Aufschwung und Einbußen in Macau

Aufschwung und Einbußen in Macau

Auch wenn nun, im August, scheinbar ein Aufschwung Einzug gehalten hat, so sind die Umsätze dennoch deutlich geringer als im Vorjahr ausgefallen. Nachdem in den vergangenen Jahren ein stetiger Aufschwung in der Sonderverwaltungszone Macau vorherrschte, erlebte das Glücksspielmekka erstmals Einbußen im Bereich des Glücksspiels. Experten geben an, dass die WM Auslöser für die Rückgänge war.

Neben der Weltmeisterschaft, die ein Grund für die Umsatzrückgänge in Macau sein soll, gab es politische Entscheidungen vor Ort, die für die Einbußen gesorgt haben sollen. Anhand der sinkenden Umsätze ist laut Experten deutlich spürbar, dass die Regierung vor Ort verstärkt gegen Korruption auf Macau vorgeht. Durch die strengeren Regelungen und Kontrollen gibt es weniger VIP-Spieler vor Ort, die im Vorfeld die Haupteinnahmequelle der Glücksspielmetropole waren. Auch im Juli wurde ein Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 3,5 Prozent verbucht.

Junkets für den Boom verantwortlich

Experten redeten bereits seit längerer Zeit davon, dass die Umsatzsteigerung in Macau nur deshalb so konstant sei, weil die Junkets vor Ort für blühende Geschäfts sorgen. Diese Reisebüros sorgten dafür, dass die Besucher in Macau ausreichend Geld zur Verfügung hatten, um entsprechend aufs Glücksspiel zu setzen. Sie fungierten damit als Reisebüro und zugleich als Kreditgeber.

Durch die strengeren Kontrollen der Junkets durch die Regierung jedoch, sind die Geschäfte für die Kredithaie nicht mehr so frei und daher ist es nach Angaben der Experten auch kaum verwunderlich, dass die Umsätze zurückgehen beziehungsweise stagnieren.