24-jähriger Mann wird nach Casinogewinn überfallen

24-jähriger Mann wird nach Casinogewinn überfallen

Natürlich löste dieser Gewinn Freude bei dem jungen Mann aus und dieser ließ sich den Gewinn in Höhe von 1.800 Euro auszahlen. Eigentlich könnte dies die Geschichte sein, doch leider ging diese am Ende weniger gut für den jungen Mann aus. Bereits bei seiner ersten Auszahlung in Höhe von 900 Euro im Casino wurde der junge Gewinner im Casino von zwei bis drei Männern verbal bedroht.

Nachdem der Spieler nach seinem erfolgreichen Spiel am Samstagabend das Casino am frühen Sonntagmorgen verließ dachte er sich mit Sicherheit noch nichts Böses. Auf dem Weg nach Hause wurde der Gewinner dann jedoch von zwei maskierten Männern überfallen. Den Polizeiangaben zu Folge wurde der Spieler auf dem Nachhauseweg von den bewaffneten und maskierten Männern bedroht, niedergeschlagen und dann ausgeraubt.

Gemeiner Raubüberfall

Die Räuber bedrohten den jungen Mann nicht nur, sondern schlugen diesen auch nieder und entwendeten ihm das gerade erst im Casino ausbezahlte Bargeld. Den Aussagen zu Folge seien zwei Männer mit Sturmhauben und Pistolen auf ihn zugekommen, hätten ihn bedroht und dann niedergeschlagen.

Bei der Aussage vor der Polizei konnte der überfallene nicht mit Sicherheit sagen, ob es sich bei den Pistolen um echte Schusswaffen handelte. Der junge Mann wurde bei dem überfall schwer am Kopf verletzt. Den Gewinn verlor der Spieler am gleichen Abend, denn die beiden Räuber entwendeten dem überfallenen das Bargeld gezielt aus dem Geldbeutel, als dieser verletzt am Boden lag.

Spielsucht in Deutschland – Zahlen und Fakten

Spielsucht in Deutschland – Zahlen und Fakten

Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, 2014) sollen sich 78 Prozent der 16-65-jährigen Spieler zumindest einmal an einem Glücksspiel beteiligt haben. Studien zeigen zudem, dass vor allem Männer sich vom Glücksspiel angezogen fühlen. Im Vergleich sind es 81 Prozent der Männer im Alter von 16 und 65 Jahren, die mindestens einmal an einem Glücksspiel teilgenommen haben, bei den Frauen sind es laut Studie nur 75 Prozent.

Vor allem im jungen Alter ist der Unterschied beim Spielverhalten zwischen Männern und Frauen deutlich zu erkennen, dies zeigen auch die Zahlen. Im Alter zwischen 21 und 25 Jahren sind es Statistiken zu Folge 76 Prozent der Männer und nur 59 Prozent der Frauen, die bereits einmal an einem Glücksspiel teilgenommen haben. Als Einstieg zum Glücksspiel wird oft ein Lotteriespiel gespielt, im Falle von 41 Prozent von Spielern mit Glücksspielerfahrung ist es sogar das bekannte Lottospiel 6 aus 49, welches als erstes Glücksspiel ausprobiert wird. In vielen anderen Fällen, bei rund 17 Prozent der Spieler, sind es Sofortlotterien die von den Spielern genutzt werden. Nur 11 Prozent der Befragten nutzen als Einstiegsglücksspiel eines der privaten Glücksspielangebote.

Jugendschutz auf Abwegen

In Deutschland ist das Ziel der Regelungen, Gesetze und Regulierungen eigentlich vor allem Kinder und Jugendliche vor der Spielsucht zu schützen. Trotz dieses Vorhabens sind immer mehr Jugendliche von der Spielsucht betroffen und Statistiken zeigen auf, dass die jungen Spieler immer leichter Zugang zu den Glücksspielen erhalten. Der Hamburger SCHULBUS-Erhebung zu Folge sollen 3 Prozent der 14- bis 15-Jährigen regelmäßig Sportwetten setzen, im Alter zwischen 16 und 17 Jahren sollen es sogar 7 Prozent der Jugendlichen sein. Auch hier sind es vor allem männliche Jugendliche, die sich vom Glücksspiel angezogen fühlen. Studien zeigen, dass es oftmals junge Männer sind, in vielen Fällen mit Migrationshintergrund, die sich in den Fängen des Glücksspiels wiederfinden.

Von dem Mann, der Monte Carlos Bank besiegte

Von dem Mann, der Monte Carlos Bank besiegte

Im Jahr 1891 besiegte ein Mann, Charles Deville Wells, die Bank von Monte Carlo, wobei er eine Summe in Höhe von einer Million Francs (in der heutigen Währung umgerechnet etwa 500.000 US-Dollar) gewann, an nur einem Nachmittag des puren Glücks.

In erster Linie war Wells als ein Betrüger bekannt. Er überzeugte Investoren ihm eine Summe in Höhe von 400 Pfund zur Verfügung zu stellen, um ein musikalisches Springseil zu entwickeln, dieses Geld nutzte Wells dann jedoch, um selbst einen tollen Nachmittag in Monte Carlos Casino zu verbringen. Der Betrüger fand sich an diesem Nachmittag am Roulettetisch ein und schaffte es dort ein sauberes Spiel zu machen. Hier gewann Wells innerhalb eines 11-Stunden-Marathons eine Summe in Höhe von rund einer Million Francs.

Aus Glück wurde Pech

Dieser Nachmittag im Monte Carlo Casino brachte Wells enormen Ruhm ein. Durch sein Glück an diesem Tag wurde er so berühmt, dass ein beliebter Song über seinen Sieg über die Bank in Monte Carlo geschrieben wurde. Trotz seiner unglaublichen Fähigkeit am Roulettetisch zu überzeugen verließ Wells das Glück kurze Zeit später. Als erstes verlor er sein gesamtes Geld im Casino von Monte Carlo.

Später wurde er in England wegen eines großen Betruges verhaftet. Acht Jahre lang überlebte er mit größeren Betrügereien, in dieser Zeit wurde er noch zwei weitere Male verhaftet. Er starb vollkommen verarmt und doch wurde sein großes Glück in Monte Carlo und sein Sieg über die dortige Casinobank bis heute nicht vergessen.

Der Mann, der jede Wette nahm…

Der Mann, der jede Wette nahm…

Von Rudolf "Minnesota Fats" Wanderone lernte Preston Pool und begann sich gegen ahnungslose Spieler rund um Texas durchzusetzen. Mit seinem Umzug nach Las Vegas wurde er zum sogenannten Karten-Hai und gewann die World Series of Poker im Jahr 1974. Sein wirklicher Aufstieg zum Ruhm waren jedoch seine unorthodoxen Wetten. Er spielte gegen verschiedener Spieler, manche waren sehr groß, andere ähnlich dünn wie Amarillo Slim selber, aber ein Game bleibt bis heute unvergessen: die besonders ungewöhnliche Wette: der Tischtenniskampf gegen Bobby Riggs.

Im Jahr 1939 war Bobby Riggs Wimbledon Gewinner, aber wahrscheinlich erlangte er mehr Berühmtheit durch die "Geschlechterkampf" Spiele in den 70er Jahren. Im Alter von 55 Jahren besiegte er die führende Spielerin Margaret Court und verlor im Anschluss gegen den viel niedriger platzierten Spieler Billie Jean King. Manche glauben bis heute, dass er das zweite Spiel hingeschmissen haben könnte, weil eigentlich gab es nichts, was Riggs dazu verleiten könnte, nicht auf sich selbst zu Wetten und einhergehend damit war klar, dass es sich bei Riggs um einen wirklichen Spieler handelte.

Die unorthodoxe Wette

Das Match zwischen Amarillo Slim und Riggs unterlag einer vorher festgelegten Bedingung. Nach dieser stellte Slim die Tischtennisschläger zur Verfügung. Riggs hatte die Auswahl, welchen der Schläger er benutzen wollte, doch Slim brachte das Schlägerpaar mit zum Turnier. Bei der Wette ging es um einen Betrag in Höhe von 10.000 US-Dollar.

Riggs stimmte zu und ging auf die von Amarillo Slim vorgeschlagene Bedingung ein. Am nächsten Tag sollte das Turnier im Bel Air Country Club stattfinden. Hier tauchte Slim mit den zwei ausgewählten Schlägern auf: Bratpfannen. Amarillo hatte im Vorfeld monatelang das Spielen mit Bratpfannen geübt. So kam es zu einem kaum verwunderlichen Ergebnis und das Spiel endete mit 21 zu 8 für Amarillo Slim.

Unterstützt Jennifer Garner die Spielsucht ihres Mannes?

Unterstützt Jennifer Garner die Spielsucht ihres Mannes?

Bisher war nicht klar, wie seine Frau, Jennifer Garner, mit der möglichen Spielsucht ihres Mannes umgeht. Neusten Meldungen zu Folge jedoch soll Garner die Sucht ihres Mannes sogar befürworten, da sie von dem Spielverhalten ihres Mannes profitiere. Im Vorfeld wurden Verdachtsmomente laut, bei denen es darum ging, ob die Spielsucht Afflecks Schuld an der Ehekrise zwischen ihm und Jennifer Garner gewesen sein könnte.

In einer Aussage Garners jedoch scheint der Fall eher positive Auswirkungen auf die Ehe der beiden zu haben. Sie soll deutlich gemacht haben, dass die Spielerei Ben Affleck von Partys fernhalten würde, bei denen er andere Frauen kennenlernen könnte. So beschränkt sich sein Leben neben der Spielerei mehr auf die Beziehung, seine Familie und die Arbeit, was Garner offensichtlich als sehr positiv bewertet.

Für Garner also bestehe keine Sorge, ob die Spielsucht sich negativ auswirken könnte. Sie selbst sehe hierin nur positive Faktoren, für sich selbst und das familiäre Zusammenleben. Auf diese Weise könnte sie die Kontrolle behalten und neben Arbeit und Spielerei bestehe für den Schauspieler nicht die Möglichkeit, sich auf andere Frauen zu konzentrieren. Ob die Freunde des Schauspielers dadurch weniger Sorgen haben werden ist jedoch fraglich, denn die nahestehenden Bekannten des Schauspielers hatten sich vor allem darum gesorgt, dass der Spieler sich langfristig verändern würde, wenn die Sucht weiterhin bestehen bleiben würde.