten, nur in der Sonderverwaltungszone Macau, da ist das Glücksspiel gestattet, doch auch Verbote hindern die krankhaften Spieler nicht daran ihrer eigenen Lust auf das Glücksspiel zu frönen. Luxusschiffe mit Glücksspielangeboten haben sich bereits vor vielen Jahren in China etabliert, um so die Gesetze zu umgehen und den Spielern einen Platz zu bieten, um dem Glücksspiel ungehindert nachgehen zu können. Unterhaltungen und nettes Beisammensein stehen bei den Glücksspielern in Asien jedoch nicht im Vordergrund, hier wird sich auf das Spielen konzentriert, nüchtern und ruhig gehen die Spieler ihrer eigenen Spiellust nach, ohne gesellschaftlichen Faktor.

Auch in Bezug auf die Sportwetten hat sich in Asien ein großer Markt etabliert. Auf dem Schwarzmarkt können Wetten gesetzt werden, egal wie hoch und egal auf was. Eigentlich ist dieses Angebot in Singapur verboten und die Strafen sind sehr streng, daher sind die Zocker in dieser Region besonders vorsichtig und halten sich größtenteils an die Regelungen der Stadt.

In Singapur gibt es Hilfsangebote für krankhafte Spieler, wie zum Beispiel Selbsthilfegruppen und Hotlines. Auch gibt es die Möglichkeit der Spielersperren, die nicht nur durch den Spieler selbst in Anspruch genommen werden können, sondern wo auch Angehörige und der Staat darüber entscheiden können, welche Spieler in den Casinos gesperrt werden sollen.

Wird Japan zur Glücksspielmetropole?

Wird Japan zur Glücksspielmetropole?

Die Nachfrage nach dem Glücksspiel ist in Japan groß, dies ist bereits bekannt. Bei den japanischen Politikern ist es nun im Gespräch vor Ort Casinotempel zu errichten, ähnlich wie in Macau und Las Vegas, um so Kunden die das Glücksspiel lieben, in bestimmte Regionen des Landes zu locken.

Zockerzentren in Japan zu errichten klingt nach großen Plänen. Natürlich sind nicht alle Beteiligten in Japan von dieser Idee begeistert, denn es gibt auch Gegner des Glücksspiels vor Ort. Die Glücksspielgegner warnen vor allem vor Gefahren, die das Glücksspiel mit sich bringen könnte. Auch wenn die Idee, vor Ort Zockerzentren zu errichten umgesetzt werden wird, so muss damit gerechnet werden, dass es von Seiten der Gegner einiges an Wiederstand geben wird.

Ein großer Faktor, der die Gegner in ihrer Entscheidung bestärkt, ist die Gefahr der Spielsucht. Weltweit ist bekannt, welche Folgen die Spielsucht für die betroffenen Personen und deren Umgebung mit sich bringen kann. Neben den einzelnen Fällen jedoch würde nach Meinung der Gegner auch die Kriminalitätsrate vor Ort ansteigen, denn Geldwäsche und Beschaffungskriminalität sind wichtige Themen, die nach Meinung der Gegner im Fall von Legalisierung des Glücksspiels berücksichtigt und beachtet werden müssen.

Neben den Gefahren werden jedoch auch positive Faktoren des Glücksspiels von Seiten der Befürworter aufgezeigt. So würden sich die Steuereinnahmen des Landes durch das Angebot von Glücksspiel erhöhen, denn durch das Glücksspielangebot würden Steuereinnahmen für das Land hinzukommen.

Die Gegner wiederum vertreten diesbezüglich die Meinung, dass der Großteil dieser Einnahmen in die Suchtarbeit gesteckt werden müsste, denn auch in Glücksspielmetropolen wie Las Vegas machen Studien deutlich, dass die Spielsucht in eben solchen Glücksspielmetropolen vermehrt vorhanden ist und daher in solchen Gebieten auch enorm viel Präventionsarbeit und Suchtbehandlung betrieben werden müsse.