Showdown in Madrid – Poker trifft auf Fussball

Showdown in Madrid – Poker trifft auf Fussball

Die Mannschaften Atletico und auch Real Madrid bereiteten sich auf die Heimspiele vor, denn es galt den großen Champions League Pokal abzuräumen. Doch dies war nicht das einzige Finale, welches für die Besucher in Madrid besondere Aufregung verbreitete, auch das Finale der Mega Poker Series stand vor Ort kurz bevor.

Es ist das zweite Mal, dass die Mega Poker Series (MPS) in Madrid Station macht und beim ersten Mal waren die Events vor Ort von besonderem Erfolg gekrönt. In den vergangenen zwei Jahren waren jeweils 352 und 507 Spieler vor Ort, die bei dem Pokerevent für besondere Spannung sorgten. Im letzten Jahr ging aus der Meisterschaft der österreicher Hanh Tran hervor, der dieses Jahr seinen Titel vor Ort verteidigen wollte.

Am vergangenen Mittwoch startete das EUR 770 Main Event, für das jedoch nicht allzu viele Spieler erwartet wurden, da am gleichen Tag Real Madrid im Fußballspiel überzeugen musste. Im Kampf Fußball gegen Poker wurde erwartet, dass das Fußballspiel mehr Zuschauer begeistern würde. Am zweiten Starttag wurden hingegen für die MPS mehr Spieler erwartete, bei dem auch Re-Entry möglich waren. In den Wochen zuvor konnten die Spieler sich auf Poker 770 ihre Tickets für die MPS sichern. Mehr Informationen rund um das Pokerturnier erhalten die Interessenten auf den verschiedenen Webseiten im Internet.

Kein "Eurovegas" in Madrid

Kein "Eurovegas" in Madrid

Der Investor Sheldon Adelson hatte ziemlich präzise Vorstellungen, an denen das Projekt nun jedoch auch scheiterte. Den enormen Forderungen des Unternehmers konnte nicht zugestimmt werden und aus diesem Grund wird das "Eurovegas" jedenfalls in dem Vorort von Madrid nicht erbaut.

Der Casino-Tycoon Sheldon Adelson (80) hatte die Vision in Spanien ein europäisches Las Vegas zu errichten. Von Seiten der Vegas Sands Corporation wurde das Projekt im geplanten Wert von 21 Millionen Euro jedoch nun abgesagt. Den Forderungen des Millionärs konnte nicht nachgegeben werden und aus diesem Grund schaut der Casino-Mogul sich nun in asiatischen Ländern um, um dort einen Partner und auch einen Ort zu finden, wo seine Vision Gestalt annehmen kann und soll.

Die Forderungen des Unternehmers Adelson seien immer enormer geworden, so habe dieser zum Beispiel die Senkung der Glücksspielsteuer sowie die änderung bestehender EU-Gesetze gefordert. Diese Forderungen seien jedoch von Seiten der Stadt aus unverhandelbar gewesen. Das Rauchverbot innerhalb Spaniens war dem Millionär von Anfang an ein Dorn im Auge, auch hier verliefen die Verhandlungen offensichtlich nicht zufriedenstellend für Adelson.

Alles in allem konnte die Stadt den Forderungen nicht nachgeben und daher hat der Unternehmer sich mit seinem Projekt in Spanien zurückgezogen. Für Madrid und die Bevölkerung vor Ort war die Realisierung des Projekts jedoch gleichzeitig auch eine große Hoffnung, denn man erhoffte sich dadurch die Schaffung unzähliger neuer Arbeitsplätze, die Ankurbelung des Tourismus und vor allem auch Mehreinnahmen, die den Kassen der Stadt zu Gute kommen sollten.

Neben der Enttäuschung gibt es jedoch auch eine Gruppe von Menschen, welcher die Neuigkeit Freude bereiten dürfte. Von Seiten der Bürger wurde eine Initiative gegründet, die den Namen "Eurovegas No" trägt. Die Initiative protestierte öffentlich gegen das Casinoprojekt in Spanien. Vor allem befürchteten die Gegner, dass mit dem Projekt mehr Kriminalität vor Ort Einzug halten würde und somit eine Gefahr für die Menschen vor Ort bestanden hätte. Für die Bürgerinitiative ist die Neuigkeit Grund zur Erleichterung.

Konzeptpräsentation Eurovegas Madrid

Konzeptpräsentation Eurovegas Madrid

Zusammen mit einigen Bildern wurde nun das erste Mal ein Konzept vorgestellt, wie das Eurovegas in Madrid aussehen soll, wenn es fertig gestellt ist. Das volle Ausmaß des Projekts ist anhand der Bilder klar zu erkennen und die Beteiligten, die Touristen als auch die Einheimischen können mit Spannung auf das riesen Bauprojekt bei Spaniens Hauptstadt warten.

Eurovegas ist ein umstrittenes Projekt des Geschäftsmannes Sheldon Adelson. Dieser plant Baumaßnahmen auf einer Fläche von 750 Hektar Land in der Nähe von Spaniens Hauptstadt Madrid. Hier sollen insgesamt sechs Casinos, zwölf Hotels, vier Hotelanlagen, drei Golfplätze, unzählige Parkplätze, ein Fußballstadion, Shoppingmeilen, Veranstaltungsorte und mehrere Freizeitanlagen errichtet werden. Geplant ist außerdem die Investition von insgesamt 17 Milliarden Euro, die in das Bauprojekt fließen sollen. Die Fertigstellung von Eurovegas ist für das Jahr 2022 angesetzt.

Neben den vielen Bauten, die durch das Projekt in der Nähe von Madrid entstehen werden, plant der Geschäftsmann Adelson mit dem Projekt Eurovegas auch die Schaffung unzähliger neuer Arbeitsplätze. Insgesamt sollen 250.000 Arbeitsplätze geschaffen werden, die gerade jetzt in Zeiten der Krise für die Spanier besonders verlockend erscheinen.

Neben der Schaffung neuer Arbeitsplätze soll mit Eurovegas der Tourismus angekurbelt werden. Erste Bilder des Projekts wurden bereits veröffentlicht und schaffen bereits in der Konzeptionsphase einen atemberaubenden Eindruck.

Pro und Contra Eurovegas

Pro und Contra Eurovegas

Bei dem anstehenden Bauprojekt in Spanien, dem Casinoprojekt Eurovegas, sieht es hiermit allerdings ganz anders aus, auch wenn die Contra-Meinungen bisher noch keinen Stopp der Planungen rund um das Projekt realisieren konnten. Das Projekt Eurovegas hat für Spaniens Hauptstadt Madrid den Zuschlag bekommen. Als Initiator ist der amerikanische Tycoon Sheldon Adelson bekannt, der mit großen Summen das Projekt in Spanien voran treiben will.

Auf insgesamt über 750 Hektar Land soll das gigantische Bauprojekt Eurovegas entstehen. Inkludiert werden sollen neben den Sechs Casinos auch Hotels mit unzähligen Zimmern, Einkaufsmöglichkeiten, gastronomische Einrichtungen, Sportplätze, Theater und ein Stadion.

Während Initiatoren und Politiker begeistert in die Zukunft blicken und sich in erster Linie mit dem Projekt um die Schaffung neuer Arbeitsplätze bemühen, haben die Bewohner von Spaniens Metropole große Angst vor dem Projekt. Es bestehen viele Zweifel, vor allem in Bezug auf die Finanzierung, die tatsächliche Realisierung und die Einwohner haben in erster Linie auch Angst vor Betrug, Korruption und einem unaufhaltsamen Anstieg an Kriminalität.

Doch nicht nur unter den Bewohnern finden sich starke Gegner gegen das spanische Projekt wieder, auch in Ungarn haben nun einige Unternehmer die Stimme erhoben und planen Klage gegen das Projekt Eurovegas einzureichen. An der österreichisch-slowakischen Grenze soll nämlich in absehbarer Zeit ein Projekt entstehen, welches den gleichen Namen tragen soll.

Initiator in Bezenye ist neben der amerikanischen Hard-Rock International Gruppe der Wiener Immobilien-Unternehmer Alfred Supersberger. Das Projekt sei zuerst im Gespräch gewesen, ebenso wie der Name EuroVegas. Aufgrund dessen plant der österreichische Unternehmer nun Klage gegen die Spanischen Bauherren einzureichen.

Klage gegen Eurovegas Namensgebung

Klage gegen Eurovegas Namensgebung

Das Projekt Eurovegas umfasst einen geplanten Hotel- und Casinokomplex, der auf einer Freifläche von 750 Hektar Land in der Nähe der Stadt Madrid errichtet werden soll. Der Initiator ist der US-Casino-Milliardär Sheldon Adelson, der durch die Sands Gruppe bekannt geworden ist. Der Bau von sechs Casinos, zwölf Hotels, Golfplätzen, Gastronomie, Einkaufs- und Konferenzmöglichkeiten sowie einem Theater und einem großen Stadion sind geplant.

Nachdem die Entscheidung für das Projekt in der Nähe Madrids gefallen war sorgte dies für erste Aufrufe und die Bürgerinitiative Eurovegas No ging auf die Straße um gegen das Projekt zu rebellieren. Nun wurden auch Widerstandspläne österreichischer Investoren bekannt, die gegen die Namensgebung von Eurovegas in Spanien vorgehen wollen. Der Grund hierfür ist ein ähnliches Projekt an der ungarisch-österreichischen Grenze, welches den gleichen Namen tragen soll.

Einer der Projektpartner ist der österreichische Unternehmer Alfred Supersberger, der nun weitere Maßnahmen ankündigt. In einem Zeitungsinterview macht der österreichischer deutlich, dass die Unternehmer planen rechtliche Schritte einzuleiten, um gegen die Namensgebung des Entertainmentgroßprojekts in Spanien vorzugehen. Nach Supersberger sei der Name Eurovegas in vielen Ländern geschützt und Spanien gehöre zu diesen Ländern.

An der ungarisch-österreichischen Grenze soll ein ähnliches Casinoprojekt entstehen, welches von der Hard-Rock-International-Gruppe initiiert wurde. Somit gehört der Indianerstamm der Semiolen aus den USA zu den Hauptinvestoren, ebenso wie Supersberger und Hans Asamer. Der Bau im ungarischen Bezenye wurde bereits mehrfach verschoben, doch mit diesem Wochenbeginn sollen die ersten Steine gesetzt werden.