Masterplan Vergnügungsstätten Dortmund

Masterplan Vergnügungsstätten Dortmund

Die Spielautomaten üben in erster Linie auf die Spieler einen besonderen Reiz aus. Allein in Dortmund sind es etwa 5000 Personen, die spielsüchtig sind. Im Jahr 2011 gab es insgesamt 2000 Spielautomaten in Dortmund, an denen von den Spielern innerhalb eines Jahres etwa 40 Millionen Euro verzockt wurden.

Der sogenannte "Masterplan Vergnügungsstätten" sollte der Stadt Dortmund helfen, der Flut an Spielhallen Einhalt gebieten zu können. Derzeit scheint die Flut an Spielhallen jedoch nicht gestoppt zu werden. In den letzten zehn Jahren wurden in der Branche um 500 Prozent gesteigerte Umsätze eingespielt.

über 50 Prozent der Umsätze werden Statistiken zu Folge in den Spielhallen generiert. Eine Spielhalle kann im Jahr einen Durchschnittlichen Umsatz in Höhe von 1,4 Millionen Euro erwirtschaften. Die Kosten der Mitarbeiter werden gering gehalten, da diese mit einem minimalen Lohn in Höhe von 7 Euro bezahlt werden.

Der Masterplan der Stadt Dortmund sieht zwar strengere Regelungen vor, dennoch scheinen die keine Früchte zu tragen. Trotz Abstandsregelungen und Einschränkungen in Bezug auf die Automatenanzahl pro Spielhalle schießen die Etablissements weiterhin wie Pilze aus dem Boden.

In Nordrhein-Westphalen ist Dortmund bisher die Stadt mit den meisten Daddelhallen. Von den Spielhallen und insbesondere von den Spielautomaten geht eine erhöhte Suchtgefahr aus, die für die Betroffenen meist bei der Sucht- oder sogar Schuldnerberatung endet.