Neuer Film, neues Glück

Bestimmte Themen gehören in Hollywood immer zu den großen Tabus. Wie beispielsweise der Glücksspielfilm. Ausnahmen sind hier die Klassiker "Rounders" und "Casino", die wohl immer außen vor stehen werden.

Im nächsten Jahr wagt man mit dem Poker Film "Guns, Girls and Gambling" mit den Hollywoodstars Christian Slater und Gary Oldman einen neuen Schritt in diese Richtung. Auch wenn Christian Slater seinen Zenit schon längst erreicht zu haben scheint, die Besetzung für ein so besonderes Thema wie den Pokerfilm ist sehr prominent.

Die Handlung besteht aus skurrilen Momenten und richtiger Action im Glücksspiel und im Poker. Elvis Imitatoren, Indianer, neumodische Cowboys, ein Auftragskiller, ein bestechlicher Gesetzeshüter und eine Prostituierten sind der Mittelpunkt der Handlung.

Alle diese Personen müssen sich mit einem gestohlenen Gegenstand herumärgern, während sie in einem indianischen Casino Poker spielen. Die Rolle des Elvis Imitators wird von Gary Oldman übernommen, nachdem er im Film "The Dark Knight" Commissoner Gordon herausragend gespielt hat. Megan Park, Helena Mattsson und Dane Cook sind im Film mit von der Partie, dessen Drehbuch von Michael Winnick stammt. Wann der Film nun in den Kinos anlaufen wird, steht noch in den Sternen.

Es ist nichts Neues, das wenn ein Film dieses Genres angekündigt wird, kritische Stimmen laut werden, ob dieser den leinwandtauglich ist. Die letzten Filme dieser Art wie "Lucky you" und "All-in" schafften es erst gar nicht in die Kinos. Sie hatten allerdings keine so gute Besetzung und das Produktionsvolumen von "Guns, Girls und Gambling".