Drastische Maßnahmen in Macao

Drastische Maßnahmen in Macao

Die Regierung hatte entschieden der Korruption in Macau den Kampf anzusagen, als Folge daraus blieben die VIP-Spieler nach und nach aus und die Glücksspielanbieter mussten starke Umsatzrückgänge hinnehmen. Damit die Einbrüche nicht weiterhin anhalten müssen die Casinobetreiber sich etwas einfallen lassen, erste drastische Maßnahmen wurden nun in Macau bereits umgesetzt.

Die Casinobetreiber haben ihr Personal dazu angehalten unbezahlten Urlaub zu nehmen. Die Wynn Resorts zum Beispiel haben diese Anforderung an ihre Mitarbeiter gestellt, die nun in unbezahlten Urlaub gehen sollen. Der Kampf gegen Korruption in Macau macht sich bereits seit dem vergangenen Sommer bemerkbar. Die Maßnahmen der Regierung sorgen dafür, dass immer weniger Spieler vom Festland den Weg nach Macau antreten. Die Casinomitarbeiter fühlen sich nun durch ihre Arbeitgeber unter Druck gesetzt, viele der Angestellten stimmen dem unbezahlten Urlaub zu, damit sie nicht als unkooperativ gelten und Angst vor einer Kündigung haben müssen.

Glücksspiel via Telefon

Durch die ausbleibenden Besucher und die zurückgehenden Umsatzzahlen müssen die Casinobetreiber derzeit alle Mittel anwenden, damit die Kassen klingeln. Aktuell setzt sich der Trend des Proxy Bettings durch. Hierbei schicken die Spieler vom Festland Mittelsmänner nach Macau, die dann vor Ort spielen und sich via Telefon Anweisungen geben lassen. Die Betreiber lassen dies zu, um so Spieler in die Casinos zu locken. Auch wenn der Trend wieder aktuell geworden ist sieht die Zukunft für Macau dennoch nicht so rosig aus. Die Regierung kündigte bereits an, dass schärfere Kontrollen eingeführt werden sollen, um die Korruption stärker zu vermeiden.