Kampf um den Casino-Merkur-Pokal

Kampf um den Casino-Merkur-Pokal

Abgehalten wurde die Pressekonferenz im Schloss Benkhausen. Seinen Angaben nach habe der Konzernchef selber schon sieben Mal den Kampf um den begehrten Pokal des Turniers der TuS N-Lübbecke gewonnen. Er selbst hoffe darauf, dass das Turnier weiterhin von den jungen Menschen gelebt werde und dass die Teilnehmer genauso viel Freude bei der Veranstaltung haben werden, wie die Initiatoren es schon vor 27 Jahren hatten.

In diesem Jahr werden sechs Mannschaften in dem Turnier gegeneinander antreten. Alle Mannschaften mit dem gleichen Ziel: den Pokal nach Hause holen. In den Anfängen der Turniergeschichte waren es jeweils vier Mannschaften, die gegeneinander angetreten sind. Mehr Gegner bedeuten nun für die Teilnehmer eine größere Herausforderung. Der Startschuss fällt am Freitag, den 8. August in der Kampa-Halle in Minden.

Das Finale sowie die Platzierungsspiele sollen am Tag danach in der Merkur-Arena in Lübbecke ausgetragen werden. Neben dem Pokal, der als reizvolle Siegerprämie winkt, können die Gewinner des Turniers sich außerdem auf ein ausgesetztes Preisgeld freuen. Doch zuerst einmal gilt es die Vorrunde hinter sich zu bringen, bei der pro Partie eine Zeit von jeweils 30 Minuten angesetzt ist. Die Finalspiele werden innerhalb der Zeit von jeweils zweimal 30 Minuten ausgetragen.

Es stehen spannende Aufeinandertreffen bevor. So werden der TuS N-Lübbecke zusammen mit dem TV Emsdetten und dem schwedischen Club IFK Skövde in einer Gruppe spielen. In der zweiten Gruppe werden Kreisrivale TSV GWD Minden gegen Eintracht Hildesheim und dem kroatischen Meister RK Croatia Zagreb gegeneinander antreten. Die Kroaten gelten als große Favoriten für dieses Turnier.

Fußball ist Emotion

Fußball ist Emotion

Letztendlich ist man sich jedoch einig, dass natürlich auch Training und Berechnung zum Fußball dazugehören, letztendlich oft aber am Ende der Zufall über den Spielausgang entscheidet. Professor Andreas Heuer, Physiker am Institut für Physikalische Chemie der Universität Münster, hat als Fußballforscher dieses Thema für sich selbst zu seinem eigenen gemacht. Bei einem Vortrag unter Kollegen will er vorstellen, dass das Ergebnis eines Fußballspiels theoretisch vorhergesagt werden kann.

Fest steht, dass zu 86 Prozent bei einem Fußballspiel der Zufall darüber entscheidet, wer als Sieger das Feld verlässt. Dem Rechenexperten Heuer bleiben damit nur noch 14 Prozent, mit denen eine Aussage über den Spielausgang getroffen werden kann. Anhand des Sportwissenschaftlers Martin Lames wurde bereits festgelegt, dass gut 40 Prozent der Tore reine Zufallstreffer sind. Allein diese Tatsache macht deutlich, wie schwer es ist, eine treffende Vorhersage über das Endergebnis eines Fußballspiels zu treffen. Es gibt verschiedene Faktoren, die darüber entscheiden, ob es sich bei einem Torschuss um einen Zufallstreffer handelt.

Neben verschiedenen Faktoren, die vom Zufall stark beeinflusst werden, gibt es jedoch auch Faktoren, die mit dem Zufall nicht in Verbindung geraten. Zu diesen Faktoren zählt beispielsweise der Heimvorteil. Professor Heuer und sein Team untersuchen gerade eben diesen Heimvorteil und damit in Verbindung die darüber hinaus existierende Heimstärke.

Auch wenn der Experte bisher keine Details zu dieser Thematik bekanntgab, so wurde dennoch schon deutlich, dass die Heimstärke festgestellt werden konnte, da einige Mannschaften zu Hause bereits bessere Erfolge aufweisen konnten. Die Heimstärke allerdings, lässt sich für den Bereich der Bundesliga laut Heuer allerdings nicht nachweisen. Der Heimvorteil hingegen sei belegbar und daher fließe dieser auch in Heuers Berechnungen mit ein, so der Professor.

Um die Stärke einer Mannschaft generell auszurechnen seien laut Heuer zwei Werte von besonderer Wichtigkeit. Einer dieser Werte ist die Anzahl der herausgespielten Torchancen, der zweite Wert ist der Marktwert der Spieler. Anhand von Mannschaften ist besonders die Wichtigkeit des zweiten Werts deutlich, denn Mannschaften mit einem besonders teuren Kader befinden sich auf der Rangliste ganz oben, während Mannschaften mit weniger gut bezahlten Spielern eher auf den unteren Tabellenplätzen liegen. Dieses Beispiel macht deutlich, dass alle Faktoren eines Fußballspiels unterschiedlich gewertet und erklärt werden können. Zusammengenommen lässt sich eine Wahrscheinlichkeit errechnen, welche Mannschaft eher gewinnen wird.

Spielmanipulation bei der UEFA

Spielmanipulation bei der UEFA

Im aktuellen Fall werden zwei Schiedsrichter der Spielmanipulation bezichtigt. Aufgrund des Vorwurfs wurden die beiden Angestellten von der UEFA suspendiert. Für die Beteiligung beider Männer an der Spielmanipulation lagen entsprechende Beweise vor.

Die Spielmanipulation wurde im letzten Monat vorgenommen.

Hierfür lagen Beweise vor, die zur Suspendierung beider armenischer Schiedsrichter führte. Es gibt ein extra Ermittlungssystem für Spielmanipulationen der UEFA, welches verdächtige Wettmuster beim Spiel am 11. Juli aufdeckte. Bei diesem Spiel traten die Mannschaften FC Inter Turku und Vikingu gegeneinander an. Verantwortliche Schiedsrichter bei diesem Spiel waren Andranik Arsenyan und Hovhannes Avagyan. Durch das Ermittlungssystem werden stetig 32.000 Fußballspiele in ganz Europa überwacht, um auf diese Art und Weise gegen die Spielmanipulation vorzugehen.

Das besagte Spiel wurde durch die Mannschaft Vikingur gewonnen. Bei einer Anhörung, die von Seiten der Football Federation of Armenia durchgeführt wurde, gaben die Schiedsrichter zu versucht zu haben, das Spiel zu manipulieren und den Spielausgang zu beeinflussen. Die direkte Folge des Geständnisses war die Sperrung beider Männer, die damit von jeder Form von Fußballaktivitäten suspendiert wurden.

Auch von Seiten der UEFA wurden Disziplinarmaßnahmen in Angriff genommen. Man sei sehr erfreut, dass die Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Football Federation of Armenia so gut funktionierte. Die gute Zusammenarbeit mit den entsprechenden, staatlichen Behörden, soll in Zukunft immer so vortrefflich funktionieren, damit so der Kampf gegen die Spielmanipulationen weiter geführt und erfolgreich gekämpft werden kann.