Die Vielfalt von Las Vegas

Die Vielfalt von Las Vegas

So gibt es vor Ort Shows mit bekannten Berühmtheiten wie Britney Spears und Elton John, den Cirque de Soleil, das größte Riesenrad der Welt und weitere Highlights. Die Besucher des Glücksspielmekkas haben also die Möglichkeit, hier einiges zu erleben. Schon im vergangenen Jahr begeisterte die Stadt durch das umfassende Entertainmentangebot. Auch in diesem Jahr soll es für die Besucher weder zahlreiche Angebote geben.

In diesem Jahr warten auf die Besucher Veranstaltungen wie Foodfestival, Musikfestival oder Marathon in Las Vegas, sodass für jeden Besucher etwas dabei sein sollte. Es gibt zahlreiche Restaurants in Las Vegas, die von Sterneköchen geführt werden. Zudem soll in diesem Jahr erneut ein kulinarisches Stelldichein in Las Vegas stattfinden, bei dem sich die Sterneköche nicht lumpen lassen und die Gäste mit Köstlichkeiten aus aller Welt verwöhnen.

Ein weiteres Highlight in diesem Jahr ist das weltgrößte Musikfestival "Rock in Rio", welches in diesem Jahr erstmals in Las Vegas ausgetragen wird. Im Mai werden somit Stars wie Linkin Park, Metallica, No Doubt, Deftones und John Legend auf den Bühnen der Glücksspielmetropole zu sehen sein. Zusätzlich zu den großen Stars, die die Hauptattraktionen für das Publikum darstellen, wird es auch mehrere kleine Liveacts geben, die auf Nebenbühnen in diesem Zeitraum auftreten.

Las Vegas läuft

Für Sportfans ist der bekannte Las Vegas Marathon in diesem Jahr wieder ein absolutes Highlight. Hier ist nicht nur das Laufen für die Sportler wichtig, auch die Show, die drum herum geboten wird, lädt zahlreiche Besucher zu diesem Event ein. An der Laufstrecke spielen daher Livebands, die die Läufer motivieren und die Stadt wird im November dadurch in den Ausnahmezustand versetzt. Der Marathon wird seit dem Jahr 1967 in Las Vegas angeboten, ist daher der älteste in den USA und lockt jährlich zahlreiche Zuschauer, Sportfans und Läufer in das Glücksspielmekka der USA.

Von dem Mann, der Monte Carlos Bank besiegte

Von dem Mann, der Monte Carlos Bank besiegte

Im Jahr 1891 besiegte ein Mann, Charles Deville Wells, die Bank von Monte Carlo, wobei er eine Summe in Höhe von einer Million Francs (in der heutigen Währung umgerechnet etwa 500.000 US-Dollar) gewann, an nur einem Nachmittag des puren Glücks.

In erster Linie war Wells als ein Betrüger bekannt. Er überzeugte Investoren ihm eine Summe in Höhe von 400 Pfund zur Verfügung zu stellen, um ein musikalisches Springseil zu entwickeln, dieses Geld nutzte Wells dann jedoch, um selbst einen tollen Nachmittag in Monte Carlos Casino zu verbringen. Der Betrüger fand sich an diesem Nachmittag am Roulettetisch ein und schaffte es dort ein sauberes Spiel zu machen. Hier gewann Wells innerhalb eines 11-Stunden-Marathons eine Summe in Höhe von rund einer Million Francs.

Aus Glück wurde Pech

Dieser Nachmittag im Monte Carlo Casino brachte Wells enormen Ruhm ein. Durch sein Glück an diesem Tag wurde er so berühmt, dass ein beliebter Song über seinen Sieg über die Bank in Monte Carlo geschrieben wurde. Trotz seiner unglaublichen Fähigkeit am Roulettetisch zu überzeugen verließ Wells das Glück kurze Zeit später. Als erstes verlor er sein gesamtes Geld im Casino von Monte Carlo.

Später wurde er in England wegen eines großen Betruges verhaftet. Acht Jahre lang überlebte er mit größeren Betrügereien, in dieser Zeit wurde er noch zwei weitere Male verhaftet. Er starb vollkommen verarmt und doch wurde sein großes Glück in Monte Carlo und sein Sieg über die dortige Casinobank bis heute nicht vergessen.

Glücksspielmarathon bis zum Jackpot

Glücksspielmarathon bis zum Jackpot

Der Grund für den Glücksspiel-Marathon war jedoch nicht der Hauptgewinn selber, denn diesen konnte der Spieler schon nach wenigen Minuten sein Eigen nennen, allerdings sorgte das Glücksspielgesetz dafür, dass der Spieler sich 14 Stunden lang nicht von dem Spielautomaten wegbewegen konnte. Mit dem Spielen an dem Spielautomaten generierte Emil T. nach kurzer Zeit den Hauptgewinn, eine Gewinnsumme in Höhe von 7000 Euro auf einen Schlag.

Mit dem Hauptgewinn jedoch generierte der Spieler gleichzeitig 450 Freispiele, die von der Auszahlung abgespielt werden mussten. Durch die 30-minütigen Zwangspausen, bei denen jeweils maximal 500 Euro des Gewinns gutgeschrieben werden, musste der Spieler letztendlich 14 Stunden an dem Automaten verweilen, um so den Hauptgewinn am Ende auch tatsächlich ausgezahlt zu bekommen.

Die gesetzlichen Regelungen sorgten damit auch dafür, dass der Automat über einen solch langen Zeitraum durch den Spieler Emil T. belegt wurde. Die Spielhallen Betreiber sagten in einem Interview im Anschluss, dass sie den Gewinn gerne sofort ausgezahlt hätten, um dem Spieler zum einen diese Odyssee zu ersparen und zum anderen den Spielautomaten wieder frei zu haben.

Emil T. fuhr in der Zwischenzeit acht Mal nach Hause und wieder zurück, um so auch die Sperrzeit der Spielbank zu überbrücken. Er selbst macht in einem Interview deutlich, dass ihm dieser Glücksspiel-Marathon nur durch die eigene Selbständigkeit möglich war, denn als Angestellter hätte er gar nicht die Möglichkeit gehabt, die ganze Zeit an dem Automaten weiterzuspielen, um den Gewinn am Ende ausgezahlt zu bekommen.

Die gesetzliche Regelung, die den Spieler Emil T. in den Glücksspielmarathon zwang, ist eigentlich für den Spielerschutz vorgesehen. Die Betreiber der Spielhalle jedoch geben an, dass die Sucht durch eben diese Regelung nicht verhindert werden kann, denn die Zwangspausen können auch durch das Spielen an anderen Geräten überbrückt werden. Für Emil T. war es ein erschöpfendes Erlebnis, doch am Ende, nachdem der Gewinn endlich ausgezahlt war der Spieler dennoch glücklich. Auch wenn er einen Tag vor dem Daddelautomaten verbrachte, mit dieser Spielzeit konnte er einen Stundenlohn von 500 Euro generieren, dafür lohne sich nach Angaben des Spielers am Ende auch die Erschöpfung.