Das Ende der Erfolgsgeschichte in Macau

Das Ende der Erfolgsgeschichte in Macau

Macau hängte in den vergangenen Jahren sogar das Glücksspielmekka Las Vegas ab, welches bis dahin als absoluter Vorreiter in Sachen Glücksspiel bekannt war. Die letzten Bilanzen aus Macau zeigten jedoch eine ganz andere Tendenz. Die Umsätze fielen ab und nun herrscht Unsicherheit bei den Betreibern in Macau vor.

Zu Beginn des Jahres 2014 sahen die Zahlen erst anfangs noch sehr gut aus, doch seit dem Monat März brachen die Zahlen immer weiter ein, bis hin zum Dezember, wo ein besonders hoher Einbruch der Zahlen in Macau zu verkraften war. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich daher der Jahresumsatz um 2,6 Prozent. Seit dem Jahr 2005 war bisher in Macau noch kein Umsatzrückgang vermerkt worden. Doch nicht nur die Umsatzzahlen in Macau mussten Einbrüche hinnehmen, auch die Aktienkurse litten in den vergangenen Monaten unter den Veränderungen in Macau.

Gründe für die roten Zahlen

Ein Hauptgrund für den Rückgang der Zahlen wird in der politischen Situation in Macau gesehen und dem damit verbundenen Ausbleiben der VIP-Spieler in den Casinos. Der Präsident Xi Jinping hatte bereits zu Beginn seiner Amtszeit angekündigt, einen Feldzug gegen die Korruption im Land einzuleiten.

Genau dieser Plan wurde bereits teilweise in die Tat umgesetzt, man konzentrierte sich zunehmend auf Macau und dies wiederum hielt die VIP-Spieler vor Ort vom Spielen ab. Andere Glücksspielmetropolen wie Las Vegas zum Beispiel nutzten die Gunst der Stunde den teuren Spielern eine Reise in die USA schmackhaft zu machen und hier vermehrt auf die VIP-Angebote zu setzen.

(Bildquelle: spiegel.de)

Das Ende der VIP-Rooms in Macau?

Das Ende der VIP-Rooms in Macau?

Die Einnahmen sinken und dies liegt nicht zuletzt daran, dass die VIP-Spieler sich aufgrund der Casino Rezession gezwungen sahen, andere Orte zum Spielen zu suchen. Nun scheint es ungewiss, ob die VIP Rooms in Macau weiterhin gehalten werden könnten. Es wird angenommen, dass einige der VIP Rooms in Zukunft schließen müssen. Die Rede ist von bis zu 50 Spielplätzen für High Roller.

Nach dem ursprünglichen Plan sollten die Umsätze in Macau noch bis zum Jahr 2016 stetig steigen. Analysten sind nun verunsichert, denn auch wenn Macau weiterhin als das größte Glücksspielparadies gilt, so wurden mit dieser Bilanz die Zahlen des Vorjahrs erstmalig untertroffen. Die Expertenvorhersagen für das Jahr 2015 fallen demnach weit schlechter aus, als die ursprünglichen Prognosen. Vor allem die Veränderung des VIP-Segments sei für diesen Wandel verantwortlich.

Das Aus für kleine Anbieter

Experten gehen davon aus, dass einige Schließungen in Macau bevorstehen. Dies werde vor allem die kleineren Anbieter von VIP-Räumen betreffen. In den vergangenen Jahren wurde dieser Bereich in Macau stetig ausgebaut. Durch die veränderte Politik in Macau jedoch nehmen immer weniger High Roller den Weg nach Macau auf sich.

Andere Glücksspielmetropolen wie Las Vegas zum Beispiel, haben diese Zeit genutzt, um die VIP-Spieler mit besonderen Aktionen in die eigene Region zu locken. Auch das Geschäft für die Junket-Betreiber wird sich dadurch in Macau weiterhin verschlechtern. Es wird damit gerechnet, dass auch hier vor allem die kleineren Anbieter in naher Zukunft schließen müssen.

Siegesfeier für Deutschland in Macau

Siegesfeier für Deutschland in Macau

Hier haben die Spieler aus aller Welt die Möglichkeit sich für das Finale im Poker Room Nr. 1 in Macau zu qualifizieren. In diesem Jahr gelang es insgesamt 83 Spielern sich für das Finale zu qualifizieren. Der Preispool lag dadurch bei fast 2,6 Millionen Dollar. Damit lockte eine Gewinnsumme in Höhe von 680.000 Dollar für den Sieger des Turniers.

Der einzige Deutsche am finalen Tisch

Der Sieger des Turniers heißt Fabian Quoss, kommt aus Deutschland und ist Gewinner von 680.000 Dollar Preisgeld. In dem Turnier konnte der Spieler sich gegen Pokergrößen wie Phil Ivey und Sam Trickett durchsetzen. Das Finale dauerte mehrere Tage an und insgesamt wurden 17 Stunden am Pokertisch verbracht, bevor der Sieger feststand. Nicht nur, dass ein Deutscher sich in Macau gegen die anderen Pokerspieler durchsetzte, sondern darüber hinaus ist auch er Fakt besonders beeindruckend, dass der deutsche Spieler Quoss sich gegen die Pokerelite aus aller Welt durchsetzen konnte.

Für die bekannten Pokerprofis Phil Ivey und Sam Trickett war das ACOP-Highroller Turnier leider kein Erfolg, denn sie mussten früh aussteigen und erreichten so nicht einmal die Geldränge. Die Anreise und der Aufenthalt vor Ort müssen von den beiden Pokerprofis demnach aus der Spesenkasse getragen werden. Hierbei wird deutlich, dass auch die Pokerelite nicht jedes Spiel gewinnen kann.

Der Finaltisch setzte sich aus neun Spielern zusammen und Quoss setzte sich sehr früh schon als Chipleader durch. Der Pokerspieler holte nicht nur den Sieg nach Deutschland, sondern überzeugte auch als einziger Deutscher am finalen Tisch. Für Fabian Quoss ein voller Erfolg.

(Bildquelle: ACOP)

Erneuter Rückgang des Casino-Geschäfts in Macau

Erneuter Rückgang des Casino-Geschäfts in Macau

Auf der chinesischen Halbinsel wurden zahlreiche Investitionen getätigt, das Angebot wurde erweitert und die Kunden nutzten die vielfältigen Angebote. Seit einigen Monaten sieht es jedoch gar nicht mehr so gut für Macau aus. Es ist der fünfte Monat in Folge, wo die Casino-Geschäfte nachlassen, was deutlich an den Umsätzen spürbar ist. Auch die Aktienkurse sinken weiterhin ab.

Die Politiker hatten beschlossen den Kampf gegen die Korruption in Macau zu starten. Dies ist nach Expertenmeinung auch der Grund für den stetigen Rückgang in Macao. Es wurde nun eine striktere Politik eingeführt, die sich nicht nur die Geschäftsmänner zurückziehen lässt, sondern auch die Kunden, vor allem die VIP-Spieler, bleiben aus. Las Vegas hat die Gunst der Stunde genutzt und präsentiert auch für die VIP-Spieler aus Macau besondere Angebote, um diese nun vermehrt nach Las Vegas zu locken.

Unterschiedliche Einschätzungen der Zukunftstrends für Macau

Für die Spieler ändert sich damit hauptsächlich der Ort, an dem gespielt wird, bei den Investoren sieht es in Bezug auf die Veränderung teilweise jedoch schlechter aus. Einige Investoren hatten sich in der Vergangenheit ausschließlich auf den Ausbau Macaus konzentriert und andere Standorte daher vernachlässigt. Nun sehen die Geschäftsmänner sich gezwungen umzudenken. Doch nicht alle Unternehmer sind der chinesischen Glücksspielmetropole gegenüber negativ eingestellt, denn es wird zum Teil weiterhin darauf gesetzt, dass aus dem Rückschlag in Macau bald wieder ein positiver Trend wird.

Macau für konservative Investoren

Macau für konservative Investoren

Der Boom hält stetig an und viele Chinesen nehmen die Fahrt nach Macau auf sich, um vor Ort dem eigenen Glück auf die Sprünge zu helfen. Ein Grund dafür, warum Chinesen auch gerne mal weitere Reisen auf sich nehmen, um nach Macau zu gelangen ist ganz einfach: Macau ist der einzige Ort in China, in dem Glücksspiel legal ist und die Spieler rechtmäßig dem Glücksspiel nachgehen können.

Die Umsätze in Macau haben die in Las Vegas im Jahr 2013 um das siebenfache überschritten. Ein Tipp für konservative Anleger ist die Investition in den Blue Chip. Hierbei handelt es sich um ein amerikanisches Unternehmen, welches in Macau Fuß gefasst hat.

Ansonsten wird konservativen Anlegern eher von Investitionen in Macau abgeraten, da es hier auch viele schwarze Schafe gibt. Doch für Macau wird im nächsten Jahr ein Gewinnwachstum erwartet, was den Markt für Investitionen natürlich besonders interessant macht. Bei dem Blue Chip ist vor allem das dynamische Wachstum so erstaunlich, welches das Unternehmen bereits auszeichnet.

Neuempfehlung mit viel Potential

Bei der Neuempfehlung scheint es sich um eine regelrechte Cash-Maschine zu handeln. Die Aktionärsstruktur zeigt dies deutlich auf, denn normalerweise liegt der Anteil der Firmen-Insider bei 10-15 Prozent. Wenn jedoch von einer Insider-Quote in Höhe von 30% die Rede ist, kann diese als besonders hoch bezeichnet werden und zusätzlich gilt eine solche Quote als echtes Qualitätssiegel. Bei der Neuempfehlung hingegen gibt es eine Insider-Quote von sagenhaften 51,6 Prozent.

Zudem spricht außerdem die Prozentzahl der Investoren, die sehr gut über das Unternehmen informiert sind, also sogenannte Profis, für sich. Hier beträgt der Anteil 40,1 Prozent. Am Ende ergibt dies einen Prozentsatz von 92 Prozent an Insidern und Profis, die das Unternehmen halten. Diese Tatsache ist mehr wert als jedes Qualitätssiegel und spricht eine eindeutige Sprache, sodass spätestens an dieser Stelle auch das Interesse der konservativen Investoren geweckt sein sollte.