Neuerungen mit dem Schweizer Geldspielgesetz

Neuerungen mit dem Schweizer Geldspielgesetz

Zu den Neuerungen zählen:

– Online-Glücksspiel-Verbot soll aufgehoben werden

– Verstärkung des Spielerschutzes

– alle Geldspielgewinne sind in Zukunft steuerfrei

– ein neues Koordinationsorgan wird ins Leben gerufen

Mit dem Geldspielgesetz wird es einige deutliche Änderungen geben. In der Vergangenheit war es beispielsweise nicht gestattet Spielbankenspiele online durchzuführen. Dieses Verbot soll mit der Neuregelung aufgehoben werden. Darüber hinaus werden die Anbieter aufgefordert Konzepte zu erstellen, mit denen Maßnahmen zum Spielerschutz ergriffen werden. Bei diesen Maßnahmen gilt es das jeweilige Gefährdungspotential zu berücksichtigen und als drastische Maßnahme sollen auch Spielersperren in Erwägung gezogen werden.

Anhörung, Eintretensdebatte und Detailberatung

Während sowohl Anbieter und Spieler sich in Zukunft entsprechend freuen dürfen, da alle Glücksspielgewinne steuerfrei ausgezahlt werden sollen, soll es zusätzlich ein Koordinationsorgan geben, welches sich aus Mitgliedern der Vollzugsorgane des Bundes und der Kantone zusammensetzen wird. Die Anhörung der Kantone und der wesentlichen Akteure erfolgte bereits, in den nächsten Schritten wird es um die Eintretensdebatte und Detailberatung gehen.

Stärkere Regelungen zum Spielerschutz

Stärkere Regelungen zum Spielerschutz

Es seien vor allem Unterschiede in der Umsetzung der Regulierung, welche die Gesetzgebung in österreich diesbezüglich so chaotisch wirken lassen. Bisher entscheiden die Automatenbetreiber jeweils nur für den eigenen Salon. So scheint es daher offenbar keine einheitliche Regelung zu geben. Die Salons unterscheiden sich um Beispiel durch die erlaubte Spieldauer an den Geldspielgeräten, die in den einzelnen Salons sehr unterschiedlich auszufallen scheint.

Vor ein paar Jahren wurde die Glücksspielgesetzesnovelle (GSpG) verabschiedet, mit der sowohl der Höchsteinsatz an Spielautomaten außerhalb der 12 Casinos auf 10 Euro und der Maximalgewinn auf einen Betrag in Höhe von 10.000 Euro festgelegt wurden. Auch wurden Schritte zur besseren Kontrolle eingeleitet, denn alle einarmigen Banditen in österreich sollen nun mit dem Bundesrechenzentrum (BRZ) verbunden werden, damit zu sehen ist zu welcher Zeit und wie viel an welchem Automaten gespielt wird.

Anhebung des Spielerschutz-Niveaus

Von Seiten des Finanzministeriums wird nun mehr Austausch zwischen den Betreibern gefordert. Bisher ist es so, dass die Spieler die in einem Salon gesperrt werden einfach in den nächsten Salon gehen können. Hier gibt es diesbezüglich keine Vernetzung.

Auch die Maßnahmen zum Spielerschutz sollen in Zukunft einander angeglichen werden, ebenso wird erwartet, dass das Niveau des Spielerschutzes in den Etablissements in Zukunft angehoben werden sollte. Die Betreiber von Landesautomaten und von Lotterien sind verpflichtet die Kunden via Spielerkarte zu überwachen. In Spielbanken ist dies keine Pflicht, allerdings müssen die Besucher sich vor Ort mit einem Lichtbilddokument ausweisen.

Euro Vegas in Spanien: Fluch oder Segen?

Euro Vegas in Spanien: Fluch oder Segen?

Der Lösungsvorschlag stammt von dem US-Milliardär und Casino-Mogul Sheldon Adelson, der große Investitionen tätigen will, um ein Glücksspielparadies in Spanien zu errichten. Dieses Glücksspielparadies soll den Namen Euro Vegas tragen und entweder in Barcelona oder Madrid errichtet werden.

Neben der Investition in Millionenhöhe sollen durch das Euro-Vegas unzählige neue Arbeitsplätze geschaffen werden und der US-Amerikaner plant mit einem riesen Komplex aus Hotels und Casinos unzählige Touristen nach Spanien zu locken.

Für den Bau eines zweiten Las Vegas in Spanien plant Adelson eine Investition in Höhe von 17 Milliarden Euro. Neben der Schaffung neuer Arbeitsplätze sollen durch das Euro Vegas Gelder in die Staatskassen fließen und in diesen die Löcher stopfen. Die Euro-Krise hat auch in Spanien ihre Spuren hinterlassen und daher würden genau diese Gelder dem Land besonders zu Gute kommen.

Neben den positiven Auswirkungen dieser Pläne wurden aber auch Stimmen von Kritikern und Gegnern laut, die die Initiative "Eurovegas No" ins Leben gerufen haben. Gefürchtet werden von Seiten der Gegner und auch von Seiten der Politik vor allem der schlechte Ruf, dem das Land damit blühen könnte und die Möglichkeit ansteigender Kriminalität durch Geldwäsche und ähnliche negative Folgen.

Der Plan des Euro Vegas sieht den Bau von Hotels vor, die insgesamt 36.000 Zimmer beherbergen sollen. Darüber hinaus sollen in dem Hotel- und Casinokomplex verschiedene Angebote wie Konzert- und Theaterbühnen, Golfplätze, Restaurants, Bars, Kinos und Nachtclubs integriert werden. Das Bauvorhaben soll innerhalb der nächsten vier Jahre realisiert werden.

Doch durch die negativen Meinungen zu diesem Projekt sind in den vergangenen Wochen auch unzählige negative Schlagzeilen veröffentlich worden, indem immer wieder von Kriminalität, einem schlechten Ruf und anderen Gerüchten die Rede war. Zu diesen Gerüchten zählen auch schlechtes Arbeitsrecht, Steuervorteile und Lockerung verschiedener Regulierungen zum eigenen Nutzen. Neben Politikern und Bürgern hat sich auch die Kirche bereits mehr als negativ zu den Euro Vegas Plänen geäußert.

Erstes TÜV-Zertifikat für Sportwetten-Anbieter

Erstes TÜV-Zertifikat für Sportwetten-Anbieter

Eines der wichtigsten Themen im Zusammenhang mit dem Spielerschutz ist die Sicherheit der Daten bei dem Wettgeschäft im Internet. So gilt dieses Gebiet auch für den Anbieter Tipico als besonders sensibel, da mit den geschäftsrelevanten Informationen des Unternehmens und vor allem auch der Kunden sensibel umgegangen werden muss.

Genau aus diesem Grund ist eines der wichtigsten Ziele von Tipico den eigenen Kunden die Datensicherheit gewährleisten zu können. Daher werden von Seiten des Unternehmens die unterschiedlichsten Maßnahmen ergriffen, um den höchstmöglichen Schutz anbieten zu können. Aus diesem Grund kann das Unternehmen sich über das große Vertrauen von Seiten der Kunden freuen, welches durch die Maßnahmen in Bezug auf die Schutzmechanismen gerechtfertigt ist.

Erst kürzlich eingeleitete Maßnahmen bei Tipico, sorgten dafür, dass ein noch höherer Schutz für die Kunden geboten werden kann. Erst in diesem Jahr erfolgte bei Tipico die Einführung des Information Security Management Systems (ISMS) in Zusammenarbeit mit der TÜV Rheinland i-sec GmbH, die auch für die Kontrolle und die Betreuung dieses Systems zuständig ist.

Das Unternehmen Tipico entspricht der festgelegten internationalen Norm ISO/IEC 27001:2005. Die Umsetzung dieser Norm und die laufende überprüfung gehört zum Alltag des Unternehmens Tipico. Bereits vorab wurde Tipico durch Auditoren des TÜV-Rheinland überprüft. Direkt im Anschluss wurde eine Schulung für die Mitarbeiter von Tipico angeboten und es erfolgte eine Dokumentationsprüfung.

Auch die bei der Schulung aufgezeigten Maßnahmen wurden in allen Abteilungen im Anschluss überprüft. Die Umsetzung aller Maßnahmen erfolgte laut der Prüfer von Seiten des Unternehmens und dessen Mitarbeiter bis ins kleinste Detail. Die Prüfungsergebnisse wurden von der zuständigen Behörde an die Zertifizierungskommission weitergegeben, die dann grünes Licht dafür gab, dass das Unternehmen Tipico mit dem begehrten TÜV-Zertifikat ausgezeichnet wird.

Eindämmung des Glücksspiels in Österreich erfolglos

Eindämmung des Glücksspiels in Österreich erfolglos

Bei dem Glücksspielgesetz geht es hauptsächlich um die Eindämmung des Automatenspiels, weil hier Studien zu Folge die meisten Spieler spielsüchtig werden. Trotzdem es weniger Spielautomaten in Österreich gibt, seitdem das Gesetz in Kraft getreten ist, boomt das Glücksspiel in Österreich weiterhin.

Der Marktforscher Andreas Kreuzer kritisiert die Vorgehensweise in Österreich, da die Maßnahmen seiner Meinung nach die Suchtproblematik nicht minimieren können. Laut eines Branchenradars des Marktforschers steigen die Glücksspielaktivitäten in Österreich weiterhin an und es wird vermehrt in den Casinos, im Internet und an den Spielautomaten gezockt. Erwartungen zufolge wird der Wert im Laufe dieses Jahres noch um etwa eine Milliarde Euro ansteigen.

Seitdem das neue Glücksspielgesetz in Österreich vorherrscht, wurden von der "Soko Glücksspiel" insgesamt 3000 Spielautomaten aus dem Verkehr gezogen.

Während die Einsätze an den illegalen Glücksspielautomaten demnach stark zurückging und noch weiter zurück gehen werden. Nachdem dieser Fakt eigentlich nach einem Erfolg aussieht, muss jedoch berücksichtigt werden, dass diese eingesparten Gelder in anderen Bereichen, wie in Lotterien, Casinos und dem Glücksspiel im Internet investiert werden.

Neben den weiterhin existierenden illegalen Spielautomaten, die immer noch vorhanden sind, sieht Kreutzer ein weiteres Problem in dem illegalen Glücksspiel im Internet. Dieses sei außerdem nicht kontrollierbar, wodurch die Eindämmung der Spielsucht extrem erschwert werde. Probleme sieht der Marktforscher in den offiziellen Spielautomaten, an denen höhere Einsätze getätigt werden können, als bei dem nun verbotenen kleinen Glücksspiel.

Für Kreutzer ist als Experte allein die Regierung für die Folgen der Gesetze verantwortlich. Bereits vorab wurde durch Simulationen deutlich, dass durch das Verbot nicht weniger Geld für Glücksspiel sondern sogar noch mehr Geld ausgegeben wird. Während zwar weniger Geld in das kleine Glücksspiel und in die Automatenbrache fließt, so profitieren vor allem die Spielcasinos von den neuen Gesetzen.

Mehr Geld wird nun in den Spielbanken des Landes ausgegeben. Auch die Umsätze der Glücksspielanbieter im Internet steigen durch das Verbot des kleinen Glücksspiels in Österreich. Die Suchtproblematik wird hierbei also in keiner Weise behandelt, so Kreutzer.