Marktführerschaft auf allen relevanten europäischen Märkten

Marktführerschaft auf allen relevanten europäischen Märkten

Auf der "International Casino Exhibition 2016" in London (kurz ICE) wurden erste Ankündigungen dieser Art gemacht und zudem wurde hier bereits das breite Produktportfolio des Unternehmens vorgestellt. Für die ICE hat das Unternehmen enormen Aufwand betrieben, doch der Auftritt vor Ort soll sich auch lohnen, denn weiteres Wachstum ist für das Unternehmen in diesem Jahr geplant.

Novomatics Strategie ist bisher sehr erfolgreich, diese setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

– eigene Entwicklung der Software

– eigener Bau der Geräte

– Verkauf der selbst gebauten Geräte

– fungiert selbst als Betreiber

Diversifizierung der Novomatic-Geschäftsfelder

Die Pläne von Novomatic scheinen bisher voll und ganz aufzugehen. Unter Anderem war die Positionierung der im Lotteriesegment tätigen Novomatic Lottery Solutions (NLS) laut Neumann schnell erfolgreich. Im letzten Jahr konnte die Konzerntochter einen Deal mit der Loteria de Catalunya abschließen. Mit dem Vertragsabschluss verpflichtete sich das Unternehmen für die kommenden sechs Jahre die kompletten Lottery Facility Management Services für die autonome spanische Region sowohl für Online-, als auch für Instant-Lotterieprodukte und -services zur Verfügung zu stellen.

Auch im Bereich der Sportwetten und des Social Gamings geht es in diesem Jahr um die Weiterentwicklung. Nicht zu vergessen ist die Übernahme der Mehrheit an den teilstaatlichen Casinos Austria (Casag). Hier wurde aktuell noch keine Entscheidung getroffen, jedoch hofft das niederösterreichische Unternehmen darauf, den Zuschlag in diesem Jahr zu bekommen.

Grand Casino Baden verteidigt Marktführerschaft in Zürich

Grand Casino Baden verteidigt Marktführerschaft in Zürich

Die Konkurrenz war schon deutlich zu spüren, denn die Besucherzahlen reduzierten sich um 20 Prozent und damit einhergehend fiel auch der Bruttospielertrag um 28 Prozent. Das Grand Casino Baden gilt als wichtigste Beteiligung der Stadtcasino Baden Gruppe und mit dem erfolgreichen letzten Jahr konnte die Marktführerschaft im Großraum Zürich erfolgreich verteidigt werden.

Mit den Zahlen des letzten Jahres sichert das Casino Baden sich weiterhin den Platz als drittgrößtes Casino, nach dem Casino Montreux und dem Grand Casino Basel. Neben dem Erfolg des Grand Casinos Baden, konnte auch das im Besitz der Stadtcasino Baden Gruppe stehende Casino Davos mit Erfolg glänzen, denn dieses verzeichnete einen Umsatzwachstum in Höhe von vier Prozent. Grundsätzlich ist der Bruttospielertrag der Schweizer Casinos weiterhin sinkend, auch mit den beiden neuen Casinos in Zürich und Neuenburg.

Mit den sinkenden Einnahmen sinken auch die Steuerabgaben und dies ist in den einzelnen Kantonen deutlich spürbar. Dadurch, dass zwei neue Spielbanken hinzu gekommen sind, fällt der Spielbankabgabesatz auch niedriger aus. Gründe für den Umsatzrückgang in den Schweizer Spielbanken werden unter Anderem in dem 2010 in Kraft getretenen Rauchverbot in den Spielbanken gesehen. Nach Angaben von Detlef Brose, dem CEO der Stadtcasino Baden Gruppe, sei auch die Konkurrenz durch die Spielhallen und die Anbieter im Internet ein großes Problem für die traditionellen Spielbanken in der Schweiz.

Die Stadtcasino Baden AG verfolgt dennoch weiterhin eine eindeutige Vorwärtsstrategie. Dies zeigte bereits die Erweiterung der Casino-Geschäftsfelder im deutschsprachigen Raum. Im vergangenen Jahr konnte die Konzession in Sachsen-Anhalt erfolgreich gewonnen werden. Die Casinoeröffnungen in Magdeburg und Leuna stehen noch für den Herbst dieses Jahres auf dem Plan. Auch fand ein Zusammenschluss mit der Gauselmann Gruppe statt, um sich gemeinsam für eine Konzession und damit einhergehend ein Casinoprojekt in Wien zu bewerben. Den Standort konnte man sich bereits sichern und nun bleibt abzuwarten, ob die Unternehmen mit dem Palais Schwarzenberg als Standort einen Zuschlag für die Konzession in Wien bekommen werden.