Geldwäscheparadies Macau

Geldwäscheparadies Macau

Im Laufe der Zeit hat sich die Sonderverwaltungszone Macau auch mehr und mehr zum Geldwäscheparadies entwickelt. Korruption ist damit nun auch in Macau ein Thema, wodurch es kaum verwunderlich ist, dass nun die "Anti-Korruptions-Kampagne" in Macau Einzug gehalten hat.

Das in Yuan erbeutete Schwarzgeld wird in Macau reingewaschen und in ausländische Währungen gewechselt. Meist sind es Chinas korrupte Parteifunktionäre, die dem Geldwäschegeschäft vor Ort nachgehen. Das Geldwäschegeschäft in Macau ist heute so populär, dass die Casinos, ortsansässige Geschäfte und spezielle Kreditkarten den korrupten Personen dabei helfen, ihre Gelder reinzuwaschen.

Die spezielle Kreditkarte ist vor Ort unter dem Namen UnionPay-Karte kurz CUP bekannt. In China kann ganz einfach mit der Kreditkarte bezahlt werden, aber auch im Ausland können die Chinesen ganz einfach Gelder in der entsprechenden Währung abheben. Wechselkurse müssen in diesem Fall nicht berücksichtigt werden, was das Geldwechseln für die Chinesen besonders einfach macht und so auch die Geldwäschegeschäfte erleichtert werden.

Um die Geldwäschegeschäfte in Macau zu bekämpfen, sollen nun die CUP-Terminals in den Casinos und in der Region abgebaut werden. Bisher konnten die chinesischen Bürger eine Summe von 20.000 Yuan, umgerechnet 2500 Euro, mit nach Macau nehmen und vor Ort zusätzlich 10.000 Yuan, umgerechnet 1250 Euro, abheben. Das Abheben wurde vornehmlich mit der CUP durchgeführt, womit nun jedoch im Zuge der "Anti-Korruptions-Kampagne" Schluss sein soll. Durch den Abbau der entsprechenden Terminals sollen Transaktionen mit der CUP zukünftig nicht mehr möglich sein und so erhoffen sich die Verantwortlichen der Korruption langfristig Einhalt gebieten zu können.

Experten jedoch gehen davon aus, dass die Abschaffung der Terminals nicht ausreichen werde, um die Korruption in Macau zu stoppen. Krumme Geschäfte gibt es in Macau auch unabhängig von der CUP, nämlich zwischen Kunden und Einzelhändlern vor Ort. Fiktive Einkäufe von Luxusgütern ermöglichen den Kunden vor Ort das Reinwaschen des Geldes. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass rund 150 Milliarden Euro durch Deals in dieser Art ins Ausland geflossen sind.

Macau als Glücksspielmetropole

Macau als Glücksspielmetropole

Im direkten Vergleich schneidet die asiatische Glücksspielmetropole Macau heute viel besser ab und läuft Las Vegas den Prognosen nach bald den Rang ab. Das Glücksspielangebot in Macau ist umfassend und der Andrang durch die Spieler ist groß. Die großen Casinos vor Ort sind den bestehenden Etablissements in Las Vegas nachempfunden. Blinkende Lichter, Slots und Spieltische so weit das Auge reicht.In den Casinos herrscht schon ab morgens hoher Andrang.

Jeder will in den luxuriösen Etablissements sein Glück versuchen und dies nicht wie früher in gepflegter Abendgarderobe, sondern in Jeans und T-Shirt. Nicht nur das Glücksspielangebot, auch die Gäste haben sich verändert. In Macau herrscht außerdem kein Rauchverbot, sodass auch der Tourismus in Macau große Erfolge verbuchen kann. Während am Anfang die VIP-Angebote in Macau das chinesische Las Vegas aufsteigen ließen, ist es heute der Massenmarkt, mit dem in Macau hohe Umsätze generiert werden. Jeder darf und jeder will spielen.

Doch neben dem Angebot und dem Zuspruch von Seiten der Spieler, gibt es auch in Macau eine Schattenseite. Dem Las Vegas von China haftet ein schlechtes Geldwäscheimage an, da viele Menschen erkannt haben, dass sich das Angebot vor Ort anbietet um Schwarzgeld reinzuwaschen. Im Hinblick auf die kriminellen Geldwäsche-Geschäfte soll jedoch in Zukunft vor Ort härter durchgegriffen werden, damit die Sonderverwaltungszone dieses schlechte Image hinter sich lassen und auf die boomenden Umsätze konzentrieren kann, die die Einnahmen aus Las Vegas bereits um ein sechsfaches überstiegen haben.

Der prunkvollen Ausstattung in Las Vegas stehen die Casinos in Macau in nichts nach und das Angebot soll auch hier in Zukunft erweitert werden. Manche Casinos klagen bereits über Platzmangel an den Tischen, wodurch sich einige Casinos derzeit mit Ausbauplänen beschäftigen, die in erster Linie für mehr Platz, langfristig aber auch für mehr Besucher und damit höhere Umsätze sorgen sollen. Mit Veränderungen und Ausbauplänen soll die Attraktivität der Casinos hoch gehalten werden, damit der Boom mit dem Glücksspiel vor Ort keine Chance hat abzuflauen sondern der Erfolg der Sonderverwaltungszone weiterhin bestehen bleiben oder sogar noch ansteigen wird.

Neben dem Glücksspielangebot in Macau setzen die Verantwortlichen der Stadtverwaltung heute auch bereits auf das Unterhaltungsangebot. Man wolle sich in Macau nicht allein vom Glücksspiel abhängig machen und neben dem Angebot für die Spieler, auch andere Angebote zur Verfügung zu stellen, um so auch andere Gäste anzulocken und Macau für nicht-Glücksspielinteressierte attraktiv zu gestalten. Der Tourismus soll auch in Zukunft, unabhängig von dem Glücksspielangebot, boomen und Gäste, die kein Interesse am Spielen haben, sollen in Macau ausreichend Unterhaltung und weitere Angebote vorfinden, um sich vor Ort im Urlaub wohlzufühlen.

Casinodesign von Karl Lagerfeld

Casinodesign von Karl Lagerfeld

Doch er ist zumindest eine bekannte Persönlichkeit und durch sein eigenwilliges Auftreten gibt es immer etwas, worüber die Presse im Zusammenhang mit dem Stardesigner berichten kann. Dieses Mal gibt es mit der neusten Meldung außergewöhnliche Neuigkeiten, denn Lagerfeld soll für die asiatische Glückspielmetropole Macau das Design für ein Casino bestimmen.

Bisher erlangte der Designer seinen Bekanntheitsgrad durch die Mode, die er für bekannte Marken aber auch für die eigene Modelinie entworfen hat. Ein Modemacher wie er im Buche steht und nun soll ein neues Projekt in Angriff genommen werden. Noch ist nicht klar, ob ein Modedesigner auch gleichzeitig Qualitäten eines Architekten aufweisen kann, doch in Macau scheint dies zumindest ein Versuch wert zu sein. Immerhin kann Lagerfeld als Designer von sich behaupten, dass er einen auserlesenen Geschmack hat, warum also sollte sich dies nicht auch in Bezug auf ein Casino unter Beweis stellen.

Nach einem Statement von Lagerfeld wurde deutlich, dass der Designer sich sehr auf seine neue Aufgabe freue. Er sagte in einem Interview, dass er stolz sei einem Casino seinen Stempel aufdrücken zu können. Das Hotel soll nach der jetzigen Planung den Namen des Designers tragen.

Geplant sind außerdem 270 Zimmer und die Eröffnung des Hotels im Jahr 2017. Die Raumgestaltung wird für den Modedesigner eine ganz neue Erfahrung sein, doch Geschmack ist ja bekanntermaßen bei Lagerfeld vorhanden, also wird auch davon ausgegangen, dass er auch bei der Zimmergestaltung ein geschmackvolles Händchen beweisen wird.

Pokersuperstar Tom Dwan in Macau

Pokersuperstar Tom Dwan in Macau

An manchen Stellen sickern jedoch Informationen durch, so wie in diesem Fall bei dem Tom Hall in dem bekannten Pokerforum 2+2 ein Bild von einem dieser Big Games postete. Nach Angaben Halls wurden hierbei um Summen in Höhe von 5 Millionen Dollar gespielt. Doch nicht nur hier ist Information durchgesickert, auch wurde vor Kurzem ein Bild veröffentlicht, bei dem Pokerprofi Tom Dwan bei einem dieser Big Games in Macau zu sehen ist.

Der Bericht von Hall sorgte bereits für Aufmerksamkeit, denn die Spieler sind besonders an den Informationen rund um die Big Games in Macau interessiert. Meist werden nur Gerüchte laut, um welche Summen gespielt wird, aber mit den dazu passenden Bildern war die Informationen noch viel interessanter für die Pokerfans. Nach Angaben Halls im Pokerforum wurde bei dem Big Game in Macau mit Blind in Höhe von $12.500/$25.000 gespielt, Einsätze in schwindelerregender Höhe. In der Hochphase soll eine Summe in Höhe von 20 Millionen Dollar im Spiel gewesen sein.

Das Bild von dem berühmten Pokerstar Tom Dwan bei diesem Big Game wurde von dem Business Director des Poker King Club Macau Winfred Yu. Auf dem Bild sind neben Dwan Chips im Wert von 65.000 US-Dollar zu sehen. Gerüchten zu Folge soll auf dem Bild neben Dwan auch Pokerpro Alec Torelli zu sehen sein, diese Angabe wurde jedoch nicht bestätigt, auch wenn in den Medien bereits bekannt ist, dass sich der Profi derzeit in der Zockermetropole Macau aufhält.

Neues Casino für Russland

Neues Casino für Russland

Von Seiten der Politik wird dies jedoch weiterhin abgestritten, aber die Gerüchte halten sich weiterhin an der Oberfläche. Geplant sei der Bau eines großen Casino-Resorts, welches für eine Summe in Höhe von 350 Millionen Dollar von Seiten der NagaCorp verwirklicht werden soll.

Die Pläne für das Mega-Casino sehen bereits einen genauen Ablauf vor. Bis zum Jahr 2018 soll das Resort erbaut werden, was bedeuten würde, dass die Bauarbeiten bereits im nächsten Jahr beginnen müssten. Von Seiten der NagaCorp wurde deutlich gemacht, dass die Eröffnung des neuen Casinos bereits bis zur Fußball-WM im Jahr 2018 realisiert werden soll. Die Zielgruppe seien laut Angaben der NagaCorp Spieler aus dem ostasiatischen Raum. Das Projekt soll mit Hilfe einer großen Casino-Gesellschaft aus Macau umgesetzt werden. Diese könnte als Investor für die finanziellen Mittel sorgen, um den Bau schon ab dem nächsten Jahr in die Tat umzusetzen.

In das Unternehmensbild der NagaCorp würden die Pläne bezüglich des Mega Casino Resorts sehr gut ins Bild passen, denn das Unternehmen verfolgt seit einiger Zeit Expansionsziele. Der Bau eines großen Casinos würde die Expansion des Unternehmens weiterhin verfolgen. Nebenher wird derzeit von Seiten der Firma eine Flotte von Passagierflugzeugen gebaut.

Diese soll dazu dienen Glücksspieler aus dem südasiatischen Raum zwischen Macau und den Philippinen nach Kambodscha zu fliegen. Ob die Pläne in Russland tatsächlich umgesetzt werden können ist derzeit noch unklar, denn für den Bau eines großen Casinos dieser Art bedarf es Genehmigungen von Seiten der Regierung. Diese dementiert jedoch die Pläne bisher weiterhin, wodurch nicht klar ist, ob der Bau des Casinos tatsächlich zeitnah realisiert werden kann.