Prostitutionsskandal in Macau

Prostitutionsskandal in Macau

Doch scheinbar stellte nicht nur das Glücksspiel eine Verlockung für die Zockerkunden dar. Nach den neusten Meldungen sollen Casino- und Hotelbetreiber regelmäßig japanische Pornodarstellerinnen nach Macau geholt haben, damit diese die gut betuchten Kunden beglücken konnten. Die betreffenden Casino- und Hotelbetreiber müssen sich in diesen Tagen in Bezug auf die Anschuldigungen verantworten.

Macau wurde in der Vergangenheit oft mit Las Vegas verglichen. So war bereits vielfach die Rede davon, dass Macau das Glücksspielmekka in las Vegas bereits überholt habe. Doch auch in andere Richtungen scheint Macau sich an Las Vegas ein Beispiel zu nehmen. Die Prostitutionsvorwürfe sind aktuell ein brandheißes Thema in der chinesischen Glücksspielmetropole. Die Vorwürfe besagen, dass japanische Pornodarstellerinnen nach Macau geholt worden seien, um die reichen Spieler vor Ort zu beglücken. In China sind einfache Prostituierte nicht gerne gesehen, doch die Pornodarstellerinnen aus Japan seien nach Angaben der Medien vor Ort sehr beliebt.

Wenig Erfolg im Kampf gegen Prostitution

Auch bei den Pornodarstellerinnen selber sei das Angebot aus Macau sehr gut gewesen, weshalb auch viele der Schauspielerinnen sich die Chance nach Angaben der Medien nicht entgehen ließen. Für einen zehntägigen Aufenthalt erhielten die Damen rund 3.750 Euro, nachvollziehbar also, wieso viele der Damen sich diesen ausgefallenen Job nicht entgehen lassen wollten.

Im Zuge der Anti-Korruptionskampagne wurde von Seiten der Regierung sowohl der Korruption, als auch der Prostitution und dem illegalen Glücksspiel der Kampf angesagt, allerdings scheint die Nachfrage nach den Pornodarstellerinnen in Macau weiterhin hoch zu sein und daher ist es auch kaum verwunderlich, dass das Angebot vor Ort vorhanden ist.

Korruption und Spielschulden in Macau

Korruption und Spielschulden in Macau

Sehr früh schon wurden Korruption, Spielsucht, Spielschulden und Kriminalität mit dem Glücksspiel in Verbindung gebracht und ein aktuelles Beispiel aus Macau scheint diese Einstellung zudem noch zu bestätigen. Der CEO der Immobilienfirma Dongding, Shao Dongming, ist derzeit im Fokus der Regierung. Dem Unternehmer wird Korruption vorgeworfen und zudem soll er im Laufe der Jahre Spielschulden in Höhe von 160 Millionen Dollar in Macau gemacht haben.

Dongming ist in China als Zocker bekannt. In Shanghai gilt der Unternehmer als einer der reichsten Männer der Region. Bereits seit dem Jahr 2011 soll der Zocker dem Glücksspiel in Macau nachgegangen sein. Hier sei er mit dem Namen "Red King of Gambling" bekannt geworden. Doch wie es beim Glücksspiel leider oft der Fall ist, hat nicht jeder Spieler dauerhaft Glück. So scheint das Spiel auch dem Unternehmer nicht dauerhaft gut bekommen zu sein. Nach Angaben eines Casinos in Macau habe der Spieler im Jahr 2012 einen Schuldenberg in Höhe von umgerechnet 160 Millionen Dollar angehäuft.

Drohung statt Rückzahlung

Die Regierung prüft aktuell die Vorwürfe gegen Dongming. Es ist nicht bekannt, welchem Casino der Unternehmer die 160 Millionen Dollar schuldet. Bekannt wurde lediglich, dass das Casino den Spieler bereits um die Rückzahlung der Schulden gebeten habe, doch dieser Zahlungen jeder Art verweigerte. Nach Angaben des Casinos soll der Spieler dem Casino sogar gedroht haben, dass jeder der ihm Probleme mache im Gefängnis landen werde.

Der Unternehmer hat dank seines Bekanntheitsgerades jede Menge Kontakte und soll einen Repräsentanten des Casinos eingeschüchtert haben, als dieser um die Rückzahlung bat. Korruption wird aktuell in Macau stark verfolgt und so bleibt abzuwarten, ob sich die Vorwürfe Gegen den Unternehmer als wahr herausstellen und welche Folgen dies für ihn bedeuten werden.

Las Vegas, Macau, Monte Carlo oder Singapur?

Las Vegas, Macau, Monte Carlo oder Singapur?

Während die Casinos vor Jahren noch ausschließlich für Glücksspiel standen, ist ein Besuch einer dieser Städte heute zudem mit viel Unterhaltung, Abwechslung und einem umfassenden Showangebot verbunden. Die Glücksspielmekkas der Welt übertrumpfen sich gegenseitig, nicht nur in Bezug auf das Casinoangebot, sondern auch in Bezug auf das Entertainmentangebot vor Ort. Jede dieser Städte hat ihre Vorzüge, so liegt es bei den Spielern, sich für den passenden Urlaubsort zu entscheiden.

Las Vegas ist als Glücksspielmetropole der Welt bekannt. Die Stadt im Bundesstaat Nevada kann nicht nur auf eine spannende Geschichte zurückgreifen, auch heute noch hat die Gegend für Besucher einiges zu bieten. So reihen sich die Casinos und Hotelkomplexe auf dem Las Vegas Strip aneinander. Shows und Entertainment bekommen die Gäste an jeder Ecke und auch die umliegende Natur bietet den Spielern die Möglichkeit, sich auch außerhalb des Casinos vor Ort zu vergnügen.

Konzerte von großen Stars wie Britney Spears, Elton John und Celine Dion sorgen in Las Vegas für Unterhaltung. Große Hotelkomplexe mit integriertem Casino bieten den Urlaubern Abwechslung vor Ort und abgerundet wird das vor Ort mögliche Erlebnis durch die höchste Achterbahn der Welt, die auf dem Stratosphere Tower zu finden ist. Freizeitparks und Wedding Chapels in Las Vegas zählen heute ebenso zu den Wahrzeichen der Stadt, wie die großen Casinos vor Ort.

Für Las Vegas stellt das asiatische Glücksspielmekka Macau eine große Konkurrenz dar. Eine Zeit lang war bereits die Rede davon, dass Macau Las Vegas als Glücksspielmetropole abgelöst habe. Auch in der chinesischen Glücksspielhochburg reihen sich die Casinos dicht an dicht aneinander. Während das Glücksspiel auf dem chinesischen Festland verboten ist, ist es auf der Halbinsel Macau legal. Viele Chinesen selber besuchen das Glücksspielmekka, aber auch Touristen aus anderen Teilen der Welt vergnügen sich vor Ort in den Casinos oder den abwechslungsreichen Freizeitparks.

Auch das Fürstentum Monaco steht für Glücksspiel, denn hier ist dieses in Monte Carlo die Haupteinnahmequelle. Monte Carlo ist bekannt dafür, dass die Prominenz ihren Urlaub vor Ort verbringt und in schillernden Abendroben die Nächste in dem berühmten Casino verbringt. Vor Ort herrscht weiterhin Etikette vor, wahrscheinlich die Nachwehen vergangener Zeiten, denn auch heute noch gibt es für das Casino in Monte Carlo einen Dresscode sowie einige Benimmregeln, die auf der Homepage des Casinos nachzulesen sind.

Tourismusboom dank Glücksspiel in Singapur

Das Glücksspiel war in Singapur lange Zeit umstritten. Vor Ort herrschte ein Verbot des Glücksspiels vor, welches auch mit harten Strafen durchgesetzt wurde. Heute ist das Glücksspiel in Singapur erlaubt und seitdem Casinokomplexe in der Region zu finden sind boomt der Tourismus vor Ort. Das Glücksspiel hat sich für Singapur zur großen Einnahmequelle entwickelt und lockt jährlich zahlreiche Besucher an. Neben dem Glücksspiel hat Singapur einiges mehr zu bieten. Die Region, die für Traditionen bekannt ist und mit modernen Angeboten eine Verknüpfung zur heutigen Zeit darstellt hat neben dem Glücksspiel- und Freizeitparkvergnügen einiges zu bieten.

Kampf gegen illegales Glücksspiel und Korruption in China

Kampf gegen illegales Glücksspiel und Korruption in China

Diese Einbrüche in Macau sind dem Plan der Politiker zuzuschreiben, die vermehrt gegen Korruption und illegales Glücksspiel in China vorgehen. Mit der Hinrichtung des bekannten Milliardärs Liu Wei, der als Tycoon Kopf einer Bande bekannt war, die mit illegalen Casinos und Waffenschmuggel ihr Geld verdienten, setzte die Regierung nun erneut ein eindeutiges Zeichen.

In China gibt es kriminelle Banden, die als Tiraden bekannt sind, die gerade in Bezug auf das illegale Glücksspiel oftmals ihre Hände im Spiel haben. So sorgten eben diese Banden unter Anderem dafür, dass die VIP-Spieler in Macau eingeflogen wurden und vor Ort für hohe Umsatzzahlen sorgten.

Durch eine Kampagne der Politiker sollte damit jedoch Schluss sein und tatsächlich war in Macau bereits eine Veränderung zu bemerken, denn die VIP-Spieler machten in den vergangenen Monaten einen großen Bogen um das Glücksspielparadies Macau. Die Hinrichtung des reichsten Menschen Chinas, Liu Wei, sorgte nun weltweit für Aufsehen. Sein Vermögen in Höhe von etwa 5,66 Milliarden Euro, soll der Tycoon sich mit Energiekonzernen, Immobilien und Rohstoffen erwirtschaftet haben.

Drastische Maßnahmen im Kampf gegen das illegale Glücksspiel

Der Milliardär Liu Wie soll neben den Standardgeschäften als Bandenchef auch seine Finger beim illegalen Glücksspiel im Spiel gehabt haben. Die Bande habe das meiste Geld mit illegalem Glücksspiel und Waffenhandel verdient. In China wurde mit der Hinrichtung des Bandenchefs nun ein eindeutiges Zeichen gesetzt. Die Politiker warnen davor, weiterhin Geschäfte im Bereich des illegalen Glücksspiels zu betreiben. Auch ausländische Anbieter sollen zukünftig verfolgt werden, auch wenn hier die Maßnahmen von Seiten der Regierung weniger drastisch ausfallen sollen.

Tragischer Unfall in Macau

Tragischer Unfall in Macau

In Macau ist das City of Dream Casino bereits als eines der größten Casinos bekannt. Betreiber vor Ort ist Melco Crown Entertainment. Das Unternehmen hatte Baumaßnahmen vor Ort geplant, da das Casino erweitert werden sollte. Aus diesem Grund herrschte vor Ort eine Baustelle vor, um entsprechende Erweiterungen vorzunehmen. Das Gelände wird derzeit um 17.000 Baufläche erweitert.

Geplant ist unter Anderem der Bau eines weiteren Hotel Towers. Die Bauarbeiten mussten nun jedoch unterbrochen werden, aufgrund eines tragischen Unfalls. Hierbei kam ein 29-jähriger Arbeiter ums Leben. Der Baustopp wurde von Seiten der Behörden verhängt und diese prüfen nun, ob der Unfall aus Fahrlässigkeit bei den Sicherheitsauflagen passiert sein könnte.

Die Goldgrube Macau

Die Erweiterung des Geländes sollte eigentlich im Jahr 2016 fertiggestellt werden. Der Bau des Towers soll bis zum Jahr 2017 abgeschlossen sein. Nun bleibt abzuwarten, ob die Verzögerungen die Fertigstellung nach hinten schieben werden. Der Betreiber hatte sich trotz der Umsatzrückgänge in Macau für die Erweiterung des Casinos entschieden. Zwar berichten die Medien stetig über Umsatzeinbrüche und Besucherrückgänge, allerdings läuft das Geschäft mit dem Glücksspiel in Macau dennoch sehr gut. Experten bezeichnen die Glücksspielmetropole Macau auch heute noch als Goldgrube.